Das Leben leben …

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Ein wichtiger Schritt um ein gesundes und glückliches Leben zu führen, liegt darin, dass wir verstehen und uns gewahr und bewusst werden, wie die Dinge von Natur aus von ihrer Intention her sein sollten. Viele Menschen arbeiten gegen statt mit dem Leben – sie verwenden ihre Energie darauf sich gegen Erfahrungen wehren, sträuben sich gegen Dinge und Situationen, die sie vermeiden wollen, statt sie zu nehmen wie sie sind und da Beste daraus zu machen. „Gegen“ etwas zu sein zieht nur das an, wogegen man ist, denn man beschäftigt sich genau mit diesem Thema! Man kann „Für“ etwas sein, sich voller Hingabe und Liebe dem widmen was man möchte. Ein wesentlicher Schlüssel dabei ist, die dinge die passieren willkommen zu heißen, weil man nicht weiß, wofür sie gut sind.

Sind nicht aus einer bestimmten Perspektive alle Dinge, die uns passiert sind, für irgendetwas gut? Ich persönlich hatte schon „Hochphasen“ in meinem Leben in denen ich nicht nur mehrere 100.000 DM im Monat verdiente, sondern auch Zeiten, in denen ich auf den Goodwill von Freunden angewiesen war, von einer 250 qm Wohnung mit Lackdecken und Marmorböden, einem eigenen Flugzeug, Autos, Motorräder usw. in ein 27 qm Apartment zog. WEDER DAS EINE NOCH DAS ANDERE ist GUT ODER SCHLECHT! Zu sagen, dass ich mich in der großen Wohnung mit Luxus immer besser gefühlt habe stimmt einfach nicht, denn es gab auch Zeiten, in denen ich mich in meiner kleinen „Kochnische mit Bett und Schrank“ durchaus wohl fühlte. So etwas nennt man „Lebens- oder Wachtumsphasen“, die – gerade durchlebt – sicher nicht für die meisten Menschen erstrebenswert sind; aber sie sind oftmals notwendig und niemals von sich aus wertend.

So habe ich auch schon – nur beispielhaft – wirklich tolle Urlaube an vielen schönen Plätzen der Welt gemacht, aber das, was mich mit Abstand am meisten beeindruckte, war eine Zeit in Nepal voller Entbehrungen und ohne jedweden Luxus. Im Gegenteil – keine Toilette, kein fließend Wasser, schlafen im Zelt bei starken Minusgraden auf hartem Baden … . Natürlich könnte man sagen „Das ist nur eine begrenzte Zeit – und es ist gewählt.“ Aber ist nicht alles irgendwie gewählt?! Ist letztlich nicht alles eine Konsequenz unserer Handlungen und wissen wir nicht oftmals vorher schon, dass das, was wir tun, nicht in die Richtung führt, die wir uns wünschen?!

Man nehme hier nur einmal die wirtschaftliche Situation: WISSEN WIR NICHT ALLE, dass wir etwas ändern müssen um etwas zu ändern? Aber was tun viele Menschen? Sie „hoffen“ darauf, dass „man“ für sie etwas regelt – ob es nun Gewerkschaften, Firmen, die Regierung oder auch nur leere Versprechungen von Heilsbringern und Glücksrittern sind. Es wird gehofft und gebangt, gezittert und es werden Lottoscheine ausgefüllt (Chance ca. 1 : 140.000.000), protestiert und gelästert – aber ändert sich der Einzelne selbst wenn nicht genügend Druck da ist? Viele Menschen scheinen diesen Druck regelrecht zu brauchen, ja alles dafür zu tun, dass sich erst Druck aufbaut um sich dann zu beschweren und erst dann einen Veränderungsprozess einzuleiten. Ja Viele wpnschen sich sehnlichst, dass die einfache Lösung die richtige ist. Betrügen wir uns damit nciht selbst?!

