Goldene Regeln im Network

Das ist mal wieder ein typischer Networkerblog! Wir wissen, dass es Gesetzmäßigkeiten und Regeln gibt, die – wenn man sie nicht beachtet – einen relativ schnell wieder auf „den Boden der Tatsachen“ bringen. Manche Menschen glauben nun „Freiheit“ oder „Selbständigkeit“ damit zu verwechseln, diese Regeln nach eigenem Gutdünken verändern, auslegen oder anpassen zu können. Das hat aber nichts mit Freiheit, sondern – jetzt schon ein dickes „sorry“ – Dummheit zu tun.

Genau so wenig wie ein „Rot“ bei der Ampel kein „Dunkelgrün“ ist und es sicher eine Zeit gut geht wenn man die LZA (Lichtzeichenanlage) übersieht, steht doch fest, dass es irgendwann einmal schief geht – und dann ist der Schaden groß und wenn man weiter so fährt bekommt man sogar die Fahrerlaubnis entzogen. Freiheit bedeutet hier nicht die Regel nach eigenem Verständnis zu ändern, sondern sich INNERHALB der Regeln nach eigenem Ermessen zu bewegen.

Aber auch bei den allgemeinen Gesetzmäßigkeiten – z.B. dem Gesetz der Schwerkraft – käme doch kein Mensch darauf sie zu negieren oder zu sagen „Das  schränkt meine Freiheit ein…“. Wir akzeptieren sie und ein Widerstand dagegen ist einfach nur sinnlos und kostet Kraft.

Im Network ist es ähnlich – hier hat man dann einfach keinen Erfolg und steigt dann aus … . Welche dieser Regeln gibt es nun? Hier habe ich einmal wirklich wichtige aufgeschrieben, ohne damit einen Anspruch auf Vollständigkeit anzumelden:

  • Probleme immer mit der Upline – nie mit der Downline – besprechen

Es gibt immer irgendwelche Herausforderungen, Verbesserungen, Anmerkungen und persönliche Sichtweisen – egal in welchem Network Sie sind, wie lange es schon besteht oder welche Menschen welche Verhaltensweisen an den Tag legen mit denen man mehr oder weniger einverstanden ist. Das ist natürlich und auch völlig ok. Eine andere Frage ist aber, ob es Andere interessiert, von Wichtigkeit für die Allgemeinheit oder sogar hinderlich ist, darüber zu debattieren. Generell gilt also: Seien Sie positiv und aufbauend ihrer Downline gegenüber – aber hören sich „Probleme“ an, ohne sie zu bewerten, sprechen Sie sie mit Ihrer Upline durch und bestätigen Sie positive Verhaltensweisen!

  • Promotion is the name of the game

Da gibt es nichts zu vertun! Pro Motion – für Bewegung! Ohne Bewegung kein Weiterkommen, kein Vorwärtskommen. Halten Sie also Ihre Downline in Bewegung – sei es nun, dass Sie Calls ansetzen, Informationen verteilen, produktive Neuigkeiten verbreiten, zu Veranstaltungen einladen etc.. Promoten Sie vor allem nicht nur das, was sie selbst gut finden, sondern stellen sich die Frage, WAS für ANDERE interessant sein kann.

  • Kein Wachstum bedeutet Stagnation bedeutet Rückschritt

Seien Sie sich darüber im Klaren, dass es in jedem Fall und immer so sein wird, dass Kunden und Teampartner abfallen werden. Dies natürlich aus unterschiedlichen Gründen (Kinder, Arbeitsplatzwechsel, Veränderung der Lebenssituation, Schulden, Trennung etc.) – Fakt ist aber, dass in diesem Fall Stillstand Rückschritt bedeutet! Sicher gibt es Möglichkeiten diese Fluktuation so gering als möglich zu halten (gute Betreuung, Promotion (siehe oben), eigene Aktivitäten, Treffen usw.) – aber ganz ausschalten werden Sie sie nie. Also geht es auch um Recruitment! In diesem Fall sollte es nicht nur darum gehen „Neue“ durch „Alte“ zu „ersetzen“, sondern durch ebendiese Neuen mehr Schwung in  die Organisation zu bringen. Wachstum ist also Voraussetzung für ein stabiles Einkommen!

  • Mit 1 Pfeil triffst Du keine 2 Ziele

Immer wieder diese Diskussion, ob man nicht in mehreren Networks tätig sein kann. Klar geht das – rechtlich gesehen! Legen wir die Moral und das Einkommen zu Grunde, sieht es ganz anders aus. Egal welche Disziplin sie nehmen (im Sport ist es auch so, dass ein Zehnkämpfer einen Spezialisten nicht übertrumpfen wird) – Fokussierung ist entscheidend! Das hat nicht nur energetische Gründe, denn ist es nicht so, dass man in jedem Marketingplan gewisse Bedingungen erfüllen muss und die Aufsplittung dieser Erfolge zwangsläufig dazu führen muss überall mittelmäßig zu sein und niemals wirklich ganz nach oben zu kommen?!

  • Die Frage ist nicht OB sondern WIE

Wenn Sie in einem seriösen Network arbeiten, dann werden es Menschen geschafft haben überaus erfolgreich zu sein – und das nicht nur kurzfristig sondern dauerhaft. Eintagsfliegen gibt es überall … . Das bedeutet auch, dass es klappt – die Frage ist oft nur WIE?! Eine der Hauptgründe, warum aber Menschen aufhören, ist die grundsätzliche Frage OB sie es überhaupt schaffen. Ehrlich in den Spiegel geschaut muss man sich dann sagen: ES KLAPPT! Und dann kommt die nächste Frage, die man sich zwangsläufig stellen sollte: „Bin ich bereit die Dinge zu tun, die getan werden müssen um dahin zu kommen?“!

