Bin ich Herr meiner selbst?!

Ich möchte alle Leser diese Woche einmal auffordern, ihren Blickwinkel zu beobachten …

Was ist damit gemeint? Uns passieren an einem Tag unendlich viele Dinge, und die Wissenschaft behauptet, dass wir täglich ca. 50.000 Gedanken denken. Es gibt auch eine Statistik, wie sich diese 50.000 Gedanken verteilen (neutral/ positiv- aufbauend oder negativ – belastend) aber da möchte ich hier nichts zu schreiben um keinen Leser zu frustrieren … :-). Wer ist nun Steuermann dieser so wichtigen Zentrale? Wer bringt unseren „Monkeymind“ zum Stillstand?!

Fakt ist aber, dass unsere Gedanken unser Filter zur Aussenwelt ist. ALLES was uns passiert ist erst einmal neutral! ALLES! Darüber habe ich in einem anderen Blog schon einmal geschrieben. Es ist eben unsere Erwartungshaltung, die das, was (uns) passiert in neutral, positiv oder negativ unterscheidet. Dazu kommt, dass – wenn unsere Berechnungen versagen und unser Wissen am Ende ist – wir dann immer von Zufall reden. Obwohl das Wort an sich schon verräterisch ist .. es fällt mir etwas zu. Aber nur, weil ich nicht weiß warum es das tut, heisst es im Umkehrschluss noch lange nicht, dass es dafür keinen Grund gibt!

Wir wissen auch, dass unsere Gedanken nicht nur das filtern, was wir sehen und dann anschließend beurteilen, sondern das es auch Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit hat. Sehe ich alles negativ, dann bekomme ich Verkrampfungen, eventuell Bauchschmerzen und meine Wahrnehmungsfeld verkleinert sich immer mehr. Hiermit will ich nicht sagen, dass man „einfach nur positiv denken soll“ – Blödsinn. Das bringt nichts, außer dem Urteil Vieler, ein „Hans guck in die Luft“ zu sein.

Werden diese Gedanken dann zur Gewohnheit, ändert sich dadurch unsere Lebensperspektive als solches. Und ja – manchmal ist es wichtig sich den Dingen zu stellen, auch Situationen und Gespräche zu suchen, die man am liebsten vermeiden möchte. Je mehr wir das alles dramatisieren, desto schwerer fällt es uns und die Kraft, um solche Hürden zu überwinden, wird immer größer!

Aber lasst uns bewusst sein:         WIR BAUEN DIESE BERGE DER HINDERNISSE SELBST AUF!

Wir selbst – durch unsere Erwartungen, vergangene Erfahrungen, Meinungen und Paradigmen MACHEN uns diesen Berg! Dazu kommt, dass es unendlich viele Augenblicke gibt, die wir nützen können, um uns wieder positiv aufzubauen, uns fröhlich zu stimmen! Sie wollen Beispiele? Gerne …

Wann haben sie in den vergangen Tagen Kiunder beim spielen zugeschaut? Wann haben Sie das letzte Mal einen Sonnenauf- oder untergang bewusst beobachtet? Wann haben Sie Ihrem Partner oder Ihren Kindern zum letzten Mal ein tolles Erlebnis verschafft? Wann haben Sie in der Fußgängerzone auf die GUT gelaunten Menschen geachtet und sie fröhlich gegrüßt? Wann haben Sie einfach mal die unendlich vielen „kleinen Dinge des Lebens“ gewertschätzt – ja sogar GESEHEN?

Das meine ich mit „beobachte Deinen Blickwinkel“. Lasst uns beobachten, was uns alles Gutes wiederfährt, was wir für ein Glück haben, hier auf dieser Welt, mit dieser Familie und diesen Freunden zu sein, Zeit zu teilen, was zu essen zu haben… .

Was haben wir für ein Glück – was ist alles abgefallen, was uns belastet hat?!

Was haben wir für ein Glück – wir leben in einer Gesellschaft, in der wir unsere Meinung äußern können, sozial abgesichert sind und nur einen Höhrer in die Hand nehmen müssen um diejenigen anzurufen, die uns etwas wert sind – oder auch, mit denen wir „noch etwas offen haben“ um uns zu entschuldigen um Tonnen der Last loszuwerden!

Was habe ich für eine Glück …

Wir sollten nicht die Menschen in Agypten deshalb negieren – nein, wir sollten es sehen und unser Glück schätzen. Und wenn wir uns dann entscheiden dafür etwas zu tun, dann sollten wir es auch tun und das Glück erleben wie toll es ist, etwas für andere tun zu können!

Tiere haben uns da einen großen Schritt voraus – sie leben im JETZT. Hunde sind ein Spiegel unserer seelisch/ geistigen Verfassung; sorgen wir dafür, dass sie entspannt sind – dann sind wir es auch!

Also – achtet auf Euren Blickwinkel! Achtet, was ihr über die „Dinge“, Euch selbst und das was Euch passiert denkt; be- oder verurteilt Euch nicht, sondern beobachtet, korrigiert und lernt!

Ora et labora!

Ihr/ Euer

Dirk (Jakob)

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