Wie bestimme ich, was mir im Leben passiert?!

Wieso regen uns manche Aussagen oder Verhaltensweisen anderer auf? Wieso neigen wir dazu uns in verschiedenen Situationen gut oder schlecht zu fühlen? Wie entsteht der Drang/ die Sehnsucht nach etwas? Warum reagieren wir in manchen Situationen so entspannt – in anderen so genervt? Um das zu erklären gibt es viele Aphorismen/ Analogien und Beispiele – ich möchte dies auch einmal versuchen.

Stellen wir uns einmal vor, dass wir bestimmte Emotionen, Gedanken oder Gefühle ansammeln, die sich addieren. Wo und wie wird das nun gesammelt? Wir sammeln auch Münzen, Bücher, Kleidung oder auch elektronische Bilder auf dem PC und haben für alles einen bestimmten Platz. Je eher wir wissen, wo es liegt und was sich darin befindet, desto eher können wir darauf zurückgreifen und können erkennen, was sich im Laufe der Zeit so alles angesammelt hat.

Der „Cyberspace“ kann wohl am ähnlichsten als „Speicher- oder Sammelmedium“ verglichen werden, den wir zur Ansammlung unserer Gedanken/ Gefühle/ Erfahrungen/ Erlebnisse/ persönlichen Sichtweisen und Entscheidungen etc. hernehmen können; und am Treffendsten ist wohl die seit neuem populäre icloud/ idisk – alle diese „weichen Aspekte“ werden in unserer persönlichen „icloud“ gespeichert.

Zusätzlich zu dieser eigenen icloud gibt es aber noch die der Anderen und nun stellen Sie sich vor, dass die Inhalte dieser iclouds miteinander kommunizieren können. Diese „Speichermedien“ stellen also – ohne das der User, also wir selbst, es bewusst „einstellen“ – sowohl Übereinstimmungen und Differenzen fest. Diese „Dinge“ nennen wir dann – ohne es oftmals bewusst wahrzunehmen – Sympathie  oder eben Antipathie. „Gleich und Gleich gesellt sich gerne“ … „Da stimmt das Bauchgefühl“ … alles Analogien um das gleiche auszudrücken: da ist der „Speicherinhalt“ mehr oder weniger identisch. Wenn Sie schon einmal bei amazon oder z.B. bei ebay gekauft haben, dann wissen Sie, was ich meine: sobald Sie wieder auf diese Seite gehen, werden Ihnen automatisch Artikel vorgestellt, die zu Ihnen passen; der Computer sucht also aufgrund der bisherigen Bestellungen speziell für Sie Artikel, von denen er annimmt, dass Sie zu ihnen passen … it´s magical.

Wenn wir also den Vergleich der iclouds hernehmen, um es eben als Ansammlung dieser „weichen Faktoren“ zu nehmen, dann können wir auch noch eine andere Feststellung machen: Wenn wir selbst bestimmen, WAS gespeichert wird, können wir auch so bestimmen, wer uns „sympathisch“ findet, auf wen wir anziehend wirken, bei wem „die Wellenlänge stimmt“, was uns zukünftig passiert, worauf wir mehr oder weniger reagieren etc. .

Im übrigen kennen viele psychologische Schulen oder eben Religionen ähnliche Beispiele und versuchen dieses Phänomen zu erklären. Die einen nennen es Karma, die anderen „Schuld“, „Zufall“ oder sprechen von „morphogenetischen Feldern“, Entitäten bzw. manchmal auch Haecceitas, die Erklärung der mordernen Physik und der Quantenmechanik oder oder oder … . Aber ist es nicht viel wichtiger, dass wir das System verstehen, statt uns über Begrifflichkeiten zu streiten und Lebensweisheiten hinter intellektuellen Verschachtelungen von Wörten und Spezialausdrücken zu verstecken?! Gerade das macht Weisheit für mich aus: komplexe Zusammenhänge einfach darzustellen, sodass wir es z.B. auch Kindern verständlich machen können … .

Viele der „positiven Denken“- Bücher gehen auch in diese Richtung – sie versuchen die Auswirkungen  zu erklären, aber sagen oftmals nicht WARUM es so funktioniert. Dem „positiv denken“ gehen aber noch andere Aspekte ab, die enorm wichtig sind: das es nämlich auf einer höheren Ebene keinen Unterschied zwischen positiv und negativ gibt, da es lediglich Sichtweisen der persönlichen Perspektive sind; das es das alte Spiel zwischen „Gut und Böse“ unterstützt; etwas aus dem Zusammenhang reißt; nicht das Prinzip, sondern nur einen Aspekt darstellt und das Wichtigste: Das es eben nur eine Seite beleuchtet und nur die Auswirkungen bearbeitet, aber nicht an die Ursache geht. Das man, um „Frieden zu schließen“ beide Seiten finden, verstehen und annehmen muss und erkennt, dass beide Seite ihre „Nachricht“ und Berechtigung haben.

Kommen wir also wieder auf auf unsere idisk zurück: Die größte Herausforderung dabei ist, dass wir das nicht nur verstehen, sondern uns eben über das, was wir in unserer „Wolke“ speichern, gewahr und bewusst sind. Die Wissenschaft sagt, dass wir ca. 50.000 – 80.000 Gedanken pro Tag haben, die zu 17 % definitiv negativ und 80 % nicht so wichtig (eben typischer Alltagsmüll) und nur zu 3 % definitiv positiv sind! Um ein Beispiel zu geben, das alle kennen: Das wäre in etwa so, als würde ihr Fotoalbum zu 80 % Uninteressantes, 17 % fehlerhafte und unansehnliche und nur 3 % fröhliche und aufbauende Bilder beinhalten. WÜRDE DAS EINER BEWUSST SPEICHERN?

Da Gedanken und Gefühle nun oft aneinander gekoppelt sind, können wir uns vorstellen, in welche Richtungen und in welcher Häufigkeit nun unsere Emotionen fließen – alles wird gespeichert und zieht Ähnliches an! Und Enotionen haben auf dieser höheren Ebene eine viel größere Kraft als Gedanken. Gedanken geben – um bei diesem Beispiel zu bleiben – die Richtung vor, in die wir denken und die Emotionen sind die Kraft, mit der wir diese Richtung beschreiten, wie schnell wir diesen Wege gehen… .

