Nutzen Sie eine IHRER größten Kräfte?!

Zu Danken ist eine der kraftvollsten und gewinnbingendsten Eigenschaften, die wir Menschen haben!

Wenn wir anderen Menschen danken, öffnen wir uns, wir nehmen an und erkennen, was uns gegeben wurde/ wird. Wir sind dann nicht in der Ver- oder Beurteilung, sondern erkennen uns als Teil des Ganzen und unser Ego wird in das rechte Licht gerückt. Wir sind Teil des Ganzen und leben in einem Verbund von Lebe-Wesen.

Alleine das bringt viele Leute in den Widerstand! Sie wollen nicht wahr haben, dass sie auf andere angewiesen sind – und gerade diejenigen behandeln andere schlecht, obwohl sie dankbar sein sollten.Es gibt mache Leute, die wollen einfach nicht wahr haben, dass sie kaum etwas wirklich „unabhängig“ machen können. Was würden wir ohne das Brot tun, das wir im Schrank haben, ohne die Heizung, das Telefon, die öffentlichen Verkehrsmittel, Menschen, die in den Läden stehen und uns nötige Waren verkaufen… ohne die Polizei, die Feuerwehr, die Ärzte … wir könnten nicht überleben! WIR LEBEN IN EINEM SYSTEM DER ABHÄNGIGKEITEN – das ist auch gar nicht schlimm. Die zentrale Frage lautet: Was stört uns daran? Und das ist leicht zu beantworten: Die Fähigkeit zu sagen „Du hast mir geholfen – Ich bin auf Dich angewiesen – DANKE das Du für mich da bist!“

So sehe ich auch immer wieder, dass Menschen, denen z.B. Geld geliehen wurde oder denen man in einer schwierigen Situation geholfen hat – wenn sie diese Dankbarkeit nicht in sich haben und es anerkennen, dass andere ihnen Gutes getan habe, weil sie damit oftmals eine emotionale „Schuld“ fühlen – und sie sich gegenteilig verhalten. Ja, sie wenden sich sogar gegen den „Geber“ – sie meinen damit dieser selbstgefühlten. emotionalen „Schuld“ entfliehen zu können. Das stimmt aber nicht, denn energetisch wird der Graben immer größer, das Ungleichgewicht immer stärker – und damit der Lernprozeß intensiver.

Man kann sehr gut an den Dingen sehen, für die wir uns nicht bedanken können, was wir noch zu lernen haben und wo wir im Widerstand sind. Erst wenn ich in mich gehe, kann ich einige Dinge, Situationen, Reaktionen von Menschen und Gegebenheiten des Lebens annehmen und anerkennen. Jetzt werden einige sagen: „Blödsinn – ich kann doch nicht für alles dankbar sein!“ Ich sage: Doch … Warum? Schauen wir uns doch mal einige Situationen an:

Unser kleines Kind nervt uns die ganze Zeit. Dafür dankbar sein?! Ja, denn hat es uns nicht gerade versucht zu lehren, entspannter und lockerer zu sein, Dinge anzunehmen, statt uns Gedanken zu machen, wie es sein sollte?!

Wir verlieren den Job. Dafür dankbar sein?! Ja, denn ist das nicht die beste Zeit in uns zu gehen und uns zu fragen, ob das, was wir da getan haben das war, was wir WIRKLICH wollen?

Geld zu verlieren? Dafür dankbar? Kann es uns nicht auch zeigen, was WIRKLICH im Leben wichtig ist?!

In allem was uns passiert steckt ein Geschenk des Lebens, für das wir dankbar sein können. Und je weniger wir es erkennen, desto eher passiert es uns immer wieder.

Je größer die innere Verweigerungshaltung,desto stärker der nächste Lernprozeß!

Auf körperlicher Ebene gibt es auch Zellen, die glauben nicht auf andere angewiesen zu sein, die sich „unabhängig“ machen wollen – die nennen wir Krebs.

