Resümee aus über 40 Jahren Network – Teil 2

Meine Website wird überarbeitet – und in diesem Zusammenhang haben die Programmierer nach meinen Veröffentlichungen gefragt. Hier fiel mir dann wieder dieser Blog ein, den ich – zugegebenermaßen – in den letzten Jahren durch die sehr vielfältigen, zum Teil (neuen) Aufgaben, sehr vernachlässigt habe. Interessanterweise gibt es aber fast täglich neue Leser, die durch die Schlagwortsuche auf 4p2p aufmerksam werden. Ein Artikel aus 2013 viel mir ins Auge: Resümee aus 35 Jahren – Teil 1. Also dachte ich mir: Es ist Zeit für Teil 2!

Hier möchte ich alle Leser an den Erkenntnissen, Erfahrungen und Fakten teilhaben lassen, die ich in den letzten Jahren erfahren habe. Vielleicht hilft es ja dem/ der Ein oder Anderen schwerwiegende Fehler zu vermeiden.

Aus Teil 1 kann ich noch gut die Enttäuschung herauslesen, die mich damals veranlasst hat, diesen speziellen Blog zu schreiben – aber auch den Respekt der Herausforderungen durch die Neugründung von hajoona, den es gab/ gibt. Ja, es war eine folgenschwere Entscheidung alles auf´s Spiel zu setzen um neu anzufangen. Eine gewisse „Erfahrung“ hatte ich ja damit aus der Vergangenheit: 

  • Kündigung des Beamtenstatus um meine Selbständigkeit im Direktvertrieb voran zu treiben    
  • Abrupter Stop nach 10 Jahren erfolgreichem Geschäftsaufbau im Network, dem Erreichen der höchsten Position, Milliardenumsätzen und 6- stelligen Monatsverdiensten – um dann völlig neu anzufangen und aufgrund der Weigerung der damaligen GF mir zustehende Gelder nicht auszuzahlen ein anschließendes Gerichtsverfahren zu eröffnen (welches ich nach Klageeinreichung meinerseits gewonnen habe, das Unternehmen dann aber zahlungsunfähig war)
  • Neuaufbau mit einem amerikanischen Network, wiederum dem Erreichen der höchsten Position und Kündigung (hier lernte ich hautnah den Unterschied der kulturellen Werte und wusste „Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“) 
  • Aufbau einer der europaweit renommiertesten Trainings- & Beratungsgesellschaften im Direktvertrieb

2013 zog ich auch da im Alter von 54 erneut einen Schlussstrich – nicht einfach, aber konsequent. Denn ich wusste genau, dass ich als Geschäftsführer der Horizonte Training & Consulting GmbH nicht mehr von Firmen oder Vertriebsgruppen aus dem Network Marketing gebucht wurde, da hajoona GmbH ein Konkurrenzunternehmen ist. Die Gründe, warum ich hajoona mit Andrej Uschakov gegründet habe, wurde im „Teil 1“ ausführlich erläutert.

Zusätzlich versprach ich aus eigener Initiative heraus, den Führungskräften und Entscheidern der Unternehmen, mit denen ich in der Vergangenheit zusammengearbeitet hatte, es im ersten halben Jahr nicht zu kommunizieren, dass ich ein eigenes Networkunternehmen gegründet habe. Dies entsprach/ entspricht nicht meiner Auffassung von Loyalität. (Deshalb erschien der Blog auch erst im November 2013, da hajoona ab März 2013 „am Start“ war).

Ich kenne so viele Leute, bin bis heute vielen Führungskräften anderer Unternehmen verbunden … und wollte einfach keine Unruhe, Differenzen oder den Eindruck erwecken, meine „alten Kontakte“ zu nutzen, die ich als Trainer aufgebaut hatte. Das habe ich auch klar mit Andrej so kommuniziert, der ohne Nachfrage dafür sofort Verständnis zeigte. Wir haben die gleich Auffassung und teilen uns viele Werte – ein Grund, warum sich hajoona so entwickelt hat.

Viele haben mich gefragt, ob ich da nicht übertreibe, nicht „der Realität is Auge sehen will“, denn (Zitat): „Das machen doch alle so…“. Nein, ich habe noch nie das gemacht, was Alle tun, wenn ich anderer Meinung war. Letztendlich muss man sich selbst in die Augen schauen können und sagen „Ja, das entspricht dem was Du sagst, wovon Du überzeugt bist, wofür Du gehst.“

Fazit 1: Es ist gut, auch in schwierigen Zeiten zu seinen Werten zu stehen!