Aufgrund der „Technik“, die ein Teil des Leben ist und die gewisse Gesetzmäßigkeiten hat, vernetzen sich nun die oben beschrieben „Wolken“ miteinander und bestimmen z.B. das „Allgemeinwetter“. Das kann man sehr gut erleben wenn man ins Fußballstadion geht – viele Menschen haben übereinstimmende „Dateiinhalte“ und beeinflussen sich gegenseitig, fangen mehr oder weniger begründet an zu singen, liegen sich in den Armen und machen Dinge, die sie allein nicht tun würden. Es gibt wissenschaftlich nachgewiesene Phänomene und man wusste lange nicht, warum Menschen in bestimmten Gruppen zu Aktivitäten bereit sind, die sie normalerweise ausschließen. Aber auch bei anderen Anlässen kann man dieses Phänomen beobachten: Treffen der Briefmarkensammler, der Networker eines bestimmten Unternehmens, einer Trauerfeier uvm. .  Was uns aber klar sein sollte: WIR BESTIMMEN UNSER WETTER – sprechen wir da nicht sogar von der „Stimmungslage“ 🙂 ?

Je stärker und intensiver nun die Ausrichtung einer Person ist (also die Klarheit der Dateiinhalte), desto mehr ist sie in der Lage die anderen zu „beeinflussen“/ auf sie Wirkung auszuüben – man redet da auch von Charisma. Charismatisch ist also unter anderem eine Person, die sich in einem Bereich entschieden hat klar zu sein, eine Richtung zu gehen, diese Angelegenheit mit Energie zu füllen und sie nach außen zu tragen!

Die „Dateiinhalte“ (also die Summe unserer Gedanken/ Gefühle/Entscheidungen wie oben beschrieben) gehen in verschiedenen „Ordner“  und werden durch das, was wir eben in dieses Feld hineingeben, bestimmt. Ist das nicht eine frohe Kunde? WIR BESTIMMEN, WELCHE INHALTE WIR „HOCHLADEN“ … .

Aber vertun wir uns nicht – es ist auch mit einer der schwierigsten Aufgaben, die wir haben können: uns selbst zu reflektieren, ehrlich ins Auge schauen und uns einzugestehen, was ist. Denn wir können vor ALLEM davon laufen, JEDEM etwas anderes erzählen, lügen oder einfach nur nicht die Wahrheit erzählen – nur uns selbst nicht! Wir sollten uns darüber im klaren sein, dass wir an unserem Freundeskreis erkennen können, welche Inhalte unsere idisk hat. Auch da können wir gleich wieder eine Ausrede haben – aber wem nützt das?!

Das alles hat enorme Auswirkungen auf unser Leben: Was uns bewegt, berührt, was uns aufregt, in Wallung bringt, welche Vorbehalte wir haben, welche Menschen uns anziehend und wen wir „interessant“ finden, wie wir Probleme angehen, was uns möglich oder auch unmöglich scheint, wo und wie wir uns boykottieren und noch vieles mehr. Durch den Strom unserer Aufmerksamkeit lenken wir unsere Energiequalität, bestimmen wir, worauf wir unsere Gedanken und Emotionen leiten – und letztendlich auch den Inhalt unseres „virtuellen Speichers“ – und damit die Lebensqualität.

Es ist – und das ist mir von großer Wichtigkeit hier nochmals heraus zu stellen – also kein theoretisches Konstrukt, sondern ein PRAKTISCHES Erleben, etwas, was JEDE SEKUNDE unser Leben bestimmt.

Stellen wir uns doch einmal vor, dass wir eben durch JEDEN unserer Gedanken, Gefühle, Erwartungen, Worte etc. diese Energien in unterschiedliche „Ordner“ speichern, wobei dieser Ordner bereits mit Inhalten und „Dateien“ gefüllt sind, die wir wollen und uns befähigen und andere uns eher aufhalten, uns einschränken, ja teilweise sogar „stinken“. Das stimmt tatsächlich, denn auf einer anderen Ebene können Inhalte gut oder „schlecht“ für uns riechen, denn alles hat seine Entsprechungen – aber das ist wieder ein anderes Thema. Im übrigen sagen wir ja auch – ohne meist zu wissen warum, dass „uns etwas stinkt“, ohne dass dem so ist, denn jede Emotion hat auch einen Geruch. Das wäre mal ein tolles Thema, denn intuitiv wissen wir, dass z.B. „Schönheit“ anders riecht als „Missgunst“ … .

Ich könnte hier noch lange über dieses Thema schreiben – eventuell einmal in einem anderen Blog. Wer daran arbeiten möchte wie seine „Dateiinhalte“ aussehen, wer sie bewusst steuern möchte und auch aus der Reflektion mit anderen lernen will, dem kann ich nur wärmstens das Buch „Ein-Stellungs-Wechsel“ empfehlen. Aber auch da werden in dem Augenblick, in dem Sie das lesen, wieder IHRE „Dateien“ in Form von Meinungen, Einstellungen und Urteilen re-aktiviert… .

Ihnen das Beste

Ihr/ Euer

Dirk (Jakob)

Ich kann grad nicht …

Kennen Sie das? Da sagt Ihnen ein neuer Teampartner, was er alles erreichen will, … dass er sicher mehr verdienen wird, als diejenigen, die er kennengelernt hat, … dass er WIRKLICH Karriere machen möchte, … dass es ihm schlecht geht und er wirklich etwas tun muss, … dass er in jedem Fall in 12 Monaten 2.000,- € verdienen möchte (worauf Sie ihm erwidern, dass das kein Problem sei, wenn er sich nach ihrem Plan richte was er sofort bejaht), … dass er nun endlich das Richtige gefunden habe … usw. – und dann kann er grad nicht, wenn etwas Wichtiges ist.