Oder unsere Gesundheit: WIR WISSEN ALLE, dass unser Essen unseren Körper und unseren Geist nährt. Wir wissen welche Wirkung Transfette, FastFood, Massentierhaltung zu Niedrigstpreisen, Zucht von Obst und Gemüse in „Fabriken auf Kalkböden“ auf unseren Körper unsere Stimmung und unser Gehirn haben … . Und was passiert „Ist ja nicht so schlimm!“ denken viele „ein wenig geht noch“. Klar geht ein wenig – aber wird auch für Ausgleich gesorgt?! In der Regel nicht – und dann folgen Zivilisationskrankheiten, man ist Stammkunde bei den Ärzten, hat einen Apothekenschrank mit Pharmazeutika wie manche Regalwände im Supermarkt und beschwert sich das man immer mehr „Zipperlein“ bekommt.

Man hofft auf „die Pille danach“, die alles regelt, die unser Verhalten ungeschehen macht und es wird uns auch immer wieder von den verschiedensten Lobbys, in der Werbung, von Firmen und aus der Industrie gesteuerten „Untersuchungen“ weiß gemacht dass es klappt. Aber ist der Wunsch, DASS es klappt nicht viel größer als das innere Wissen, dass es nicht so sein kann? Unterdrücken wir nicht die Hinweise unseres Unterbewusstsein, unserer Intuition, des wahren Kerns (wie immer man es ausdrücken mag) und schaltet bei Sendungen im TV oder Radio, die darauf hinweisen, nicht sogar um weil es eventuell zu „langweilig“ ist oder wir gerade jetzt keine Zeit haben uns darum zu kümmern?!

Das gilt sicher nicht für alle – aber für Viele! Ob Sie einer davon sind ist egal! ES IST AUCH NICHT GUT ODER SCHLECHT! Und nun komme ich auf meine einleitenden Worte: Wichtig ist, dass wir uns darüber gewahr und bewusst werden, denn nur wenn wir aus einer tiefen Erkenntnis heraus handeln wurzeln unsere Taten auf fruchtbarem Boden! Nur wenn wir die Natur uns unsere Bestimmung kennen können wir unbeirrt unseren Weg gehen, uns ausprobieren, scheitern und gewinnen, krank und gesund sein OHNE DAGEGEN IM WIDERSTAND zu sein, sondern es als Feedback des Lebens verstehen und uns überprüfen, nicht im Außen zu suchen, sondern uns selbst auf den Prüfstand zu stellen!

Es hat keinen Zweck sich gegen die Lebensenergie zu stemmen – sie ist stärker! Und diese Haltung hat wirklich ÜBERHAUPT NICHTS mit der derzeitigen Lebenssituation zu tun: Arm, Reich, Alleinstehend, Verheiratet, Glücklich oder nicht – ES IST EGAL!

Letztlich ist ALLES eine Frage des Standpunktes – egal in welche Situation wir uns befinden. Oftmals sind Lebenskrisen DER MOTOR uns dem Leben zu stellen, anzuerkennen, dass wir so nicht weiter machen sollten, einfach loslassen und wieder neu beginnen können. Oftmals sind Hürden nur die Aufforderung höher zu springen, mehr Anlauf zu nehmen – nicht zu verwechseln mit Wänden, die uns Grenzen aufzeigen und uns eine Instanz sagt „So nicht – aber Du kannst es gerne weiter so versuchen …“.

Das ist die Freiheit der Wahl die wir Menschen haben – das ist gemeint mit „des Menschen Wille ist sein Himmelreich“. DAS ist unsere Chance Dinge, Ereignisse, Lebenssituationen zu sehen wie wir es mögen, anzunehmen, aufzunehmen und durch uns zu transformieren, Emotionen zu hinterfragen, zu analysieren und durch uns zu lenken.

Wir haben die Wahl – also lasst uns das Beste daraus machen!

Ihr/ Euer

Dirk Jakob


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