Auch als 1. Vorsitzender des von mir gegründeten NfH e.V. bin ich zurückgetreten – denn ich war nicht mehr neutral. Alle Vorstandsmitglieder baten mich aber inständig weiter zu machen und sprachen mir ihr Vertrauen aus. Wie heisst es: Ehrlich zu sein zahlt sich aus! Deswegen war ich stolz auf diese Geste.

Gerne habe ich diese Herzensaufgabe weiter geführt. Schade, dass aus „politischen Gründen“ nun der Verein, der im Laufe der Jahre eine 7- stellige Summe gesammelt und an soziale Projekte in der Welt verantwortlich verteilt hat, nun im März 2020 aufgelöst wird. Vielen scheint es wichtiger zu sein, ihren eigenen Namen in den Vordergrund zu stellen, statt „namenlos“ Hilfe zu leisten. Dies ist eine Maßnahme, der ich mich beugen musste und die mir sehr schwer fiel. Daraus entsteht nun ein neues, spannendes soziales Projekt …

Fazit 2: Manchmal muss man sich der Mehrheit beugen – man braucht aber nicht brechen!

Was ist nun in den letzten 7 Jahren passiert? Ist alles so gelaufen, wie ich es dachte? Hier ein klares Statement: NEIN!

Wie heisst es so schön: Wir können nur alles dafür TUN, dass sich unsere Vision verwirklicht, wir können darauf VERTRAUEN, dass der Weg der richtige sein wird – wir können es aber nicht WISSEN. Im übrigen hat „vertrauen auf…“ nichts mit „glauben an…“ zu tun. Glauben muss ich Dinge, ich ich nicht kenne, die mir andere erzählen und ich nicht nachprüfen kann – „Vertrauen auf“ bedeutet sehr wohl, dass ich weiß was ich tue, meine Handlungen einen (faktischen) Grund haben, ich abgewägt, verglichen und bewusst gewählt habe; und ich habe darauf vertraut!

Fazit 3: Auch wenn es um „Alles“ geht – sich in Sicherheit zu wägen, ist eine Illusion.

So war es im ersten Jahr so, dass sich eine Bekannter – der in der Branche Erfahrung hatte und schon vor dem Start von hajoona auf der Suche nach einer neuen Herausforderung war – sich auch als „Vertriebsleiter“ angeboten hat. Wir haben es im internen Kreis besprochen und beschlossen, es zu versuchen. Das hat sich aber innerhalb weniger Monate als Fehler herausgestellt, denn er wollte lediglich Gelder abgreifen und war nicht bereit, die tägliche Arbeit zu tun. Nach einem halben Jahr habe ich die Konsequenz gezogen – mit dem Ergebnis, dass er dann schlechte Stimmung verbreitete und Andere verunsicherte. Schade für ihn und diejenigen, die sich von seinen Irritationen haben ablenken lassen … Er hat es bei 3 anderen Firmen ebenso versucht und war nach immer kürzerer Zeit wieder freigestellt. 

Fazit 4: Treffe immer die richtigen Entscheidungen – auch wenn es harte Konsequenzen hat und Du die Folgen nur teilweise absehen kannst.

Wir wurden belächelt „Kaffee und Saft – was will er damit erreichen“, bekämpft (schon im ersten Monat wurde unsere Website von der Konkurrenz abgemahnt – bis auf einige ganz wenige Änderungen konnte die Seite aber so bestehen bleiben), ich habe – statt vor Hunderten/ Tausenden Menschen zu sprechen – dann 5- 15 Leute trainiert… Bei unserem ersten Meeting in Heidelberg waren keine 20 Personen mit einem Altersdurchschnitt vor über 60 – wobei die Hälfte Familienmitglieder und Angestellte waren. Andrej und ich wussten aber was wir wollten, vermittelten das „große Bild“ – und Einige derjenigen, die anwesend waren, sind heute erfolgreiche Führungskräfte bei hajoona! Andere werden den Tag damals vergessen haben …    

Fazit 5: Bleibe bei Deiner Vision, nähre sie, suche Dir Verbündete und gehe offenen Augen Deinen Weg. Sei Dir aber bewusst, dass Dich anfänglich mehr belächeln, als Dir zur Seite zu stehen.