Das Leben bietet viel und ich möchte hier nicht be- und auch nicht verurteilen. JEDER hat Prioritäten im Leben und Zeit ist etwas, was uns der liebe Gott wirklich ganz „kommunistisch“ gleich gegeben hat: 24 Stunden haben wir alle pro Tag; nicht mehr und nicht weniger! Die zentrale Frage ist nur, WOFÜR ich diese Zeit nutze/ einsetze. Zu sagen „Ich habe keine Zeit…“ ist also nichts anderes als „Dafür nehme ich mir keine Zeit…“ – denn Zeit haben wir alle … 24 Stunden am Tag … aber da waren wir ja schon.

Was ich anfänglich nie verstanden habe, war, dass jemand das eine sagt und etwas anderes tut. So fragte ich mich „Wie kann es sein, dass er sagt, dass er Geld verdienen möchte, dass er Ziele hat, dass er ihm wirklich schlecht geht – und er dann ständig sagt, dass er keine Zeit dafür hat, dass zu ändern?“ Ich konnte es nicht verstehen (das im Einzelnen war einer meiner letzten Blogs mit dem Titel „Was soll ich bloß tun …“) und habe mich selbst geärgert. Mittlerweile mache ich das viel weniger, denn ich habe gelernt zu akzeptieren das Menschen das eine sagen und das andere tun. In dem Zusammenhang sagte mir einmal einer meiner Lehrer „Dirk, beurteile Menschen nicht nach dem was sie sagen, sondern nach dem, was sie tun!“ Das hat mir geholfen …

Aber wehe dem, man hat es angesprochen… . Da war sofort eine Ausrede da, sofort kam der unverständliche Blick „Wie kannst Du nur..!“. Wichtig ist es hier nicht emotional zu reagieren und in die Beschuldigung zu gehen, sondern wirklich einen kühlen Kopf zu behalten und simpel aufzuzeigen, wie die Konsequenzen sind. „Weißt Du, wenn Du zu den Trainings nicht kannst, dann wirst Du nicht lernen, wie Du Deinen Weg erfolgreich einschlagen kannst… .“ oder „Wenn Du mir sagst, dass Du wieder einen Termin absagen musst, weil gerade … , dann frage ich mich, wie wichtig Dir das ist, was Du mir anfänglich gesagt hast?!“ Beispiele gibt es viele … .

Wenn ich mich bei Trainings den Anwesenden vorstelle, dann erzähle ich oftmals kurz „meine Geschichte“ die in etwa (zusammengefasst in Stichworten) so lautet: vor über 30 Jahren ins Network eingestiegen, 10 Jahre in meinem ersten Network mit über 100.000 Partnern, dann mein erstes Buch geschrieben („Das 1 x 1 des Network-Marketing„), anschließend Trainings für ein amerikanisches Network um dann in den Vertieb zu gehen um zu zeigen, dass das, was ich trainiere auch funktioniert um dort in den folgenden 10 Monaten 18.000 Leute in meiner Linie aufzubauen und die höchste Position zu erreichen, Geschäftsführer eines Networks zu werden usw. . Was glauben Sie, wie viele Teilnehmer große Augen machen, wenn ich diese Zahlen sage, meine Verdienst anspreche („monatlich 6-stellig – und nicht mit einer 1 davor… :-)“) – die Kinnladen kippen nach unten … . Und dann sage ich (zumindest bei dem Training „Menschen gewinnen“): „Ich zeige Ihnen in den nächsten 6 Stunden, wie ich das gemacht habe..!“ Alle schreiben eifrig mit, lachen, haben Erkenntnisse, üben und nehmen sich viel vor.

Bis zum nächsten Termin, zu dem man dann 200 km fahren muss, oder die Oma Geburtstag hat, oder der Lieblingsverein gerade im Champions League Viertelfinale spielt oder man eben bei dem Produkt doch nicht die Wirkung hat, die man sich versprochen hat … oder, oder, oder. Dann kommt die erste Ausrede und der Kreisel dreht sich nach unten. Welcher Art diese Ausrede ist, kann unterschiedlich sein und ist auch von Typ zu Typ verschieden – das Ergebnis ist aber immer gleich: Man schafft sich selbst eine Ausrede, dass man das, was man sich vorgenommen hat, nicht erreichen kann … und dafür eben gute Gründe hat. Interessant ist nur, dass es Bereiche gibt, wo wir für uns selbst keine Ausreden gelten lassen …

Ein Beispiel: Sie gehen spazieren und stellen nach einer gewissen Zeit fest, dass Sie dringend mal auf die Toilette müssen. Was machen Sie? Wenn Sie ein Smartphone mit den entsprechenden Apps haben suchen Sie im Umfeld nach einer Gaststätte, Sie fragen in Kaffee´s ob sie einmal die Toilette benutzen dürfen (… und nun stellen Sie sich vor, man würde Ihnen sagen „Nur für Gäste“ – würden Sie sich davon abhalten lassen?!) … Sie TUN ALLES, weil Sie ja „müssen“, denn wenn Sie keinen Platz finden, laufen Sie ja für Andere sichtbar mit dem Ergebnis durch die Gegend. Würde Ihnen das wirklich passieren? Wahrscheinlich nicht – irgendeine Möglichkeit würden Sie finden – (warum nochmals:)weil Sie ja „müssen“. Sie lassen sich einfach in bestimmten Dingen nicht beirren!

Was glaubt ihr denn, wie es diese wirklich Großen und Erfolgreichen der Branche geschafft haben? Ich kann es sagen: durch INTENSIVES ARBEITEN, INSPIRATION, Fokussierung auf das Wesentliche und MASSIVEN ZEITEINSATZ! Hier kann ich nur von mir reden und sagen, dass ich die ersten 10 Jahre JEDE Woche Dienstag von 19.00 – 23.00 Uhr, Donnerstag von 18.00 – 24.00 Uhr Livetrainings gehalten habe, später kam dann noch der wöchentliche Mittwoch von 19.30 – 23.00 h und der 14- tägige Samstag dazu (ganztägig) … und das waren nur die Tage, an denen ich Präsentationen und Startertrainings gegeben habe. Ein wenig gearbeitet (in Form von Teampartnergewinnung, Durchführung von Kundenterminen mit Abschlüssen (oder auch nicht), Orgabetreuung etc.) habe ich an den anderen Tagen auch noch. Wenn mir dann also jemand sagt „Ich kann nicht jede Woche einen fixen Termin einhalten – da könnte ja mal was dazwischenkommen…“ – dann muss ich innerlich lachen!

