Erfolg – und das Einhalten von Regeln

Regeln gibt es überall – in der Schule, der Kirche, dem Beruf, dem Sport, dem menschlichen Zusammenleben und noch in fast allen  anderen Bereichen unseres Lebens. Ich möchte hier zwischen den Regeln unterscheiden, die wir aus „technischen Gründen“ einhalten sollten – wie z.B. im Straßenverkehr oder wenn es darum geht Dinge/ Geräte in Betrieb zu nehmen bzw. – und den Verhaltensweisen/ Regeln, die uns von anderen vorgeschlagen/ vorgegeben/ werden, um gewisse Ziele zu erreichen.

In fast allen Kulturen und Religionen gibt es Rituale, die exakt vorschreiben, WIE etwas ausgeführt werden soll. Sei es nun, wie die Japaner die Teezeremonie durchführen, wie rituelle Tänze getanzt, Begrüßungen und Verabschiedungen wirkungsvoll sind, Reden gehalten oder Gebete gesprochen werden sollten. Ja gerade in Kirchen und Religionen spielen diese Regeln eine sehr wichtige Rolle – und das hat mich auch zum Nachdenken gebracht. Warum? Warum soll es so wichtig sein, Worte in einer bestimmten Reihenfolge zu sprechen und sein Verhalten/ Bewegungen zu einer bestimmten Zeit in einer bestimmten Art und Weise durchzuführen?

Zum einen ist es sicher ein nebensächlicher Aspekt, dass – wenn viele Menschen laut Bitten und Dank (und das sind die meisten Gebete) aussprechen – kein durcheinander gibt. Es hört sich einfach besser an, wenn alle das gleiche sagen oder singen. Aber kann das der Grund sein? Sicher ist ein anderer Aspekt, dass es um wichtige Inhalte geht – also um WAS will ich bitten oder WOFÜR will ich danken – aber das könnte man fast immer auch mit anderen Worten. Im Gegenteil, oftmals ist es ja sogar so, dass – wenn Menschen es „mit eigenen Worten sagen“, kraftvoller und authentischer wirkt/ klingt/ gemeint ist.

Was ich glaube und erfahren habe – und dafür sind gerade die Beispiele aus den Religionen gut, denn nicht nur in der Kirche, sondern auch in Moscheen, Tempeln oder anderen spirituellen Orten ist es so –  dass es insbesondere um eine FORM geht, die eingehalten werden soll, in dem sicher ein besonderer Inhalt entwickeln kann. Also: Es geht hier primär um den Inhalt, die in der Form seinen Ausdruck findet. Wie auch ein Liebeslied, ein Gedicht, eine Verbeugung und alles andere – es ist der äußere Ausdruck einer inneren Haltung!

So stelle ich fest, dass sich viele Menschen mehr um die Form, als den Inhalt kümmern. Dann wird das Wesentliche zum Nebensächlichen. Warum ist das so? Wahrscheinlich ist auch ein Grund, dass man das genauer kontrollieren kann, es ist überprüfbar und man kann im Nachhinein sagen „Ich habe es doch so gemacht“! Die Technik der Ausführung scheint da mehr in den Vordergrund zu rücken. Aber darum geht es nicht! Es geht darum, ob man „seinen Inhalt“ verändert, ob man seiner Seele eine andere Färbung gibt, die sich dann im Körper ausdrückt.

So wissen wir alle, dass wir wesentlich berührter von einem aus dem Herzen gesprochenen Dank sind, als von einer Formvollendeten Verbeugung; die Augen eines Kindes, welche (Mutter-)Liebe ausdrücken, trifft uns mehr, als ein noch so schön zitiertes Liebesgedicht, dass nicht gefühlt wird.

Wiederum Andere verändern die Form, weil sie nicht zum eigentlichen Ziel gekommen sind. Das an sich ist aber völlig am eigentlichen Ziel vorbei, denn wird man klüger, wenn man die Form(el) verändert, nur weil man nicht das gewünschte/ erdachte Ergebnis erzielt bzw. das Ursprüngliche nicht verstanden hat? Das ist also völlig am Ziel vorbei …

Wir können die Verbundenheit nicht fühlen, wenn wir uns in der Bemühung der Formvollendung aufhalten oder die Form verändern. Wir können keine Meisterschaft erlangen, wenn wir nicht hinter den Vorhang der Prägung schauen. Diese Formen sollen uns erleichtern eben zu dem Gefühl zu kommen, diese persönliche Erfahrung zu machen, zu einer bestimmten Einsicht zu kommen etc., damit wir es verinnerlichen und in uns tragen!

Was es dazu braucht sagen uns auch fast alle Disziplinen: Übung, Vertrauen, Disziplien und Hingabe – keine Veränderung, Angleichung oder Individualisierung!