Es ist nicht Sinn und Zweck, hier alle Jahre aufzuarbeiten, aber das Ergebnis möchte ich dann schon anführen, denn JEDER muss sich kritisch prüfen lassen:

  • Wir sind in den Jahren 2018, 2019 und 2020 laut statista (Deutschlands größtes Statistikunternehmen) in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftmagazin FOCUS drei mal im Bereich Gesundheit, Soziales, Erziehung und Bildung als „Wachstumschampion“ ausgezeichnet worden und haben 2 mal den 1. Platz belegt.
  • In der Financial Times Europe wurden wir unter den wachstumsstärksten Unternehmen Europas gelistet und ausgezeichnet.
  • Im Jahr 2019 und 2020 wurde ich persönlich unter den „TOP 100 Unternehmer Excellence“ Deutschlands aufgeführt und gelistet.
  • hajoona liefert mittlerweile in 27 Länder, 10.000´de Kunden und Teampartnern vertrauen unseren Produkten und unserem Geschäftsmodell des „Personal Franchise“.
  • Keine einzige unserer Führungskräfte hat uns in den letzten Jahren verlassen oder ist zu einem anderen Unternehmen gewechselt! Darauf bin ich besonders stolz, denn es zeigt die Kontinuität, die Zufriedenheit der Partner und die Stabilität des Unternehmens.
  • Unser hajoona Campus mit den Bereichen der „HealthAcademy“, „BusinessAcademy“, „KidsAcademy“, „StaffAcademy“, „TrainerAcademy“ und „InternationalAcademy“ setzt komplett neue Standards. Jeder Partner bekommt das Wissen an die Hand, was er benötigt um dauerhaft erfolgreich zu sein – um dann später als Führungskraft ein individuell zusammengestelltes Programm zur Entwicklung der eigenen Fähigkeiten zu durchlaufen.
  • Wir arbeiten mit weltweit anerkannten Wissenschaftlern, der Universität Heidelberg, dem COS (Center of Organismal Studies) zusammen und haben riesige Produkterfolge. Das interessante ist, dass einige auf uns zugekommen sind – und nicht umgekehrt …  

Ich könnte hier noch einige Aspekte aufführen, bleibe aber bei dieser kurzen Zusammenstellung.

Fazit 6: Die Vision von „Familie & Karriere“, „Motivation & fundierte Ausbildung“, „Reichtum & Persönlichkeitsentwicklung“ begeistert viele Menschen. 

Es war nicht einfach, denn Viele glauben an die Mär vom „einfachen Erfolg“, fallen immer wieder auf die Heilsprediger herein, die schnelles Geld versprechen – aber es gibt eben auch eine intelligente Klientel, die hinter den Vorhang der immer wieder gleichen Motivationsveranstaltungen schauen, die wissen, das ein Business mit Substanz auch eine starke Basis braucht. 

Aber es gab auch Gespräche mit vielen anderen Networkern, die über Jahre versucht haben, ihr Geschäft aufzubauen – es aber nicht geschafft und immer wieder gehört haben „Du musst nur wollen – und nur Du bist für Deinen Erfolg zuständig.“

Sorry – aber DAS IST ABSOLUTER QUATSCH!

Es nützt nichts ein guter Autofahrer zu sein – wenn man kein gutes Auto hat. Man kann als Monteur nichts schaffen – wenn das entsprechende Werkzeug fehlt! 

Warum lassen sich diese Menschen einreden, dass allein sie „Schuld“ sind?! Nein – das stimmt eben nicht. 

SELBSTVERSTÄNDLICH ist die eigene Aktivität und das eigene Durchhaltevermögen von ausschlaggebender Bedeutung! Aber was eben auch stimmt ist, dass 

  • eine fundierte Ausbildung (welcher Beruf hat das nicht, welcher Sportler hat keine Trainer mit Fachwissen …), 
  • wirksame, effiziente Produkte mit einem fairen Preis-/ Leistungsverhältnis   
  • Ausgebildete Führungskräfte, die GEMEINSAM mit dem Neuen arbeiten und nicht nur „vorturnen“ oder „schlaue Ratschläge geben“
  • Ein gerechter Verdienstplan, der ebenso kurzfristiges Engagement z.B. über den Verkauf der Produkte und auch langgediente Führungskräfte gut bezahlt
  • Und letztendlich ein solventes Unternehmen, welches in dem Land der Tätigkeit den gesetzlichem Rahmen entsprechende Gesetze einhält und den Partnern Rechtssicherheit gibt (das man so etwas überhaupt schreiben muss – aber es gibt viele Unternehmen, die ihm Ausland agieren und sich dadurch nicht nur den steuerlichen Pflichten, sondern auch den hiesigen Gesetzen entziehen)

für dauerhaften Erfolg von essentieller Bedeutung und ausschlaggebend ist.

Nun weiß ich auch, dass viele „Führungskräfte“ aus Eigennutz einfach anders argumentieren, denn es könnte ja sein, dass sich die eigene Downline einmal schlau macht und „Fehler im System“ bemerkt. Schade …

Fazit 7: Man kann die besten und einleuchtendsten Argumente haben – gegen Verblendung, Dummheit oder „nicht wahr haben wollen“ ist kein Kraut gewachsen und Menschen rennen lieber in das eigene Verderben, als aufzuwachen und das eigene Ego in Frage zu stellen.