Die Frage ist doch: Wozu ist mein Gegenüber committed/ verpflichtet? Wozu hat er sich verpflichtet und vor allem WO LIEGEN SEINE PRIORITÄTEN?

Wenn also jemand sagt „Ich kann grad nicht weil ..“ dann weiß ich, dass er zwar erfolgreich werden MÖCHTE, aber nicht wirklich WILL. Auf meinem ersten Training – und das war im Juni 1979 – war der erste Satz, den ich aufgeschrieben habe „Ich kann alles erreichen, was ich wirklich will!“ Ohhh …. wie platt – dachte ich mir. Aber dieser Satz hat mich mein Leben lang begleitet und oftmals stellte ich mir die Frage (und ich tue es heute immer noch): Was ist das, was ich WIRKLICH will? Was bin ich bereit für das Ziel, was ich mir gesteckt habe, zu geben?

Oder auch – um es auf den Punkt zu bringen: Welchen Preis bin ich bereit zu bezahlen, um mein Ziel zu erreichen?!

Träume haben viele! Visionen haben wenige … und die dann in die Realität zu bringen – das schaffen nur diejenigen, die bereit sind, den entsprechenden Preis zu zahlen.

Ihr/ Euer

Dirk Jakob

PS: Haben Sie sich einmal überlegt, welchen Preis Sie für (Ihre) Nachlässigkeit zahlen? Haben Sie sich einmal überlegt, wie viel besser es Ihnen gehen würde, wenn Sie Ihren Schweinehund an die Leine legen könnten? Haben Sie schon einmal überlegt, was Sie es kostet, sich NICHT für Ihre Wünsche & Träume einzusetzen und wie teuer es ist, den Fernsehapparat jeden Abend laufen  zu lassen? Welchen Preis sind Sie bereit zu zahlen, um das Leben zu führen, das Sie sich schon immer gewünscht haben? – ohne irgendwelche Ausreden, was es „eigentlich“ gar nicht braucht?!

Denn eines muss uns klar sein: WIR ZAHLEN IMMER EINEN PREIS – die Frage ist, ob uns das gefällt, was wir bekommen, denn die 24 Stunden gehen Tag für Tag vorbei ….

Was ist eigentlich Networking?

Angeregt durch mehrere Kommentare und Fragen, die mich seit über 30 Jahren begleiten, möchte ich heute hier einmal auf die Frage eingehen: Was ist eigentlich networking? Wer macht das – und wozu?

Wikipedia sagt hier: „Netzwerker ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für Menschen, die ein Beziehungsnetz (vgl. Soziales Netzwerk (Soziologie)) aktiv aufbauen und erweitern. Oftmals werden diese Beziehungen danach gewinnbringend eingesetzt. In diesem Zusammenhang kann „Netzwerker“ abwertend gemeint sein. Früher wurde dafür der Begriff der Vetternwirtschaft  verwendet.

Unter der Tätigkeit „netzwerken“ (Networking) versteht man den Aufbau und die Pflege eines Beziehungsgeflechts einer mehr oder weniger großen Gruppe von einander „verbundenen“ Personen, die sich gegenseitig kennen, sich informieren, und manchmal unabhängig von ihren Leistungen zum Beispiel in ihrer Karriere fördern oder andere Vorteile verschaffen.“

Vetternwirtschaft – wie oben angeführt – verstehe ich noch etwas anderes: Hier geht es darum einem INTERNEN Kreis von Menschen mehr oder weniger regulär Vorteile zu verschaffen – oftmals auch zum Nachteil  Anderer. Somit kann man das „Networking“ von heute mit dieser Art „sich gegenseitig  Geschäfte zuzuschustern“ nicht vergleichen …

Den Bereich der Computernetzwerke lasse ich hier einmal bewusst außen vor, denn in jeder größeren Firma gibt es auch „Netzwerke“ und Menschen, die eben diese pflegen; das sind aber meist Computerfachleute, „Netzwerker oder Netzwerkbetreuer“ – die spielen für unseren Bereich keine Rolle.

„Networking“ – insbesondere Network-Marketing – hat aber bei manchen Menschen (vor allen der falsch- oder halbinformierten) einen zweifelhaften Ruf, weil  es so dargestellt wird, dass man diese Verflechtungen aufbaut um daraus ausschließlich persönlichen Vorteil zu ziehen. Hier ergeben sich mindestens 2 Fragen:

  1. Stimmt das so?
  2. Wenn Ja – was wäre schlimm daran?

Generell kann man zur ersten Frage sagen, dass man JEDES System ausnutzen und pervertieren kann. Ist der Pfarrer deshalb Pfarrer, weil er anderen Menschen in theologischen Fragen, dem Sinn des Lebens etc. beitragen will – oder möchte er nur einen ruhigen Job? Vertritt der Rechtsanwalt den Fall, weil er für Gerechtigkeit sorgen will – oder möchte er ausschließlich sein Salär verdienen? Verschreibt der Arzt das Medikament, weil er davon überzeugt ist – oder bekommt er Provisionen vom Pharmahersteller? Das System des spirituellen Beistands, der rechtlichen Vertretung und in dem Fall des ärztlichen Beistandes ist sicher unendlich (und manchmal auch lebens-)wichtig.

Grundsätzlich aber davon auszugehen, dass das System ausgenutzt wird, sagt mehr über den aus, der es betrachtet als über den, der es betreibt! Selbstverständlich wird es Menschen geben, die es tun – aber das ist IMMER und ÜBERALL so, hat aber wie beschrieben viel eher mit dem zu tun, der das System betreibt als mit dem Konzept an sich. Wie beim Autofahren: nur weil ich ein Kfz habe und es „Raser“ gibt, sollte man nicht davon ausgehen, dass ich ein solcher „Raser“ bin.

