Der fatale „Müsste – Möchte“ Unterschied!

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass genau diese 2 Worte einen RIESIGEN Unterschied machen? Es gibt sicher unterschiedliche Aspekte, in welchem Zusammenhang und in welcher Sprachweise sie gebraucht werden um festzustellen, wie der andere denkt – darauf will ich hier aber nur kurz eingehen. Mir geht es noch um ganz andere Aspekte – nämlich die, festzustellen, was es braucht, um erfolgreich zu sein!

„Müssen“ wird in der Regel immer mit etwas gleichgesetzt, was man nicht möchte. Also wenn jemand sagt „Ich muss arbeiten/ … Sport machen/ … Auto fahren/ … Essen kochen usw.“, dann gehen wir davon aus, dass er sich überwindet genau das zu tun. Denn warum sagt er sonst, dass er „muss“? Klingt es nicht ganz anders, wenn genau dieselbe Person sagen (und damit zu 99 % wahrscheinlich auch meinen) würde: „Ich sollte arbeiten/ … Sport machen/ … Auto fahren/ … Essen kochen usw.“. „Sollte“ meint oft, dass man etwas Unliebsames tun“muss“, um etwas zu erreichen – geht also in eine ähnliche Richtung. Ganz anders: „Ich möchte arbeiten/ … Sport machen/ … Auto fahren/ … Essen kochen usw.“?! In der Regel können wir daran erkennen, ob jemand etwas aus eigenem Antrieb tut.

Ganz anders – und darauf möchte ich in diesem Blog eingehen – ist es aber mit einem anderen „Müsste – Möchte“. Wie meine ich das? Es geht hier insbesondere um die KONSEQUENZ einer zuvor getroffenen Entscheidung. Gehen wir davon aus, dass eine Entscheidung wirklich ernst gemeint war (und ich weiß, dass das in der Regel bei den meisten Menschen nicht der Fall ist), dann MÜSSEN entsprechende Handlungen folgen.

Beispiel: Wenn meine Entscheidung lautet abzunehmen, dann MUSS ich (mehr) auf meine Ernährung und Bewegung achten. Konkret bedeutet das höchstwahrscheinlich, dass ich weniger Kalorien zu mir nehmen und mehr Sport treiben „sollte“, um nicht nur meine Entscheidung konsequent umzusetzen, sondern sie auch erfolgreich werden zu lassen. Alles andere wäre eine große Illusion. Denn lassen Sie uns als Erwachsene darüber klar sei, dass eine Entscheidung nur dann „echt“ ist, wenn sie mit den damit verbundenen Handlungen und Maßnahmen umgesetzt werden. Ansonsten wäre es keine Entscheidung, sondern ein Wunsch … .

Also: mit einer Entscheidung „scheide“ ich von etwas, gebe die Richtung klar vor und grenze mich ab – mit einem Wunsch kann ich vieles offen lassen. Die „Kraft“ einer getroffenen Entscheidung ist also eindeutiger, richtungsweisender und man kann den Menschen daran messen. Ein Wunsch ist energetisch eher unter „wäre toll, wenn…“ einzuordnen und impliziert keine Folgehandlungen.

Kommen wir auf unser eigentliches Thema zurück. Wenn ich entschieden habe „Ich will in meinem Geschäft erfolgreich werden…“, dann muss das mit Konsequenzen verbunden sein, wenn man es in die Tat umsetzen will! Um als Beispiel die Branche des Network zu nehmen, bedeutet es: Begeisterung und Leidenschaft für Firma und Produkte entwickeln, Produkte selbst nutzen um über persönliche Erfahrungen zu berichten, andere Menschen inspirieren, mit System arbeiten etc.. Das sind alles „Muss“ Punkte! Da kann man diskutieren so lange man will – wenn man erfolgreich werden will kommt man daran nicht vorbei!

Menschen, die sich darüber nicht im klaren sind und außerdem noch keinen Plan haben, agieren aber fast ausschließlich nach „Möchte-Aspekten“. „Ich möchte jetzt nicht telefonieren“ und geben teilweise sogar Begründungen, dass sie etwas nicht „können“. Warum? Weil sie sich nicht die Mühe gegeben haben sich mit dem Thema zu beschäftigen und den dazu notwendigen Blickwinkel/ Standpunkt eingenommen haben.

Lassen Sie mich erklären, was ich damit meine. Wenn jemand sagt „Ich kann nicht – ich habe keine Zeit“, dann ist das ein Entschluss – es hat nichts mit „der Realität“ oder dem zu, was er wirklich kann. Er hat nicht nach einer Lösung gesucht, sondern maximal Ausreden gefunden. Wetten, dass … Sie eine Lösung gefunden hätten, auf die er aber glatt sofort einen Grund findet, warum das nicht klappt? Gerade Zeit ist etwas, die wir (nicht) haben, sondern die wir uns nehmen! Demzufolge ist es also folgerichtig, wenn wir sagen, dass demjenigen, der das sagt, andere Dinge wichtiger sind – warum auch immer! Das zu beurteilen liegt nicht an uns – wir sollten daraus aber Schlüsse ziehen! Das dann manche wild werden, wenn man sie mit ihren eigenen Entscheidungen konfrontiert, ist eine andere Sache …

Sagt er „Ich kann nicht begeistert sein…“ geht das in eine ähnliche Richtung. Denn auch Begeisterung ist eine Entscheidung! Nicht begeistert zu sein ist auch eine Entscheidung (ob sie bewusst oder unbewusst getroffen wurde ist in diesem Fall nicht ausschlaggebend)! Wenn ich von etwas nicht begeistert bin, habe ich mich nicht mit den positiven Aspekten dieser Sache beschäftigt. EGAL WELCHES THEMA SIE NEHMEN – das bleibt immer gleich!