Letztendlich hat jeder sein Schicksal selbst in der Hand! Deshalb empfehle ich allen Lesern:

Schaut Euch genau an, welchem Unternehmen oder welchen Menschen ihr Euch anschließt und wem ihr vertraut. Wenn ihr einen Fehler gemacht habt – egal … berichtigt ihn 😌. Es ist alles kein Problem, solange ihr die richtigen Schlüsse darauf zieht!

Ihr/ Euer

Dirk Jakob

Über das Scheitern …

scheitern

Wer kennt nicht die Märchen wie Schneewittchen, Dornröschen oder die moderneren Helden wie Indianer Jones, Lara Croft oder James Bond? Es wird uns eine Geschichte erzählt und innerhalb dieser Story durchlebt unser/e HeldIn Abenteuer, strauchelt und muss viele Prüfungen bestehen. Wie wäre es, wenn es diese Prüfungen und Abenteuer nicht gäbe? Wenn alles glatt laufen würde … wäre es dann noch so interessant für uns?!

Was wäre aber, wenn Lara Croft oder James Bond bei Schwierigkeiten aufgeben würden? Wären sie dann immer noch die Figuren, die wir so toll finden, die uns faszinieren und wo wir wissen „die schaffen das“? Oder die Frage anders gestellt: Was wäre, wenn wir INNERHALB der Geschichte, einfach den Film anhalten oder das Buch zu Seite legen und uns nicht zu Ende anschauen? Unser Eindruck vom vermeidlichen Helden wäre anders …

Also sollte sich für unser Leben die Frage stellen, ob wir nicht viel zu früh ein (negatives) Urteil fällen, ob wir nicht „vor Ende der Geschichte“ zu einem (verheerenden) Schluss kommen, dass „wir es nicht schaffen“, dass „wir dazu keine Begabung haben“ oder „die Eigenschaften nicht besitzen“.

Viele kennen die 3´er Spielfilm-Serie „Matrix“ in der die Hauptfigur Neo anfänglich nur wusste, dass „etwas nicht stimmt“, dass er später vor Herausforderungen gestellt wurde, die er selbst kaum fassen konnte, das Andere mehr an ihn geglaubt haben als er an sich selbst, dass er an sich gezweifelt und trotzdem weitergemacht hat … um dann zu dem zu werden, der er sein konnte.

Nun sind wir selbst sicher keine Figur aus einem Märchen, ein(e) SuperheldIn oder eine fiktive Filmfigur. Aber darum geht es mir gar nicht! Mir geht es hier um die persönliche Betrachtungsweise, die Art und Weise, wie wir uns selber sehen und beurteilen – und dass wir oftmals viel zu früh (endgültig) aufgeben. Uns muss eines klar sein:

SCHEITERN IST NUR TEIL EINER GRÖSSEREN GESCHICHTE!

JEDER scheitert!

Was bewundern wir an diesen Figuren so? Das sie nicht aufgeben und scheitern eben nicht als endgültiges Ergebnis akzeptieren, sondern als Versuch sich in einer bestimmten Art und Weise der Herausforderung zu nähern. Klappt es nicht, scheitern sie nicht, sondern sie gehen anders an das „Problem“ heran! Und genau das können wir auch! Wir können genau wie viele andere Menschen ein Scheitern als das sehen, was es ist: Ein missglückter Versuch eine Situation in unserem Sinne zu bewältigen, aber sicher kein „Todesurteil“ über unsere Fähigkeiten, unsere Zukunft oder (innere) Stärke.

Wir sollten aufhören „das Buch zu früh zuzuschlagen“, bzw „den Film in der Mitte anzuhalten“ sondern registrieren was passiert ist, uns überlegen was wir nicht bedacht haben und anders machen können um dann weiter unser Ziel im Fokus zu haben, denn „die Geschichte ist noch nicht zu Ende“! Wir sollten vor allem nicht immer so viel Dinge so persönlich nehmen und anerkennen was ist, statt beleidigt trotzig zu reagieren und den Verstand auszuschalten …

Wenn also jemand das nächste Mal wieder einmal „scheitert“, sollte er sich klar sein, dass es zur Geschichte gehört, ja, diese erst spannend macht, uns mehr über die Hauptfigur – in dem Fall wir selbst – erzählt und wir guten Mutes sagen können:

Scheitern gehört zum Erfolg genauso wie es Nacht werden muss, wenn auf der anderen Seite die Sonne aufgeht! Scheitern ist unausweichlich – sich geschlagen geben aber immer eine Wahl! Scheitern stärkt unseren Willen genauso wie Hanteltraining unsere Muskeln wachsen lassen. Wer nicht scheitert – wächst nicht!