„Networking“ gab es auch schon immer und wird es immer geben – mein Vater nannte es „Vitamin B“ oder manchmal sagte er auch „Beziehungen sind das halbe Leben“. Das stimmt, denn – wer wendet sich nicht an einen Freund, der einen Reifenhandel hat – wenn er nun neue Winterreifen kaufen möchte?! Mein Bruder ist (ein wirklich guter) Zahnarzt und allein durch die Erwähnung hier betreibe ich „Networking“.  Ich gehe sogar noch weiter: Würden wir nicht sogar von Freunden und Bekannten VERLANGEN, dass sie uns Tipps geben, wie wir an Waren oder gute Dienstleistungen kommen, die verhältnismäßig besser/preisgünstiger etc. sind?!

Stellen Sie sich vor, Ihre Freunde wissen, dass Sie ein neues Dach für ihr Haus brauchen, weil es viele Schäden aufweist und undicht ist. Jetzt wälzen Sie das Branchenbuch durch, forschen im Internet und vergeben den Auftrag. Als alles fertiggestellt ist reden Sie mit einem Freund, der darauf erwidert „Ich wusste, dass Du ein Dach brauchst und ein guter Bekannter hat auch eine Dachdeckerfirma die gut und allem Anschein nach viel günstiger ist als die, die Du beauftragt hast – aber ich wollte Dir den Tipp nicht geben, damit Du nicht denkst, das ich was davon habe…“ Was würden Sie erwidern?! Letztendlich geht es doch um den Vorteil, den SIE als Kunde, Konsument, Klient, Patient etc. haben – oder nicht?!

Empfehlen Sie den ADAC, weil Sie dadurch das neueste Kartenset gratis bekommen oder weil Sie von den Leistungen überzeugt sind, weil Sie selbst erst kürzlich liegengeblieben sind und man sie kostenfrei abgeschleppt hat? Empfehlen Sie den Strom von Greenpeace weil sie 25,- € bekommen oder weil Sie davon überzeugt sind, dass „grüner Strom“ wichtig ist? Die Liste ließe sich endlos fortsetzen …

Und damit ist auch schon die 2. Frage beantwortet, denn wenn Sie als Kunde einen Vorteil haben, dann ist es faktisch egal, aus welchem Grund der Empfehlungsgeber Ihnen den Tipp gegeben hat. SIE haben den Nutzen und nur jemand, er missgünstig ist, würde einem Anderen einen wie auch immer gearteten Vorteil durch diese erfolgreiche Vermittlung missgönnen.  Ich behaupte, dass viele der Clubs (seien es Golf-/ Countryclubs oder andere Vereine) zum Großteil nur deswegen bestehen, weil Menschen eben Beziehungen knüpfen wollen – weil Sie sich vernetzen möchten um einen irgendwie gearteten Vorteil zu haben (und wenn es nur Spaß ist).

Und es gibt noch ein Sprichwort: „Beziehungen schaden nur demjenigen, der keine hat“ – auch das ist richtig. Also geht es doch erst einmal darum, Beziehungen zu knüpfen. Was dann später aus den Beziehungen wird, ob sie weiter gepflegt werden, wozu sie genutzt werden (Spieleabende, gemeinsames Hobby, Ausflüge, Freundschaften, Interessensgemeinschaften, gemeinsame Geschäfte) – das alles wird sich ergeben. Es ist sogar ein Teil, der uns als Menschen erst ausmacht – in einer Gemeinschaft zu leben, sie zu pflegen und für sie zu sorgen. Ja, es macht uns erst zu sozialen Wesen …

Wird nicht in jeder Gemeinde jedes neue Mitglied erst einmal empfangen und der Pfarrer stellt es dann der Gemeinschaft vor, damit es Beziehungen knüpft?! … das ist Networking! Wird nicht der neue Spieler durch den Trainer vorgestellt damit er sich mit den anderen schneller und besser versteht?! … das ist Networking! Wenn Sie mitbekommen, dass jemand ein körperliches Leiden hat und sie einen guten Arzt kennen und ihn empfehlen – das ist Networking! Wenn Sie wissen, dass ein Bekannter noch Wünsche hat und sie ihm eine Möglichkeit geben, diese schneller und einfacher zu erreichen – das ist Networking!

Wir „networken“ sobald wir in Kontakt zu anderen Menschen sind! … und das ist gut so, denn wenn wir Menschen miteinander bekannt machen, sie mit Möglichkeiten, Produkten, Arbeitsweisen oder vielem anderen in Verbindung bringen – dann schaffen wir neue Synergien, vernetzen, dann networken wir.

Ob dann unser Netzwerk stabil ist, ob wir aufgefangen werden wenn es uns schlecht geht, ob man uns gerne weiterempfiehlt, ob wir auch an den Vorteilen Aller in diesem Netzwerk interessiert sind – das zeigt das Maß unseres sozialen Verständnisses, unsere sozialen Fähigkeiten und unser soziales Engagement. Auch hier wieder die Erklärung von wikipedia, was denn nun „sozial“ bedeutet:  In der Umgangssprache bedeutet „sozial“ den Bezug einer Person auf eine oder mehrere andere Personen; dies beinhaltet die Fähigkeit (zumeist) einer Person, sich für andere zu interessieren, sich einfühlen zu können, das Wohl Anderer im Auge zu behalten (Altruismus) oder fürsorglich auch an die Allgemeinheit zu denken. Aber es bedeutet auch, anderen zu helfen und nicht nur an sich selbst zu denken.

Ein guter Networker ist also vor allem sozial. Und mal ehrlich: Ich finde es ein erhebendes Gefühl anderen Menschen dazu zu verhelfen mehr zu verdienen, Karriere zu machen, sich weiter zu entwicklen und bisher nicht für Möglich gehaltenes nun zu realisieren, sich und ihren Liebsten etwas Gutes zu gönnen, abgesichert zu sein … das ist meiner Meinung nach höchst sozial und genau das braucht es in dieser Welt, wenn ich mir diese zum Teil gierigen Gruppierungen – wie z.B. Provisionen der Bänker, leere Versprechungen der Politik, Worthülsen der Werbeindustrie, Vorgehensweise der Pharmaindustrie etc. – anschaue!

Aus diesem Grunde – wie der Titel einer meiner Audio CD´s – Let´s work Network!

Ihr/ Euer

Dirk (Jakob)

Was soll ich bloss tun – er läuft in sein Unglück?!