Es mag jetzt polemisch klingen, aber meiner Meinung nach geht es auch bei den Regeln des Networks so um echten, dauerhaften Erfolg zu erreichen; oder jeder anderen Sportart, beruflichen Herausforderung oder anderen Tätigkeit, bei der man mehr erreichen möchte, als bisher geschehen. Wir können unserer Downline sagen WAS sie WIE zu tun haben, aber es kann immer nur eine Stütze sein, die innere Haltung daraus zu entwicklen. Die „eigentliche“ Veränderung muss in jedem selbst passieren …

Wie viele Seminarteilnehmer fragen mich, WIE sie etwas sagen sollten um Wirkung zu erzielen, welche Körpersprache die richtige ist, welche Tonmelodie die geeignetste ist um Menschen zu beeindrucken, WIE sie etwas formulieren sollen um Wirkung zu erzielen usw.. Alles das ist sicher wichtig, aber es ist nicht ausschlaggebend und auch wenn einmal etwas dadurch erreicht wird – ES IST NICHT DAUERHAFT! Hier wird aufgrund der Form ein Ergebnis erzielt, welches eher zufällig erreicht wird, wohingegen derjenige, der es wirklich verstanden, der integriert hat worum es geht, die Form einmal verlieren kann, aber trotzdem wirkt.

Kennen Sie nicht die Menschen, die scheinbar Vieles falsch machen und trotzdem wirken? Menschen, die wirklich so begeistert sind, dass sie auch außerhalb der „regulären Formen“ andere inspirieren, anstecken und beflügeln können? Danach gefragt, wie sie es machen, ist das, worum es WIRKLICH geht, schlecht in Worte (die ja im Prinzip auch nichts anderes als eine gewisse Form sind) zu bringen. Es „glüht“ im Inneren …

Dieses „Glühen“ kann in keine Form, in kein Wort und keine Geste gebracht werden – egal wie ausgefeilt sie auch sein mag. Aber diese Gesten können uns dem näher bringen – und sie sind und bleiben nur Mittel zum Zweck!

Aus diesem Grunde haltet Euch an Regeln, bis ihr denn Sinn erfasst habt, denn sich eigene Regeln aufzustellen heißt – bevor man integriert hat, warum es im eigentlichen geht – den Sinn verfehlen. Denn erst dann, wenn wir das Schreiben gelernt haben, können wir Eigenarten und eine persönliche Note hineinbringen. Ohne das wir gelernt haben Buchstaben korrekt zu schreiben, entsteht nur Gekrackel. Woran kann man nun erkennen, ob man den „Spirit behind“ erfasst hat? Schaut Euch Eure Ergebnisse an. Da gibt es keine Diskussionen über „Persönlichkeit“ oder „Individualismus“ – den gibt es weder im Straßenverkehr, bei der Rechtschreibung oder den Erfolgsregeln im Network. Argumentiert man trotzdem so, dann geht es nicht darum erfolgreich zu sein oder werden, sondern nur darum, sein Ego durchzusetzen. Wenn das das Ziel ist, ok – wenn nicht, dann haltet Euch an die Form!

Dabei wünsche ich viel Erfolg!

Ihr/ Euer

Dirk (Jakob)

Sind Ethik und Moral Luxusgüter?

Durch einen Gedankenaustausch angeregt, möchte ich hier einmal zu einem viel diskutierten Thema meine Überlegungen schildern: Muss man sich Ethik und Moral leisten können? Braucht man eine irgendwie geartete Grundlage, um diese 2 Aspekte in sein Leben zu integrieren und es als Basis seines Handelns zu manifestieren?

Vorab: Ich glaube das in keinem Fall! Im Gegenteil: Ich bin der Meinung, dass GERADE in Situationen, in denen Ethik und Moral gefragt ist und man es sich normalerweise nicht leisten könnte, eben genau diese Werte gefragt sind! Sie bilden eine Grundlage des Handelns und unter diesem Aspekt werden dann ähnliche Entscheidungen auch in der Zukunft getroffen. Damit meine ich: Bin ich schon im kleinen korrupt, bin ich es im Großen erst recht!