Das sich dieses „scheitern“ oftmals unangenehm anfühlt – das ist gerade anfänglich unumgänglich. Aber genau so, wie wir anfänglich beim Hanteltraining Muskelkater bekommen, wird sich das mit der Zeit relativieren und wir wissen, dass diese Schmerzen zum Wachstumsprozess gehören, wie …

In diesem Sinne wünsche ich allen ein „frohes Scheitern“!

Ihr/ Euer

Dirk (Jakob)

Wie man sich seinen Ruf ruiniert …

Ponzi

Eines wissen wir: „Menschen folgen Menschen“ – und wir wissen auch, dass Menschen langfristig in ihrem Tun wahrgenommen werden – und nicht in dem was sie sagen. Ethik und Werte wurden schon immer gerne kommuniziert, wenn es darum geht, neue Partner für sein Unternehmen zu gewinnen. Hier stellt sich aber die zentrale Frage: WERDEN SIE AUCH GELEBT?!

„Muss ich viele Leute kennen, um dieses Geschäft aufzubauen?“ ist eine der am häufig gestelltesten Fragen in diesem Geschäft überhaupt. Meine Antwort lautet da schon seit Jahrzehnten „Nein – nicht die ANZAHL der Kontakte ist wichtig, sondern vor allem Dein RUF bei den Menschen. Du kannst Tausende kennen – wenn Dich die Leute als egoistisch wahrnehmen und in der Vergangenheit bemerkt haben, dass es nur um Deinen eigenen Profit geht, Dir das Schicksal der Menschen egal ist – Hauptsache Du verdienst genug Geld damit … dann ist es egal wie viel Du kennst, denn Du wirst in dieser Branche keinen langfristigen Erfolg haben! Außer – du änderst Dich …

Sollten die Menschen Dich als integre Person in der Vergangenheit erlebt haben und wissen, dass Du am Wohl anderer interessiert bist, Du nicht jeden Quatsch oder `den nächsten Hype´ empfiehlst, nur weil Du einen persönlichen Vorteil daraus ziehst sondern auch hinter den Vorhang der Seelenverkäufer, Promotiongurus oder einfach Lügner schaust – dann ist Dein Erfolg nur eine Frage der Zeit, wenn Du dann auch kontinuierlich arbeitest.“

Nun wird der ein oder andere aus der Szene sagen „Aber diese Trommler und Networkhopper haben doch immer Erfolg und bauen Tausende von Menschen innerhalb kürzester Zeit auf…“ dann ist doch die Frage: Ist das Erfolg?! Innerhalb einiger Monate Tausende Menschen zu „verheizen“, deren Träume  (auszu-)nutzen um ihnen (falsche) Versprechungen zu machen um dann den nächsten Hype anzukündigen, bei denen die Lemminge wieder folgen?! Was sie hinterlassen, ist „verbrannte Erde“ und schadet dem Ruf der Branche extrem. Ich bin froh, dass nun auch die Medien der Branche immer mehr diese schwarzen Schafe beim Namen nennt. (Beispiele: Nummer 1, Nummer 2 oder Nummer 3)

Erfolg – aus meiner Perspektive – besteht darin Menschen über Jahre zu begleiten, sie wirklich AUFZUBAUEN, ihnen dazu zu verhelfen ein stabiles, residuales Einkommen zu erzielen, ihnen vorzumachen, wie sie mit ehrlicher Arbeit ihr Geschäft langfristig aufbauen und mit EHRLICHEN PRODUKTEN dazu verhelfen, zufriedene und glückliche Kunden zu gewinnen, die auch noch nach Jahren gerne mit dem Unternehmen und den Partnern Kontakt haben.

Nun gibt es aber Menschen, die nicht warten können bis sich der Erfolg einstellt, einfach nicht durch Arbeit sondern durch „Glück“ erfolgreich werden wollen, ihren Mißerfolg auf Dritte schieben – oder sich einfach blenden lassen und dann „noch etwas nebenbei“ machen. Die findigen Abwerber kommen mit süßen Verlockungen wie z.B. „Mensch, da sind viele Deiner Kollegen auch dabei, denn jeder muss ja Werbung machen – sei nicht dumm, mache mit sonst verschenkst Du Geld…“ – bei diesem Beispiel geht es um Onlinewerbung verschiedenster Unternehmen, die auch im Verdacht stehen, im illegalen Ponzi-System zu arbeiten; aber es ist nur eines von vielen ähnlichen Beispielen.