Kennen Sie das auch? Sie arbeiten mit Menschen oder haben Bekannte in Ihrem Freundeskreis und sie sehen immer und immer wieder wie die Person scheinbar gewollt und bewusst vor die Wand läuft, sich immer wieder selbst schadet. Sie fühlen mit und können einfach nicht verstehen, warum er/ sie wie in einem Hamsterrad scheinbar nicht sehen WILL.

Bei Kindern sind wir es gewöhnt und das Sprichwort, dass man wohl selbst erst auf die heiße Platte fassen muss um zu erkennen, dass sie wirklich heiß ist, sagt ja schon vieles. Aber wie ist es mit den Menschen, die SAGEN, dass sie es „nicht mehr wollen“ oder einen Weg  „aus dem Schlamassel raus“ suchen, sie aber mit großer Trefferquote immer wieder den Weg ins „Verderben“ finden. Ich gebe zu, dass war einer meiner größten Lernprozesse, denn gerade wenn es Freunde und Bekannte waren, denen es wirklich nicht gut ging, wollte ich unbedingt „helfen“.

So gibt es unendlich viele Menschen, die sagen, dass sie etwas anders wollen, aber gleich – nachdem man Ihnen gesagt und gezeigt hat wie sie es ändern können – eine Ausrede parat haben: „Das kann ich nicht.“ oder „Da bin ich kein Typ zu“ sind ebenso Varianten wie „Das geht nicht, weil…“. Können Sie es auch nicht verstehen, wie er sich selbst immer wieder – quasi wie ein Mantra – einredet und vorbetet, warum er gerade in der Situation ist, aus der er sich angeblich schnellst möglich befreien will und gleichzeitig wieder neue Bande der Anhaftung schmiedet?

Da hilft kein „auf die Schultern klopfen“, kein „Du schaffst das schon…“, kein „Ich sehe, dass Du könntest, wenn Du endlich machen würdest…“ – wie ein Echo kommt dann gleich wieder „Ich würde ja so gerne, aber…“ . Wenn ich eines im Umgang mit Menschen gelernt habe, dann, dass man  Menschen nicht beitragen kann, die in ihrer Situation stecken wollen – ob bewusst oder unbewusst. Wir können sogar die Aufgabe für sie erledigen um zu zeigen DASS es geht – sie werden es leugnen.

Warum das so ist, steht auf einem ganz anderen Blatt geschrieben und ich persönlich habe mir abgewöhnt immer wissen zu wollen, WARUM es denn nun so ist. Scheinbar bin ich dann eher an einer Lösung für die Person interessiert als sie selbst! Und was dann kommt, ist nicht nur ein Bumerang, sondern geht oftmals mit Schimpftriaden einher „Wie konntest Du nur!“ oder „Du musst auch immer Recht behalten…“.

Aber werfen wir mal einige Blicke auf das Warum:

Viele haben sich unbewusst selbst schuldig gesprochen … . Sie haben entweder etwas getan das sie selbst für negativ, verwerflich oder verabscheuungswürdig, unmoralisch oder zutiefst egoistisch verurteilen und kommen zu dem Schluss „Das geschieht mir ganz recht…“ bzw. „das ist die Strafe für…“. Was mir in den vielen Seminaren aufgefallen ist, als wir diese Themen bearbeitet haben, war,  dass es andere Menschen komplett anders sehen. Die absolute größte Anzahl der Menschen sind scheinbar so in einer Welt von Selbsturteilen gefangen, dass sie zwar oberbewusst sagen „Ich will viel erreichen…“ aber innere Boykottprogramme dies verhindern. Und letztendlich wirken diese sich selbst eingeredeten, negativen Programmierungen und Paradigmen wesentlich stärker als lauthals formulierte Erfolgsparolen.

Ein anderer Grund sind Konventionen und althergebrachte Parolen wie „Ohne Fleiß kein Preis“ oder  „Ohne Kampf kein Gewinn“. Selbstverständlich muss man Energie einsetzen um große Ziele zu erreichen. Aber: Wann ist genug genug? Wann war man genug fleißig und kann die Ernte einstreichen? Wann entschließt man sich nicht mehr zu kämpfen um auch anders zu gewinnen? Was muss passieren, um diese Glaubensmuster zu ändern?! Und was mir auch klar geworden ist, ist, dass man erst an der Grenze seiner Beschränkungen eben diese erkennen und verändern kann. Dafür braucht man aber fast immer einen Coach, einen Mentor, dem man vertraut, der einen begleitet und weiß, was „hinter dem Horizont“ passiert. Wir verhalten uns meist wie Kinder, die im dunklen Wald spazieren gehen sollen und sich selbst Mut zusprechen indem sie anfangen zu pfeifen –  oder wie die sprichwörtliche Kuh auf dem Eis.

In diese Richtung gehen sicher auch die ganzen Attribute, die man uns eingeredet hat. „Dazu  bist Du zu wenig sportlich…“, „Dafür muss man (was anderes) studiert haben…“, „Um das ganze Geld zu verdienen, muss man andere Startvoraussetzungen haben…“, Dafür bist Du zu schüchtern …“ – und irgendwann glauben wir es selbst. In der Psychologie gibt es Untersuchungen, die besagen, dass – wenn ein Mensch 7 Mal das gleiche hört und sich nicht vom Gegenteil überzeugt – er es als wahr annimmt um es dann später für sich als gegeben hinzunehmen. Also fragen Sie sich, was Ihre Eltern Ihnen alles eingeredet haben, wie viele Leute meinten, dass Sie nicht singen könnten (und die meisten werden es glauben…) und und und … .

Es muss etwas passieren, damit Menschen eben über diese Glaubenssätze stolpern, sie ihnen bewusst werden und sie  ändern wollen. Die Energie, die gebraucht wird um sie zu verändern muss größer sein als die Anhaftung am Alten. In der Praxis bedeutet das, dass meist der Schmerz größer sein muss, als das Maß der eigenen Leidensfähigkeit.  Aber auch da gehen viele Menschen oft den Weg die eigene Leidensfähigkeit zu erhöhen, statt den eigenen Veränderungsprozess einzuleiten.

Verrückt – aber wahr!