  • Ohne Ausbildung keine Stabilität … Motivation ersetzt keine echte Ausbildung sondern ist immer nur ein Teil des Ganzen!

Wir haben vorhin von Promotion gesprochen – die ist auch extrem wichtig. Mindestens genauso wichtig (und später sicher wesentlich mehr) ist die fundierte Ausbildung! Die sollte auch von kompetenten Trainern und Experten kommen, die nicht aus der Organisation kommen. Warum? Weil die Vermittlung von internem Wissen zwar auf einer gewissen Ebene gut und wichtig ist (und das z.B. niemals von einem Externen vermittelt werden sollte), aber es eben auch Wissen gibt, das im „inneren Kreis“ einfach nicht vorhanden ist oder von den Anwesenden nicht aufgenommen wird. Kommt da kein externer Blick, wird man „betriebsblind“, man „sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht“ oder kommt einfach nicht weiter!

  • Die Lautesten sind meist die am wenig Fundiertesten

Kennen Sie die Sprücheklopfer? „Wir sind die Besten, Größten, Tollsten“ … haben die „besten, tollsten, wirkungsvollsten“ Produkte, verdienen am meisten, werden Alle überholen, sind die Revolution am Markt, rennen alle nieder, werden google und amazon übertreffen …. es ist soooo langweilig! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die, die so auftreten, schnell wieder weg sind. Sie locken mit Panikmache und übertriebenen Versprechungen, ziehen wie die Heuschrecken umher und verlangen blindes „Vertrauen“, haben immer einen flotten Spruch auf Lager – aber bitte ja nicht konkret Nachfragen… .

  • Wer die landestypischen Gegebenheiten nicht berücksichtigt, wird auf Dauer verlieren …

Es gibt Gesetze, die es einfach zu respektieren gilt! Das Thema „Produktzulassungen“ ist einfach nicht vom Tisch zu kehren und es gibt Firmen, die schon seit Jahren „im prelaunch“ auf dem Markt sind und versprechen, dass sie bald „offiziell eröffnen“. Gleichzeitig wissen die Verantwortlichen im Ausland, dass sie so, wie sie momentan aufgestellt sind, niemals zugelassen werden. Das ist billig, verantwortungslos, schadet der gesamten Branche und sollte verboten werden! Schauen Sie also, wer wirklich legal arbeitet, denn nur so ist dauerhaftes arbeiten auch erfolgreich! Genauso gibt es Unterschiede in der Art der Motivation – es gilt also, die landestypischen Gegebenheiten wahr zu nehmen und darauf einzugehen!

  • EIN Team, EIN System, EINE Sprache …

„Viele Köche verderben den Brei“ – das Sprichwort kennt Jeder und es ist auch in dieser Branche ein großes Stück Wahrheit dran. Selbstverständlich kann es verschiedene Gruppen geben, die eigenständig arbeiten – aber es sollte mit einer Sprache gesprochen werden. Es soll auch nicht heißen, dass man nur mit einem Werkzeug arbeitet, nein, es bedeutet, dass sich die Führungsmannschaft einig sein soll. Die Leader sollten sich über eines im Klaren sein: Sie haben immer eine Vorbildwirkung – entweder des gemeinsamen Miteinanders oder des „ich mache mein eigenes Ding“! Und dann dürfen sie sich nicht wundern wenn Jeder macht was er will und keiner was er soll ..

  • Wenn das EGO in den Vordergrund tritt beginnt der Rückschritt

Und dann kommt die Stufe (und das ist innerhalb des Systems ein unabänderlicher Fakt), an dem Einzelne glauben, „eigene Systeme“ kreieren und sich vom erfolgreichen Team distanzieren zu müssen. „Selbstverwirklichung“ tritt an Stelle von Teamgeist, Eigeninteresse ersetzt Gemeinwohl. Das sich jeder um sich selbst kümmern muss ist klar und das Thema „Persönlichkeitsentwicklung“ spielt für die echte Führungskraft eine große Rolle – aber sie muss parallel geschehen, darf nicht „anstatt“ sondern „sowohl als auch“ stattfinden! Das ist ein großer Stolperstein und ich habe schon größte Gruppen in sich zusammenbrechen sehen, weil diesen Fällen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

  • Für Alles gibt es eine Ausnahme – aber Manche machen die Ausnahme zur Regel

.. und dann hat nichts mehr seinen Platz! Das System im Network sollte nicht so starr und steif sein, dass es die Individualität einschränkt. Und so sollte es so sein, dass z.B. informiert zu sein, ein HOLSCHULD und keine Bringschuld ist. Aber deswegen Menschen in Abseits laufen zu lassen ist etwas anderes. Keine Regel ohne Ausnahme – WENN SIE EINE BLEIBT! Nun will dann fast JEDER eine Ausnahme sein/ machen und die Führungskraft sollte konsequent bleiben.

Wenn Sie diese Regeln beachten, das richtige Unternehmen an Ihrer Seite und eine verantwortungsvolle Führung haben, bin ich überzeugt, dass Sie große und dauerhafte Erfolge erzielen werden – wenn Sie den Preis dafür zahlen!

Dabei wünsche ich Ihnen alles Gute

Ihr/ Euer

Dirk (Jakob)

12 Kommentare zu „Goldene Regeln im Network

  1. Prima lieber Dirk, kam genau richtig heute morgen. Hatten gestern einen Call, an dem ich aufgrund privater Situation (Beisetzung meiner Mutter heute) nicht teilnehmen konnte, bei dem aber genau das, das Thema war. So habe ich gerade nachgearbeitet…prima, passt doch! Ein schönes WE
    Und wirklich klasse Blog inkl. „Gedächtnistraining“!!!! Liebe Grüße Ulrike

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s