Da frage ich mich doch: Sind diese Leute noch ganz gescheit? Warum wundern sie sich, dass ihnen dann Menschen nicht mehr vertrauen, sich von ihnen distanzieren, sie ausschließen und mit Skepsis begegnen?! Alles, was man sich über Jahre aufgebaut hat, wird über den Haufen geworfen, denn der Gegenüber erkennt: Ihm geht es nur darum eigene Profite zu erzielen, denn warum spricht er mich sonst an?!

Wird vorher argumentiert „Seriöses Unternehmen, klare Gesellschafterstruktur, sinnvolle Produkte mit Prüfsiegeln die jedem Nutzen bringen, führende Wissenschaftler …“ etc. – empfiehlt man jetzt etwas, was normalerweise jeder Mensch mit Mißachtung straft?! Denn was machen wir normalerweise wenn Werbung im Fernsehn läuft? Wir schalten um oder gehen weg … Was machen wir mit Werbung im Briefkasten – sie wird ungeöffnet weggeworfen… Werbung als SPAM Mails nerven uns nur noch … und jetzt empfiehlt die gleiche Person, dass ich selbst Werbung schalten kann und durch das klicken auf die Links anderen Unternehmen, die auch Werbung schalten, dann Geld verdiene?! WAS MACHT DAS FÜR SINN?! Was bleibt über außer der Tatsache, dass man mit klicken Geld verdienen will?

Denn interessiert uns die Werbung des anderen Unternehmens: sicher nicht, denn wir wollen ja durch „Klicks Geld verdienen“ und keine Werbung schauen – aber GENAU DAS soll ja den Vorteil bringen. Das dann hinter der angeblichen deutschen Firma als Eigentümerin (und es ist nur ein konkretes Beispiel) eine englische Limited in London steht, auf deren Adresse zurzeit 2.892 (in Worten: Zweitausendachthundertzweiundneunzig!) Firmen angemeldet sind – später sagt man dann: Man hat es ja nicht gewusst. Aber wenn man sich nicht sicher ist – warum empfiehlt man es dann?!? Doch nur aus einem bekannten Grund …  Im übrigen steht in Wikipedia zu diesem „Konstrukt“: Ziel dieser gesellschaftsrechtlichen Konstruktion ist es, Haftungsrisiken für die hinter der Gesellschaft stehenden Personen auszuschließen oder zu begrenzen.

Warum wundern sich diese Menschen dann, wenn sie sich ihren Ruf ruinieren? Nochmals: Das bedeutet nicht, dass man auch mit der verrücktesten Idee kurzfristig Menschen motivieren und Geld verdienen kann. Man sollte sich aber über eines klar sein: Egal wie abstrus die Idee ist, es werden immer nur die Menschen folgen, die genau wie die ticken, die es anpreisen. Heuschrecken folgen Heuschrecken – Menschen folgen Menschen.

Wie beim Rattenfänger von Hameln … der spazierte mit seiner Pfeife spielend durch die Gassen und nur die Ratten kamen aus den Löchern.  Diese „Rattenfänger“ kommen von Zeit zu Zeit immer wieder und man kann sie meinst daran erkennen, dass sie die Gier schüren, denn bekanntlicherweise frisst die ja das Hirn… aber eben nicht bei allen, sondern nur denjenigen, die nicht wirklich hinschauen.

In diesem Sinne wünsche ich gutes Gelingen

Ihr/ Euer

Dirk (Jakob)

Der Schlüssel zum Lebenserfolg

erfolg

Was erfolgreich macht – darüber rätseln seit ewigen Zeiten die unterschiedlichsten Menschen. Denn es ist nicht so einfach … . So z.B. die Frage: Sind die Attribute „glücklich sein“ und „erfolgreich sein“ miteinander verwoben oder gar unabdingbar miteinander verbunden? Wir reden hier sicher nicht von dem Fall, dass jemand sagt „Da habe ich Glück gehabt“ sondern viel eher von einem Zustand des „glücklich seins“ … .