Ich möchte hier sicher nicht als Moralapostel auftauchen/ gelten und glaube auch, dass dies mit einer generellen Lebenseinstellung und seinem Glauben zu tun hat. Glaube ich z.B. daran,

–       dass das Leben ein Kampf ist, in dem es nur darum geht sich selbst in die beste Position zu bringen und – koste es was es wolle – für sich die besten Pfründe zu sichern;

–       weder an eine höhere Instanz, noch an eine Art „Karma“ und bin der Meinung, dass Menschen die so denken „Verlierer“ oder „Spinner“ sind;

–       dass es lediglich darum geht ein „mehr an… (Geld, Besitz, Macht etc.)“ zu sammeln;

–       dass Geld zu haben der letztendliche Erfolg ist,

–       dass der Sinn des Lebens darin besteht dass es eigentlich gar keinen Sinn gibt, sondern es ein (sinnloses) Glücksspiel ist …

dann ist natürlich die Neigung dazu, diese Werte außen vor zu lassen, wesentlich leichter, als wenn man glaubt:

–       dass jede Situation einen Sinn hat,

–       dass wir erst einmal die „Prüfung bestehen“ müssen um an die Früchte der Arbeit zu kommen,

–       dass unsere Taten Auswirkungen auf Andere haben und wir sinnbildlich in ein Netz von menschlichem Miteinander eingewoben sind, welches sich gegenseitig beeinflusst,

–       dass „Glück“ zwar passieren kann, aber auch „Pech“ eine Art „Glück“ sein kann,

–       dass auch unsere körperliche Gesundheit zum Teil an unserer psychischen Verfassung, unserer Ernährung und unserer „Pflege“ liegt,

–       dass Geld ein Resultat und nicht das Ziel ist,

–       dass es auch „ein Konto im Himmel“ gibt, auf das ich entweder einzahlen kann – oder eben ständig meinen „Überziehungskredit“ erhöhe und weiß, dass irgendwann die Rechnung kommt …

dann, ja dann haben Moral und Ethik auch einen Sinn!

Natürlich war ich selbst schon in Situationen, in denen ich es beweisen musste, was für mich wirklich zählt! Von 6- stelligen Monatsverdiensten, mehreren Autos (und das waren keine kleinen 🙂 ), einigen Wohnungen, einem eigenen Flugzeug etc. „zurückgefallen“ auf ein 27 qm Apartment, in dem ich allein mit meinen 2 Söhnen wohnte. DANN, GERADE DANN stellt sich die Frage nach Ethik und Moral – obwohl ich es mir eigentlich nicht „leisten konnte“! Die Angebote waren verlockend und hätten mich wesentlich schneller in eine wirtschaftlich viel bessere Ausgangsposition gebracht als ich es war. Aber nein – das wollte ich nicht, denn letztendlich habe ich mich gefragt: „Welchen Preis zahle ich dafür?“

Aber das ist nicht nur bei diesen 2 Aspekten so, sondern bei vielen anderen – z.B. der Freundschaft. Beweist sie sich nicht erst in Krisensituationen? Oder Vertrauen – weiß man nicht erst, nachdem man schwierige Zeiten miteinander verbracht hat, wer vertrauenswürdig ist und wer nicht? Hier ließen sich viele Beispiele anführen.

Selbstverständlich können diese Proben hart sein, weil man z.B. den Arbeitsplatz oder (falsche) Freunde verliert, finanzielle Einbußen hat, man sich ungerecht behandelt fühlt oder eben einfach nicht loslassen kann oder will. Aber will uns das Leben nicht gerade dann zeigen, dass wir uns selbst blockieren, wir „auf dem Holzweg“ sind – und öffnet sich nicht immer auch eine Tür, wenn sich eine andere schließt?

Deswegen ist es mir auch egal was jemand an materiellen Gütern sein Eigen nennen kann. Die zentrale Frage für mich ist: Wie hat er es erreicht? Welchen Weg hat er eingeschlagen, um diese Dinge zu besitzen? Hat er oder sie andere dabei gleichwertig und ehrlich behandelt, dabei etwas allgemein Nutzbringendes geschaffen oder ging sein „Reichtum“ eher auf Kosten Anderer? …in der Natur nennen wir solche Lebewesen Parasiten oder Schmarotzer!

Das hat meines Erachtens nach auch nichts mit Würde oder Stolz zu tun. Auch die muss man sich nicht „leisten können“, denn ich habe die zum Teil ärmsten Menschen der Welt in Nepal gesehen – mit einer Kindersterblichkeitsrate von 50 – 60 %, dem harten Kampf ums „tägliche Brot“, den Widrigkeiten und Launen der Natur ausgesetzt … – aber ich habe dort SEHR viele Menschen mit Würde und Stolz gesehen. Würde und Stolz sind meines Erachtens nach das Resultat eines „aufrechten Lebenswandels“, zu sich und seinen Werten zu stehen, sich selbst beweisen … alles andere ist Show!