Verweigerung anzuerkennen und anzunehmen ist gleichbedeutend mit partieller Blindheit. Also laßt uns dankbar sein – das zu lesen, erinnert zu werden, was wichtig ist … Lasst uns dankbar für die Situation sein, in der wir gerade stecken, denn das ist die beste Möglichkeit am meisten zu lernen und uns dem wahren Leben und unserer Bestimmung näher zu kommen …

Ihr/ Euer

Dirk (Jakob)

8 Kommentare zu „Nutzen Sie eine IHRER größten Kräfte?!

  1. Ich assoziier das Wort „Danke“ folgendermaßen: „Ein Gefühl der Verpflichtung für eine erhaltene Wohltat“!
    Ich kann nicht nachvollziehen für etwas dankbar zu sein, was mir Schmerzen bereitet hat oder im Leben ausbremst… ich kann darüber nachdenken und mir Fragen stellen, warum ist das nun so eingetreten, weshalb ist das mir Widerfahren… ???
    Aber ich kann nicht bei allem und jedem daraus „Dankbarkeit“ ableiten – möglicherweise dann, wenn mit anderen Personen Konversationen über das Erlebte und der Abfolge gehalten wird, man auf einen anderen Gedankenpfad gebracht wird; eine andere Sichtweise aufgezeigt wird… man bereit ist eine Situation anzunehmen und aufzunehmen – doch ich kann nicht „Dankbar“ sein, wenn mir daraus Schaden entsteht und ich als Individuum alleine damit stehe!

    1. Hallo Anja,

      „die Sprache ist die Quelle aller Mißverständnisse“ wie schon der kleine Prinz sagte. 🙂

      Ich verbinde Dankbarkeit in keiner Form mit einer Verpflichtung, sondern eher viel eher ein seelischer Zustand von „demütigen (im Sinne von Mut, seine Verletzlichkeit und kleine Rolle im gesamten Spiel zu erkennen) Anerkennen“ und einer Öffnung des Herzens gegenüber dem „Geber“ – mit jedem Danke werde ich ein Stück reicher … .

      Empfinde ich „Dankbarkeit“ aus Verpflichtung, dann ist es eher ein Geschäft nach dem Motto „Jetzt habe ich was für Dich getan, merke Dir das, denn ich möchte irgendwann, dass Du auch was für mich tust!“ Ich gebe zu, dass das oft gemacht wird und in einer bestimmten Form in PArtnerschaften oft vorkommt. Das ist aus meiner Sicht keine Dankbarkeit sondern perfide Manipulation!

      Und wie Du schreibst sind „Schmerz und Schaden“ doch oftmals auch nur die Ent-Täuschung einer Erwartungshaltung. Schau Dir z.B. Boris Grundl an … er sitzt im Rollstuhl und statt zu schimpfen hat er sein Schicksal „dankbar“ angenommen. Aber genau das ist, was ich meine: HINTER DEM SCHMERZ LIEGT DAS GESCHENK!

      … und Danke für Deine Offenheit

      1. Dankbarkeit =
        ist eine Liebeserklärung an das Leben!!! Nicht immer aber immer öfters!

        …und der kleine Prinz sagte:
        „Man sieht nur mir den Augen des Herzens richtig…“!

        …Boris Grundl steht bei mir ganz oben, zur Zeit denke ich jeden morgen an ihn, wenn ich meine Strümpfe an ziehe und fast 10 Minuten dazu benötige!

        … auch Dir Danke für Deine „Impuls-Freilegungen“… da bin ich sehr Dankbar 😉
        Herzlichst Anja

  2. Vielen Dank für diesen Kommentar. Es erinnerte mich an eine Geschichte von zwei jüdischen Schwestern in einem KZ. In ihrer Baracke gab es Läuse, und sie lasen täglich die Bibel, die sie eingeschmuggelt hatten. Dieses Lesen gab ihnen die nötige Kraft zu überleben.
    Doch sie hatten auch Panik davor, dass von der Wärterin die Bibel entdeckt wurde.
    Doch durch die Läuse, die sich auf ihren Köpfen und sonst wo in der Baracke befanden, blieb die Wärterin an der Türe stehen, und durchsuchte nichts.
    Eine dieser Schwestern sprach immer von Dankbarkeit, die Andere verstand nicht, was sie damit meinte.
    Nach diesem Erlebnis, so schrieb sie, wußte sie was Dankbarkeit bedeutete.

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