Fakt ist, dass es bestimmte Dinge braucht um erfolgreich zu sein. So sind es aber nicht die so viel beschriebenen und scheinbar „zufälligen“ Merkmale wie Intelligenz, Herkunft, Elternhaus oder Reichtum, sondern ganz andere Merkmale, die auf den ersten Blick nicht so relevant erscheinen: da stehen z.B. das Thema Selbstdiziplin und –beherrschung mit an vorderster Stelle. Es gibt ja den berühmten Marshmallow-Test, von dem sicher schon Viele gehört haben. Wenn nicht – hier eine kurze Zusammenfassung:

1968 führte ein amerikanischer Psychologe Walter Mischel einen Test mit 700 Kindern durch, denen er (unter anderem) einen Marshmallow anbot und gleichzeitig sagte „Wenn Du hier wartest bis ich wiederkomme und du den Marshmallow nicht aufgegessen hast, dann schenke ich Dir einen zweiten dazu.“ Nun wurden die Kinder sich selbst überlassen und man beobachtete sie: Wer kann nicht warten um sie sofort zu essen? Was tun die Kinder um sich abzulenken? Wer kann abwarten und auf den schnellen Genuß verzichten um dann später mehr zu bekommen? … und dann wurden diese Kinder über viele Jahre beobachtet um man stellte fest, dass die Kids, die sich schon früh in Selbstbeherrschung und Disziplin übten, auch später im Leben erfolgreicher wurden.

Anfänglich ging man noch davon aus, dass es wie eine Art „Gedulds-Gen“ gäbe – aber später rückte man immer mehr davon ab. Es wurde untersucht und viele unterschiedliche Ergebnisse präsentiert. Man stellte z.B. fest, dass Kindern die länger an der Mutterbrust gestillt wurden, eher Ausdauer hatten; oder das Kinder mit eher finanziell abgesicherten und erfolgreichen Vätern das auch konnten. Wenn aber Mütter eher erfolgreich waren – dann konnten sie sich schlechter in Verzicht üben (wahrscheinlich liegt es daran, dass dann die Mütter weniger Zeit mit den Kindern verbracht haben). Die Kinder, die sich in Geduld geübt haben, hatten hinterher bessere Schulnoten, waren selbstbewusster und hatten auch bessere Universitätsabschlüsse. Alle diese Studien zeigten, dass eben die Fähigkeit einer schnellen Versuchung zu widerstehen und auf den kurzfristigen „Lustgewinns“ zu verzichten, essentiell sind, um später erfolgreicher zu sein.

Was diese Studien allerdings nicht aussagen, ist die Fähigkeit sein Verhalten anzupassen, denn sonst wäre ja keine Weiterentwicklung möglich! Also können auch Kindern, die früher eher nicht abwarten konnten sich später als Jugendliche und Erwachsene ändern. SICHER spielt da das erlernte Verhalten eine wesentliche Rolle und auch hier ist wieder die Elternrolle mit entscheidend. Also: Was machen wir unseren Kindern vor? Hier nochmals der Hinweis: Lasst uns nicht so viel Zeit in Erziehung stecken – die Kinder machen uns sowieso alles nach 🙂 . Egal wann: WIR KÖNNEN ES LERNEN!

Aber auch die Werbung spielt uns immer wieder vor: Jetzt … Sofort …. Warum warten wenn Du es gleich haben kannst?! Jetzt konsumieren später zahlen … . Das bedeutet, dass wir in einem Umfeld leben, das uns eher dazu „erzieht“ nicht geduldig zu sein um den sofortigen Lustgewinn zu haben. Wozu das führt wissen wir: Die Eigenverantwortung rückt immer mehr in den Hintergrund, es waren noch nie so viele Jugendliche und junge Erwachsene verschuldet wie heute und statt den Muskel der Ausdauer zu trainieren werden Pillen verschrieben. Wem damit geholfen ist – darauf kann sich jeder selbst einen Reim machen!

Mit ist auch klar, dass das, was ich schreibe, nicht unbedingt populär ist. Es gibt ein sehr gutes Buch von Nobelpreisträger Daniel Kahnemann mit dem Titel „Schnelles denken – langsames denken“, der hier sehr gut aus wissenschaftlicher Sicht den Unterschied zwischen „bedachtem Handeln“ und „kurzfristiger Reaktion“ aufzeigt; ich kann es wärmstens empfehlen! Die Masse der Menschen wird sich darüber erst gar nicht im Klaren sein, denn mit kurzfristigem Lustgewinn kann man Menschen manipulieren, ihren Verstand (hoffentlich nur kurzfristig) ausschalten und ihnen einreden „Warum denn nicht? Gönne es Dir doch…“

Außerdem ist mir bewusst, dass wir auf „Leid vermeiden“ und „Spaß gewinnen“ gepolt sind! Die zentrale Frage ist aber: WAS IST DER DAUERHAFTE SPASS? Ist es nicht vernünftiger und lohnender kurzfristig auf etwas Vergängliches zu verzichten um langfristig daran zu partizipieren? Auch diese Frage sollte man sich ehrlich stellen und die Konsequenzen überdenken …

Egal, ob es um private Beziehungen oder um beruflichen Erfolg geht – Ausdauer ist wichtig! Selbstbeherrschung und Disziplin führen auch nachgewiesenermaßen dazu nicht so schnell dick zu werden, sportliche aktiver und älter zu werden, eine bessere Karriere zu machen und dauerhaftere, tiefere Beziehungen zu führen – solange es nicht soweit geht, sich selbst zu kasteien, sämtlichen Genüssen des Lebens den Rücken zu kehren und nur noch in der Zwangsjacke der selbstauferlegten Regeln zu leben.