Es geht auch nicht darum, sich für etwas „zu gut“ zu sein – das ist „falscher Stolz“ oder Überheblichkeit. Es geht darum, die Basis seines Handelns auszurichten. „Stinkt“ uns nicht im sprichwörtlichen Sinne das unmoralische Verhalten der Politiker, die zum Teil nur in diese Positionen kommen (wollen) um sich selbst zu bereichern?! Protestieren wir nicht, wenn wir sehen, wie Bänker Milliarden von Euros und Dollar verbrennen und trotzdem Millionen an Abfindung und Boni kassieren?!

Es ist nicht umsonst so, dass in den letzten Jahrzehnten die Rate der Burnouts, die Anzahl der depressiven Menschen, die Anzahl der „Aussteiger“ und zum Teil auch Selbstmörder, die Zahl der Studenten, die Ritalin als Aufputschmittel nutzen um mehr Leistung zu bringen usw. zum Teil sprunghaft angestiegen ist.

Das ist für mich keine Welt in der es sich zu leben lohnt! Aber was kann ich bzw. man tun? Wir können beweisen, dass man „anders“ glücklicher sein kann! Wir können ein Gegengewicht bilden! Wir können lachen, in den Spiegel schauen und sagen „Ich habe besten Wissens und Gewissens gehandelt!“ … und dieses Gefühl ist nicht mit Geld zu bezahlen, egal ob ich ein trockenes Stück Brot esse oder teuren Champagner trinke!

Würden wir Ethik und Moral mehr in unser tägliches Handeln integrieren, dann glaube ich, wären viele dieser Probleme nicht im mindesten so groß. Wir haben das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben – egal in welcher Richtung, egal mit welchen Werten. Wenn wir aber schon wählen können- dann sollten wir uns hinterher aber bitte nicht über die Konsequenzen beschweren …

Aber am Ende des Tages ist es wohl so, dass sich die Frage stellt: Was ist mir wichtiger – ein „reines Gewissen“ oder ein „voller Geldbeutel“? Ich habe mich entschieden …

Ihr/ Euer

Dirk (Jakob)

Auf den Punkt gebracht …

Vor einiger Zeit habe ich auf youtube ein Video gesehen, das mich wirklich angesprochen hat. Hier wurden Passagen aus einem meiner Lieblingsfilme „Der Gladiator“ zurecht geschnitten und ein Sprecher bringt einige Wahrheiten – eingebettet in verschiedene Filmszenen – wirklich gut auf den Punkt! Ich habe einmal diesen englischen Text übersetzt und möchte ihn hier niederschreiben. Es ist sicher nicht einfach – gerade solche Texte – 1:1 zu übersetzen, habe es aber mit meinem Schulenglisch versucht und bitte besser Ausgebildete und Profis um Rücksicht. Mir geht es hier um den Sinn und nicht die 100 %-ig korrekte Übersetzung. Danke!

Hier also der Film , den ich empfehe zu schauen – und wenn man mag den deutschen Text dazu zu lesen … . Es fehlen natürlich die Passagen, in denen die Schauspieler direkt etwas sagen – aber das ist sehr wenig. Viel Spaß dabei!

 

Erfolg, Anerkennung, Ruhm, Ehre – viele von uns kämpfen aus Gründen wie diesen;
aber wir bauen einen guten Namen nicht von einem Tag zum nächsten auf.

Es ist notwendig, hart zu arbeiten, auch wenn man stolpert und fällt.
Es ist notwendig Hindernisse zu überwinden.
Es ist notwendig Motivation zu haben, durchzuhalten und zu bestehen.

Das Leben ist eine Abfolge von Kämpfen.
Job, Familie, Freunde: Alle von uns haben einen aktuellen Status (eine Lebenssituation)

und meistens haben wir Erwartungen an die Zukunft.

Doch uns überraschen die Drehungen und Wendungen des Schicksals.

Man kann nicht immer nur das tun, was man will; aber diejenigen, die mögen, was
sie tun und stolz darauf sind es immer besser zu tun, machen von Tag zu Tag
immer mehr Fortschritte.

In manchen Momenten der Ruhe und auch der hektischen, entscheidenden Momente,
in denen nur gute Absichten zu haben nicht ausreicht,  – verlangt  das Leben von uns Mut, Kühnheit, Kreativität
und einen unstillbaren Kampfgeist.

Die Wahrheit ist, dass Probleme und
Rückschläge häufiger geschehen als uns lieb ist.

Die Zeiten ändern sich, neue Herausforderungen entstehen – und auch neue Ziele.

Die Kämpfer sehen der Zukunft ohne Angst und Arroganz, sondern mit dem
Vertrauen derer, die  für den Kampf bereit sind, in die Augen.

Leben heißt auch, auf schwierige Situationen vorbereitet zu sein.

Wie wir den Schwierigkeiten  begegnen –
das macht den Unterschied aus.

Manchmal fragen wir uns:
Wie können wir die radikalen Veränderungen, mit denen wir konfrontiert
sind, bewältigen?