Nehmen Sie beispielhaft das Thema Fußball – es ist ja gerade in dieser Zeit ein aktuelles Thema 🙂 . Nehmen wir Aspekte, die GEGEN Fußball sprechen:

Man kann sich verletzen; man braucht viel Übung um es einigermaßen zu können; es braucht viel Zeit, die anderweitig sinnvoll eingesetzt werden kann; es ist Ablenkung vom Partner und damit Beziehungsschädigend; Fußball regt zum Alkoholkonsum an; Fußball ist ein Gewinner- Verlierer Spiel und hinterlässt immer frustrierte Menschen; es macht aggressiv …

Nun nehmen wir Aspekte, die FÜR Fußball sprechen:

Es ist ausgleichend und entspannend; es ist ein Sport, der die Teambildung und den Zusammenhalt fördert; man kann es gut gemeinsam schauen und Spaß dabei haben; es ist gesellig; man kann sich mit Vorbildern identifizieren; es bringt den Fokus auf Dinge die wichtig sind: zu gewinnen!; es lenkt vom Alltag ab; es ist sowohl ein taktisches als auch sportliches Spiel; durch die körperliche Betätigung können wir Frust abbauen …

Nun die Frage: WOFÜR ENTSCHEIDEN SIE SICH?! Und genau das können Sie mit Unternehmen, Produkten, Menschen (ja, auch das geht) und vielem mehr tun.

Wir Menschen neigen dazu kurzfristiges Glück langfristigem vorzuziehen. Also, obwohl wir wissen, dass uns – um bei dem Beispiel zu bleiben – der Erfolg im Network VIEL nützlicher wäre, als die momentane Lust … nicht zu telefonieren, … sich nicht mit dem Unternehmen und den Produkten zu beschäftigen, … nicht zum Meeting zu gehen, … sich nicht weiterzuentwickeln, … keine neuen Kontakte zu machen, … Fernseh zu schauen, … Kundenpflege zu betreiben, usw., scheinen wir kaum diesen „inneren Schweinehund“ überwinden zu können. Je klarer aber unsere Entscheidung ist, je mehr wir uns über die „Müssens – Aspekte“ klar sind UND DANN NOCH EINEN PLAN AUSARBEITEN nach dem wir auch gemeinsam mit unserem Sponsor und dem System vorgehen, desto weniger Kraft haben die „Momentanen-Möchte-Aspekte“. Also, um es deutlich zu sagen: Je unklarer die Entscheidung, je weniger Plan und je unklarer das Ziel, desto eher gewinnen die „Momentanen-Möchte-Punkte“ an Gewicht!

Jetzt kommt ein anderer wichtiger Punkt, der Vieles erleichtern kann: Sind wir in der Lage diese „Muss-Punkte“ in „Möchte-Gern-Punkte“ umzuwandeln?! Sind wir in der Lage, diese Dinge wirklich zu tun ohne dabei in den Widerstand zu gehen? Denn – je größer der Widerstand gegen die auszuführenden Tätigkeiten – desto größer der Kraftaufwand, sie zu überwinden. Und mal ehrlich: wie lange „möchten“ sie Tätigkeiten ausführen, zu denen sie keinerlei Spaß haben?  Sicher geht das eine gewisse Zeit lang – aber nicht dauerhaft. Überlegen Sie also, wie Sie Spaß an den Tätigkeiten finden können, die Sie tun müssen um ihr Ziel zu erreichen. Wie? Denken Sie an unser Beispiel mit dem Fußball …

In diesem Zusammenhang kann ich nur wärmstens mein von mir entwickeltes „Minister-Spiel“® empfehlen, denn das hilft sicher, um die unterschiedlichen Stimmen im Kopf auseinander zu dividieren und sich selbst klar so zu positionieren, wie man mag.

Steven Covey hat einmal gesagt: „Der erfolgreiche Mensch hat die Eigenschaft, die Dinge zu tun, die die Versager nicht gerne tun. Die Erfolgreichen tun sie auch nicht notwendigerweise gern. Aber ihre Abneigung ist der Kraft ihrer Sinnerfüllung untergeordnet.“

Damit hat er klar und deutlich ausgedrückt, was ich versucht habe zu beschreiben. Nun „sollten“ Sie sich darüber Gedanken machen, wozu Sie sich entschieden haben, und welche Konsequenzen das nach sich zieht – wenn sie das Ziel ernsthaft erreichen wollen! Ein Tipp: Philosophieren Sie nicht lange herum sondern nehmen sich ein Blatt, machen 3 Striche von oben nach unten, sodass Sie 3 Spalten haben und schreiben in die erste Spalte ihre Entscheidungen, in die zweite die daraus resultieren“Müssens-Aspekte“ und in die dritte wann und wie Sie es umsetzen. Dann „sollte“ doch alles klar gehen …

Dabei wünsche ich viel Erfolg

Ihr/ Euer

Dirk Jakob

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