Ein Teil meiner Ausbildung ging in Richtung „provokanter Therapie“ von Frank Farrelly. Um eine lange Geschichte kurz zu machen, kann man mehrere Statements dazu machen, ohne hier den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben: 1. Man muss die Menschen da abholen wo sie stehen. 2. Die humorvolle Spiegelung und Übertreibung des Verhaltens unseres Gegenübers kann „Wunder wirken“. 3. Für Außenstehende wirkt diese Arbeit oft „schockierend/befremdlich“ (aber oftmals ist eben der Schock wichtig, um in die Gegenwart zu kommen).

Was also habe ich getan? Mit Menschen die Arbeit hatten und sich dauernd beschwerten in welch schlechter Lage sie doch sind bin ich in eine Unfallklinik gegangen; mit Arbeitslosen, die meinten, dass es nicht schlimmer kommen kann habe ich das Obdachlosenasyle besucht; einem Freund von mir habe ich geraten mit seiner 17- jährigen Tochter, die „einfach keine Lust mehr hatte in die Schule zu gehen weil alles nervt“ und kurz vor dem Abitur stand, aufs Arbeitsamt zu gehen, damit sie sich dort anschaut, was nach der Schule auf sie zukommt; ….

BITTESEHR: Das kann nur in ausgewählten Fällen angewandt und in keinem Fall verallgemeinert werden! Das ist sehr wichtig zu erkennen, denn – falsch angewandt – kann der „Schuss nach hinten losgehen“.

Was ich damit aber meine, ist, dass WIR ES UNS NICHT AUSSUCHEN können, was der andere „braucht“, um sich zu entwickeln. Ich möchte hier nochmals betonen, dass es nichts mit „gutem Willen“ oder „schlechter Führung“ zu tun hat: Wenn sich jemand dazu innerlich verpflichtet hat sich nicht zu verändern (und somit zu leiden) können Sie wirklich gar nichts machen! Der Impuls muss vom Gegenüber kommen!

Zu lernen diese Impulse zu setzen – das ist sicher eine Aufgabe, die gute Führungskräfte beherrschen sollten. Sie spielen die Klaviatur der Möglichkeiten, statt nur auf der Taste der Motivation zu hämmern; obwohl – es gibt da noch andere „1 oder 2 Tasten- Klavierspieler“, die immer wieder mit den gleichen Sprüchen kommen. 🙂

Was man selbst daran lernen kann? Los zu lassen (also dem anderen sein Los zu lassen), entspannen, atmen und sich wundern, was Menschen alles tun, um für sich selbst Recht zu behalten.

Na dann Prost Mahlzeit ..

Ihr/ Euer

Dirk (Jakob)

Die „richtigen“ Leute finden …

Mittlerweile seit weit über 30 Jahren im „Network-Business“, habe ich vor 10.000´en von Menschen das Thema „Wie finde ich die richtigen Teampartner“ angesprochen und trainiert. Ach, 10.000´e sind viel zu wenig – es war eine hohe 6-stellige Summe von Networkern, die sich dafür interessiert haben. Aber eines, dass können und wollen wohl viele Menschen nicht verstehen: Das Gesetz der Resonanz!

Für dieses Gesetz hat der Volksmund in diesem Zusammenhang noch viele andere Ausdrücke „Bei dem stimmt das Bauchgefühl“ oder „Wir passen zusammen“ – aber genau so Aussagen wie „Das gefällt mir“ und letztendlich recht deutlich „Wir haben die gleiche Wellenlänge“. Allein im letzten Zitat hört man deutlich, dass es hier um Resonanz geht …

Ich möchte hier nicht zu sehr abdriften und in neuwissenschaftliche gut recherchierte Felder gehen – aber wir wissen, dass jedes „Ding“, jeder Mensch, ja jede Farbe, jedwedes Material, das Design (man erinnere sich nur an apple Produkte) – und auch jede emotionale Stimmung (hier schwingt wieder der Begriff „Stimme“ mit) – seine Schwingung hat, die man messen kann. Auf verschiedenen Ebenen gibt es dafür schon Geräte – auf anderen nicht, da sollte man sich auf andere „Empfänger“ konzentrieren. Kann ich beim Radiosender allein durch die Veränderung des Wellenlänge bestimmen welchen Sender ich höre, bei Ultraschallgeräten z.B. durch die Anpassung der Wellenlänge z.B. ein ungeborenes Baby oder auch Knochenbrüche erkennen, so gibt es für die unterschiedlichen menschlichen Emotionen wohl noch kein technisches Gerät. Aber „Instrumente“ gibt es schon – so sagen z.B. viele „Ich habe ein schlechtes Bauchgefühl“ oder auch „Mir stellen sich die Nackenhaare hoch“ aber eben auch „Der liegt nicht auf meiner Wellenlänge“. Deutlich zu sehen sind diese Stimmungen auch an Mimik und Körpersprache. Sie drücken – wie eben das Radio einen andere Musik spielt – aus, wie es „innen“ aussieht.

Schauspieler (insbesondere gute), spielen nun bestimmte Rollen, in denen sie uns unterschiedliche Menschentypen „servieren“. Wir erleben ihn oder sie dann als gut, wenn er es glaubhaft rüberbringt – DAS ist das, was einen wirklichen Star in dieser Branche ausmacht … er wirkt authentisch. Wir Menschen scheinen also eine Art Radar zu haben und sagen von uns aus „Das nimmt ihm keiner ab“ oder „Das ist glaubhaft.“

Wieso komme ich darauf? … und das beim Thema „Mitarbeitergewinnung“? Ganz einfach, weil JEDER MENSCH, egal ob BEWUSST ODER UNBEWUSST eben diese Schwingungen auch aussendet und unser Gegenüber aufnimmt. So kann man echte Begeisterung dauerhaft nicht wirklich „spielen“ – entweder sie finden etwas toll oder nicht. Wie diese Begeisterung nun ausgedrückt wird – das ist von der unterschiedlichen Persönlichkeitsstruktur abhängig. Aber auch der introvertierte Typ kann begeistert sein. Auf meinem Seminar „Menschen gewinnen“ thematisiere ich es deutlich und mache entsprechende Übungen, sodass es jeder einsehen und erleben kann – aber das sit ein anderes Thema.