Es ist, als ob wir in einem neuen Szenario agieren, in dem Dinge, die wir vorher
so gut erledigt haben, nun neu gelernt werden müssen.

Und wie können wir kämpfen,  ohne unsere
fundamentalen Grundwerte fallen zu lassen?

Und mehr noch:  Woher wissen wir genau,
was zum richtigen Zeitpunkt getan werden muss?

Das Erstaunliche ist, dass – gerade wenn wir mit nachteiligen Situationen
konfrontiert werden – viele von uns das Beste in sich neu entdecken:

Ethik, Freundschaft, die Fähigkeit, neue Strategien zu entwickeln, die auf
Erfahrung basieren…

Die Talente, um positive Allianzen zu fördern…

Den Geist der Führung

und das Bewusstsein
für die Kraft, die sich in echter Teamarbeit gründet, entdecken.

All dies kommt zutage, wenn diese Umstände es erfordern – wenn jemand weiß, das dahinter
ein wichtiges Ziel liegt.

Natürlich ist es nicht einfach Gewohnheiten und Bräuche aufgeben,
es ist nicht leicht sich der neuen Umgebungen anzupassen oder sich mit Fähigkeiten zu
beschäftigen, die wir so noch gar nicht kennen.

Aber alle Kämpfer wissen, dass uns Pessimismus und Unsicherheit in Momenten
wie diesen zurückhalten wollen.

Auch wenn die Bedrohung von vielen Seiten kommt – mit Agilität, Stärke und
Entschlossenheit, können wir unsere Ziele erreichen.

Eine Kombination aus Energie und Intelligenz sowie eine Balance zwischen
Emotion und Vernunft sind für den Erfolg entscheidend.

Es ist ein sehr befriedigendes Gefühl  das
Ende einer Aufgabe mit Erfolg erreicht zu haben und den Respekt all unserer Kollegen zu
erhalten – und das mit einem Gefühl der
Pflichterfüllung,

der Auszeichnungen
und Bewunderung der Menschen, die wir lieben,

zu hören, wie unsere Namen mit Stolz gesprochen werden,

dem Stolz die Hindernisse und die
Möglichkeit des Wachstums gesehen zu haben,

dem Stolz das Leben mit seinen Höhen und Tiefen gesehen zu haben

– und zu gewinnen.

Dem Stolz, ein Sieger zu sein, der seine Grundwerte nicht aufgab!

Fressen oder gefressen werden

Eine Diskussion auf einer facebook- Seite nehme ich hier nun einmal zum Anlass, über dieses Thema zu schreiben. Wer kennt es nicht diese Sprüche „Fressen oder gefressen werden“ oder „Der Schnelle schlägt den Langsamen“, „Die süßesten Früchte fressen nur die großen Tiere“… stimmt das auch im Network?

Vorab möchte ich sagen: JA und NEIN! Die zentrale Frage ist: „Welche Einstellung habe ich?“ oder auch „Welche Brille habe ich auf?“ Wenn Sie wirklich der Meinung sind, dass es so ist, erschaffen Sie sich einen Realitätsrahmen, der genau dem entspricht. Glauben Sie also, dass man nur mit der Haifischmentalität weiterkommt, dann werden Sie sich die „Beweise“ dafür suchen, werden die gescheiterten „Karpfen“ und andere Futterquellen am Rande des Wegrandes sehen und sich bestätigt fühlen.

Wenn Sie selbst in einen solchen Haifischteich springen – dann dürfen Sie sich nicht wundern aufgefressen zu werden. Aus diesem Grunde wäre es VORHER gut nachzusehen, welche „Tiere“ sich doch in diesem „Teich“ aufhalten, meint: Man sollte sich die Founder/ Besitzer, die Führungskräfte im Vertrieb und die langjährigen Partner des Unternehmens  (wenn es sie dann gibt) einmal anschauen um zu sehen, was das für Menschentypen sind. Wie oft habe ich gesehen, dass – vorher gutgläubige und eigentlich positive Menschen – in solchen „Haifischbecken“ verdorben wurden. Entweder sie wurden zerfleischt (belogen und mit dem Verkauf großer Pakete ausgenutzt) worden oder sind selbst in der irrigen Annahme nur so erfolgreich zu werden, selbst  zu solchen „Tieren“ geworden.

Ein großer Fehler ist hier oft, dass  die Realität dem Wunschdenken zum Opfer fällt. Die Menschen fallen deswegen so leicht auf Lügen und übertriebenen Versprechungen herein, weil Sie es GLAUBEN WOLLEN! Sie gieren praktisch danach verdrehte und zusammengedichtete Geschichten zu hören. Das weiß ich auch – aber nur weil ich es weiß, muss ich es längst noch nicht tun! Ich weiß auch, dass ich stärker als meine Tochter bin und muss es deswegen auch nicht ausnutzen. Diejenigen, die so etwas tun sind einfach asozial im wahrsten Sinne des Wortes!

Irrige Annahme deswegen, weil sie in einem anderen „Teich“ andere Lebensgewohnheiten vorgefunden hätten. Nochmals: Wenn ich mich in ein solches Becken begebe, darf ich mich nicht wundern, wenn ich Schaden nehme, denn es WIRD IMMER IRGENDWANN EINEN GRÖSSEREN HAI GEBEN! Ich will gar nicht von der Atmosphäre sprechen, die in solchen „Teichen“ herrscht: Missgunst, Vorsicht nicht übervorteilt zu werden, Zynismus, Mobbing – alles das ist an der Tagesordnung. Schwimmt man nicht mit den großen Fischen wird man ausgegrenzt! Dann wird mal ganz schnell aus einem früher doch so guten Freund ein Feind! Drauflos – egal was kommt … lügen … oder eben in unserem Fall werden dann gerne Abmahnungen, einstweilige Verfügungen oder ähnliches hergenommen. Hauptsache man verumglimpft solche „Abtrünnigen“. Diese „Abtrünnigen“ würden sich selbst aber eher als „geläutert“ und „endlich zur Vernunft gekommen“ bezeichnen …

Es ist weder Gut noch Schlecht sondern zeigt nur den Charakter des Ausführenden. Und ganz nach dem Motto „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ findet man diese rot- oder Lederbeschlipsten Konfirmationsanzugsträger vornehmlich in den Reihen der Großmäuler und um hier noch ein Sprichwort zu zitieren „Große Sprünge, nichts im Beutel“ landen sie letztendlich auf der Klappe.

Solche Einzelgänger findet man aber auch oft in Gruppen – das bedeutet nicht, dass Sie ein Team sind, nein, ganz im Gegenteil, es sind Abhängige, die durch ihre kranke Bewunderung solcher Verhaltensweisen dem Angehimmelten erst Macht verleihen. Sie verwechseln Dreistigkeit mit Stärke, Irrsinn mit Freiheit und Geld mit echtem Vermögen. Solche Gruppen zerfallen auch leicht, haben keine Substanz, zerfeischen sich gegenseitig und sind in der Natur auch nur sehr selten zu finden. Ja sogar ein Löwen- oder Wolfsrudel hat eine soziale Hierarchie, hat Verantwortung für deren Mitglieder und besteht vor Allem durch das Vertrauen aufeinander.

Und genau diese Verhaltensweisen finden wir auch in funktionieren menschlichen Teams: Verantwortlichkeit des Einzelnen, Charakter keine Schwächeren zu unterdrücken, Vertrauen untereinander, Akzeptanz, Mitgefühl gepaart mit Zutrauen und der Fähigkeit konstruktive Kritik zu geben…

Alles das machen „Haie“ nicht – sie zerfleischen; deshalb sind sie auch keine Rudeltiere. Nun wissen wir aber eines: Ein erfolgreiches Network lässt sich nur gemeinsam aufbauen, nur gut funktionierende Teams schaffen langfristigen Erfolg.

Es gibt einige, die in der Lage sind Gruppen AUFZUBAUEN, aber nur sehr wenige, die in der Lage sind diese Gruppe zu befähigen, miteinander zu vernetzen und zu einem echten TEAM zu machen, in dem sich jeder für den anderen einsetzt. Ist das einmal geschafft, dann ist der Erfolg solcher Teams kaum mehr aufzuhalten und kann nur noch an dem Ego Einzelner zerbrechen. Auch das habe ich schon (leider viel zu oft) gesehen. Man fühl sich nicht mehr als Teil des Ganzen, sondern als „Wichtiger“, ordnet sich nicht „dem Schwarm oder dem Rudel“ unter, sondern will eigene Interessen verwirklichen … . Dieses Phänomen habe ich in einem anderen Blog beschrieben.

Also, hier mal ein paar „Jakobsche Erfahrungen“:

–          Derjenige der frisst wird gefressen werden!

–          In jedem Huhn steckt ein Adler – die wichtigste Aufgabe des Lehrers ist es, genau diese Aspekte zu sehen und auszubilden!

–          Soziale Kompetenz schlägt langfristig immer laute Sprüche!

–          Wer sich in einem Haifischbecken befindet und meint dies durch bloßes „positives Denken“ schadlos zu überstehen, darf sich nicht wundern, wenn er sich irrt!

–          Jeder hat die Wahl!