So hat auch jedes Thema oder jedes Produkt seine „Schwingung“ – manche interessiert es, manche nicht! Deswegen ist das Produkt weder gut oder schlecht – es wird einfach so empfunden! Genau wie Musik: meine Kinder finden andere Musik gut als ich – aber deswegen ist sie nicht gut oder schlecht. Manche Menschen mögen warme Fleischwurst – wenn ich sie esse, wird mir schlecht; ich wiederum esse gerne Käse, der schon fast laufen kann – andere laufen schon vor dem Geruch weg. Alles eine Frage des „Mögens“.

Um es auf den Punkt zu bringen: Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Stimmgabel mit dem Ton „e“ und jeder andere Mensch hat auch eine Stimmgabel in seinem Inneren (die sie aber nicht sehen können). Was passiert nun nach dem Gesetz der Resonanz, wenn Sie diese Stimmgabel zum Schwingen bringen? Sie sendet Wellen aus — und — was passiert?

Stimmgabeln, die auf der gleichen Frequenz liegen, schwingen mit, OHNE DASS SIE SIE BERÜHRT HABEN! Stimmgabeln, die einen anderen Ton haben „interessiert es gar nicht“ meint, dass sich dort nichts tut.

Daraus folgern mindestens 3 Fragen:

  1. Wie bringen sie Ihre Stimmgabel zu schwingen? Ganz einfach – sie tun es sowieso! Auch wenn sie nichts tun, schwingen sie, senden Sie Signale aus, gesellen sich die entsprechenden Menschen zu Ihnen – die, die zu dieser Frequenz passen. Kennen Sie nicht das Sprichwort: „Gleich und Gleich gesellt sich gern“? Aber es macht sich auch bemerkbar, dass sich diejenigen abwenden, die eine andere Schwingung haben. Schauen Sie sich also ihr Umfeld an, dann wissen, Sie, wie SIE schwingen … . Sorry, aber das entspricht einfach der Wahrheit …
  2. Wie verändere ich meine Schwingung? Indem Sie anders denken, fühlen und handeln! Nur anders zu handeln ist parallel dem Schauspieler gleich zu stellen, der die Rolle schlecht spielt und man ihm diese Rolle nicht abnimmt. Die Hülle stimmt zwar – aber der Inhalt passt nicht. Was können Sie da tun? Umgeben Sie sich mit Leuten, die so sind, wie sie sein wollen: POSITIV (das heißt nicht, dass sie keine Probleme haben, sondern nur, dass sie daraus kein Drama machen…), ERFOLGREICH – was immer sie wollen. Können Sie sich vorstellen, dass – wenn Sie z. B. mehr Sport machen wollen – Sie, wenn Sie ständig im Fitnessstudio oder der Tennishalle sind – eher geneigt sind sich sportlich zu betätigen, als wenn sie in einem Cafe sitzen? Aber fangen Sie auch an, Dinge anders zu sehen, Ihren Blickwinkel zu verändern und anders zu fühlen. Gefühle und Gedanken bedingen sich gegenseitig und können Sie entweder „schlecht“ oder „gut“ gelaunt machen …
  3. Wie erhöhe ich meine Schwingung? Auch wieder ganz einfach: Schlagen sie Ihre Stimmgabel stärker an, meint: SEIEN SIE AKTIVER, DEUTLICHER, „LAUTER“ und halten Sie nicht hinter dem Berg zurück. Sagen Sie was Sie denken und fühlen, gehen Sie unter Menschen und verbreiten Ihre Schwingung … . Je lauter die Glocke klingt und je reiner der Ton ist, desto mehr Menschen hören ihn!

Was bedeutet es aber noch? SIE KÖNNEN DIE STIMMGABELN ANDERER MENSCHEN NICHT VERÄNDERN – das können sie nur selbst! Schmieden Sie also nicht an anderen Stimmgabeln herum, versuchen Sie Menschen nicht zu ändern. Wenn Sie oder Ihr Produkt auf den Ton „e“ eingeschwungen ist, dann folgt Ihnen kein „f“ – DAS IST EIN NATURGESETZ!

Und genau so finde ich bzw. ziehe die „richtigen Menschen“ (an). „Finde“ ich die falschen – „schwinge“ ich „falsch“. Meine Frequenz stimmt nicht mit denen überein, die ich „haben“ möchte. Alle wollen eigenmotivierte, verlässliche, ehrliche und aktive Teampartner, die „gut drauf“ sind, die „positiv denken“, die ihr Ziel kennen und sich nicht beirren lassen. Sind SIE es auch?! Wenn nicht – wie können dann diese Menschen zu Ihnen finden, Sie „sympathisch“ und „GleichGesinnt“ betrachten?!

Schauen Sie sich an, in welchem Umfeld Sie sind/ leben, welche Art von Menschen um Sie herum sind – dann wissen Sie, wie Sie sind. „Auf jeden Topf passt ein Deckel“ – wieder so ein Sprichwort für das gleiche Prinzip! Erzählen Sie Geschichten und machen anderen was vor? Dann werden Sie genau diese Leute finden und andere werden sich von Ihnen trennen! Versuchen Sie Menschen nicht zu gewinnen sondern zu dominieren? Dann werden Sie genau solche Leute finden und andere werden sich trennen. Haben Sie im Grunde keinen Erfolg und reden nur darüber? Dann werden Sie genau solche Leute finden und andere werden sich trennen. Sind Sie ehrlich begeistert, angesteckt von der Idee und haben Ziele? Dann werden Sie genau solche Leute finden und andere werden sich trennen. Wie lange soll ich das so weitermachen?

Verändern Sie sich – und sie werden „die richtigen“ Leute finden! Und wissen Sie was: Dann, genau dann ist es sehr einfach – ja natürlich, dass Sie die „richtigen“ Leute finden und sich die „falschen“ von Ihnen trennen.

So ist das Leben – und so funktioniert Network!

Ihr/ Euer

Dirk (Jakob)

PS: Das ist nur ein kleiner Ausschnitt des 6- stündigen Trainings, welches ich entwickelt habe. Ich weiß auch, dass es einige wieder in eigene Trainings einbauen und es kopieren. Klar, wenn man lieber „Kopien“ als „Originale“ möchte, dann macht man das … 🙂