–          Alles wird gut 🙂 …

Ich war im Haifischbecken, habe gelernt zu kämpfen und gesehen, dass das nicht „mein Weg/ mein Becken“ ist, bin nach langen Wanderungen dann zu einer Gruppe Delfine gestoßen, die es mir sehr viel mehr angetan haben, nachdem ich gesehen habe, dass das Leben als Karpfen, in dem man ausschließlich  im Modder und von den Abfällen anderer lebt, auch nicht „meines“ ist. Hier gab es im übrigen mal ein tolles Buch „Delfinstrategien“ – leider ausverkauft…

Ich habe auch gelernt, dass die „Networkhaie“ eigentlich Angsthasen sind, die nach dauernder Bestätigung ihrer Größe suchen, die sie nicht im Inneren finden und daher mehr im Außen suchen. Schade – aber auch die werden letztendlich ihren Weg finden und die „Opfer“ die ihnen auf ihrem Weg begegnet sind, werden es hoffentlich als Erfahrung betrachten und gestärkt daraus hervorgehen!

In diesem Sinne grüßt ein Bruder von Flipper

Ihr/ Euer

Dirk (Jakob)

Norwegen ist überall ….

Das Drama in Norwegen ist überall Thema – es vergeht keine Nachrichtensendung, in der nicht neue Meldungen über diesen kranke/ verrückte/ extremistische Tat verbreitet werden. Es gibt – neben der wirklich vorbildlichen Reaktion vieler Norweger, die sagen „Lasst uns diesem Schrecken mit Liebe antworten...“ und dessen Regierungschef, der trotz seiner Ohnmacht an einer offenen und multikulturellen Gesellschaft festhalten will ohne auf eine gerechte Bestrafung dieser Wahnsinnstat zu bestehen, aber auch einige Äußerungen, die mich zutiefst erschrecken!

Einige Beispiele? Da wird auf dem Forum der „bekennenden Christen“ gepostet, wie schlimm doch Hass und Atheismus ist, obwohl der Täter sich selbst als „bekennender, fundamentalistischer Christ“ bezeichnet hat – seine vielen Statements auf Foren, eigenen Internetseiten und Schreiben zeigen dies deutlich. Wäre es nicht einmal Zeit, diese Tat als Anlass zu nehmen einmal zu schauen, wie man vorbeugen kann statt dieses Terror für eigene Zwecke auszunutzen?!

Was ist da immer wieder sehe, ist, dass Extremismus – egal von welcher Religion, welcher Partei oder jedweder Einstellung – fast immer zu Gewalt führt. Und ja, es gibt auch extremistische Christen. Unverständnis, Mobbing von Andersgläubigen, Ausgrenzung – alles das sind Anfänge von Extremismus. Sobald irgendwer oder irgendeiner meint die „wahre Wahrheit“ gefunden zu haben und meint, dass alle anderen Unrecht hätten, sind solche Folgen fast zwangsläufig.

Aber auch Barak Obama konnte wohl nicht anders, als nach den Attentaten bekannt zu geben, dass man doch „gemeinsam gegen den Terrorismus“ vorgehen sollte. Was soll das denn? War diese Tat in irgendeiner Form mit der Aktivität ideologisch verblendeter Gruppen zu tun, die weltweit Ziele zerstören? Es war ein Einzeltäter, der im stillen Kämmerlein auf seine kranken Ideen gekommen ist. Da scheinen einige Politiker zu glauben, jede auch noch so (emotional geladene) Aktion herzunehmen, um sie für die „eigene Sache“ zu nutzen. Ich finde das absolut unverständlich und wird echter Trauer in keiner Form gerecht! Vor solchen Menschen verliere ich den Respekt vollkommen. Im übrigen haben auch einige deutsche Politiker mal wieder mit ins gleiche Horn geblasen…

HÖRT AUF DAMIT!

Aber mir kommen noch ganz andere Dinge in den Sinn! Wieso wird diesem Menschen so viel Aufmerksamkeit zu teil? Ist es nicht ein Hohn, was er von sich gibt: Das die norwegische Regierung und das Königshaus zurücktreten soll und (und jetzt kommt das eigentlich Verrückte) das auch noch alle Fernsehstationen weltweit übertragen?

Sein Gesicht ist wahrscheinlich den meisten bekannt, die das hier lesen: ein blonder Mittdreißiger, der dem äußeren Schein nach keiner Fliege etwas zu Leide tun kann. Egal ob er etwas sagt oder nicht – es wird berichtet. Nun frage ich mich: Kann es nicht genau das sein, was diese Person sich wünscht? Aufmerksamkeit, um seine kranke Idee zu verbreiten? Und was passiert?!GENAU DAS! Gerade in diesem Fall scheint es mehr als deutlich zu sein – warum geht man diesem krankhaften Verlagen nach? Einschaltquoten?! Medienwahnsinn?! Sensationsgier?!

Nach dem Gesetz der Resonanz wird dann auch eines passieren: Gleichgesinnte, die sich vorher noch zurückgehalten haben, fühlen sich nach dem Motto ermutigt „Du musst nur genug Schaden anrichten und die Welt hört dir zu…“. Das kennen wir alle aus der Erziehung – und schon da wissen wir, dass wir diesen „Störenfrieden“ anders begegnen müssen… .

Natürlich wird der Großteil der Menschen Mitleid und Unverständnis empfingen, man wird mit den Leidtragenden trauern und sich abgestoßen fühlen … – aber was ist eben mit den Anderen? Warum, so frage ich mich immer wieder, wird diesen Attentätern so viel Aufmerksamkeit zuteil? WARUM? Sollte man nicht vielmehr die Reaktion der Trauernden zeigen, die die Kraft aufbringen mit solchen Gräueltaten umzugehen? Wir sollten Vorbilder zeigen und demonstrieren, dass so etwas keinen Sinn macht! Solche Gruppen oder Menschen sollten erst gar nicht erwähnt geschweige denn gezeigt werden ….

Dient es nicht auch einem Teil der Zuschauer, die sich daran „ergötzen“, wie schlimm doch die Welt ist, das man „keinem trauen kann“ usw. . Ist es nicht das faszinierend Schreckliche, das sich auch in unser Unterbewusstsein schlecht um sich Platz zu machen?

Ich gehe noch einen Schritt weiter? Warum schauen wir uns das an? JA, Mitgefühl zu zeigen ist gut und wichtig; herauszufinden, wie so etwas passiert, solche aus meiner Sicht wirklich kranken Menschen zu heilen, damit so etwas nicht passiert ist Aufgabe jeder Gesellschaft. Welche Form von Konsequenz angebracht ist, ist natürlich von Fall zu Fall zu entscheiden und das soll hier auch nicht Thema dieses Blogs sein.

Mal ganz offen: Mich interessiert nicht, ob sich in Kolumbien Straßengangs gegenseitig erschießen – was mich interessiert sind Initiativen, die hier aktiv eingreifen um dem vorzubeugen. Oder ob in Russland ein Mann seine Familie ermordet oder in Amerika bei einer Massenkarambolage Menschen umgekommen sind um hier nur ein paar Beispiele zu bringen. DAS WAR SCHON IMMER SO UND WIRD IMMER WIEDER PASSIEREN!

Warum werden solche Schreckensnachrichten ständig und überall in den Nachrichten thematisiert? Ist das einzig Positive, wenn ein Königskind heiratet? Damit will ich nicht sagen, dass man nicht Probleme ansprechen oder auf Missstände aufmerksam machen soll – das ist gut und wichtig! Die Katastrophe in Fukushima ist ein solches Beispiel: DA muss aufgezeigt und etwas geändert werden! Gerade wenn wir etwas ändern können ist es wichtig sich zu informieren, entscheiden ob und wie man sich engagieren möchte um dann entsprechend zu handeln! Das tue ich z.B. durch meine Aktivität innerhalb des NfH, im täglichen Leben und durch meine Arbeit.

Ich weiß, dass es in der ganzen Geschichte der Menschheit schon immer solche „Verrücktheiten“ gab, Menschen, die verzweifelt, krank, nicht bei Sinnen oder einfach schlicht fehlgeleitet sind/ waren – und genau aus diesem Grunde gab es schon immer solche „Aktionen“ (mit den heutigen Mitteln nimmt natürlich die Macht der Einzeltat noch zu, aber die Zerstörungswut und den Drang zu dominieren und Macht auszuüben gab es schon immer – die Geschichtsbücher sind voll davon). Heute bekommen wir diese Taten nur Mediengerecht aufbereitet und es kommt uns vor, als wäre die Welt schlimmer als früher.

Das stimmt nicht – wir bekommen nur mehr „Macht“. Aber was „machen“ wir damit?! Denen zuschauen, die verblendet sind? Ist das die richtige Art seine Energie einzusetzen? Sicher nicht…! Achten Sie doch bitte einmal darauf, wie viel Prozent der Nachrichten genau auf diese Dinge abzielen – und filtern das heraus, was in eine andere Richtung geht.

Ich habe mich entschlossen deshalb einfach abzuschalten und solchen Taten keine Aufmerksamkeit zu zollen, denn ich weiß eines: Energie folgt der Aufmerksamkeit und ich stecke nirgendwo meine Kraft hinein, was nicht lösungsorientiert oder sinnvoll ist!

Was meinen Sie? Was meinst Du?

Ihr/ Euer

Dirk Jakob