Denn genau hier ist die Schnittstelle zum Glück … Glücklich können auch „dicke Menschen“ sein, Leute, die scheinbar keinen Erfolg haben sondern mit dem „Durchschnitt“ zufrieden sind. Allerdings spielt hier eine sehr wichtige Eigenschaft eine wichtige Rolle: die, ehrlich zu sich selbst zu sein. Denn viele reden sich ein „dass es ihnen gar nichts ausmacht wenig Geld zu haben“ oder „die 10 kg zuviel auf den Rippen zu haben“ – allerdings ist es oft gelogen. Warum,? Ganz klar: Weil die meisten Menschen intuitiv wissen, dass damit automatisch Änderungen die Folge sind, dass sie auf liebgewonnene Verhaltensmuster verzichten, die Süßigkeiten im Schrank lassen und die Zeit vor dem Fernsehen reduzieren müssten … . Und um sich erst gar nicht mit diesen Dingen zu beschäftigen und sein ohnehin nicht großes Selbstbewusstsein aufgrund von mangelnder Selbstbeherrschung nicht noch mehr zu verringern, redet man sich ein, dass es „doch gar nicht so schlimm ist“.

Es ist also wichtig, auf sein „Inneres“ zu hören; der Eine sagt Herz dazu, die Andere Intuition und noch Andere meinen, es sei der Lebenssinn – egal, es geht darum ehrlich zu sich zu sein und sich zu fragen „Was will ich wirklich?“ DAS ist die Fährte zum Glück! DIESEN Weg sollte man dann verfolgen und Herz und Verstand einsetzen um ihn zu erreichen. Wenn dann eben genau die eben beschriebenen Attribute wie Selbstbeherrschung, Disziplin und Ausdauer dazu kommen – dann fehlt eigentlich nur noch eines: ein geeignetes Umfeld!

Denn auch ein passendes/ geeignetes Umfeld ist wichtig. Denn was nützt es heere Ziele zu haben, sich in Ausdauer und der Bändigung der eigenen kurzfristigen Lustgewinne (das kann bei dem Einen eine Zigarette, bei Anderen Spiele auf der Konsole, eine Tafel Schokolade, eine Shoppingtour etc. sein) zu üben, wenn es nicht auf fruchtbaren Boden fällt. Also: wenn man eine dauerhafte Beziehung führen will aber seinE PartnerIn nicht? Oder in einem Unternehmen arbeitet in dem die Karriereleiter kurz oder kaum vorhanden ist … oder man selbst mit viel Energie viel erreichen will, kreativ ist und seine Energie einsetzen möchte – aber das Unternehmen komplett anders arbeitet und sie ausschließlich in vorgeschriebenen Bahnen tätig sein dürfen und Kreativität eher als lästig empfunden wird? Das ist einer der Gründe, warum ich – nachdem über 800.000 Menschen auf meinen Trainings und Coachings waren- hajoona gegründet habe, denn ich habe 10.000´de Menschen gesehen, die die Eigenschaften hatten, aber das Umfeld eher hinderlich als förderlich war.

Wenn diese Merkmale zusammenkommen – dann, ja dann ist das sicher ein passender Schlüssel zum Lebenserfolg. Das sollten wir uns immer wieder klar machen, wenn sich Menschen beschweren „in die falsche Familie geboren zu sein“, „zu wenig Zeit zu haben“ oder „eben den falschen Beruf gewählt zu haben“. Alles das mag sein – ist aber kein Grund nicht JETZT etwas zu ändern und seinem Lebensglück entgegen zu streben! Das sollte auch nicht über´s Knbie gebrochen werden – aber man sollte möglichst sofort damit anfangen!

Denn mal ehrlich: Ist es nicht das, worum es WIRKLICH geht?

Ihr / Euer

Dirk (Jakob)

Die 2 Seiten der „Erfolgs-“ Münze

weltmeister

Es gibt viele Menschen, die sich immer wieder fragen warum manche erfolgreich sind und andere nicht. Da gibt es sicher viele Gründe für – und auch das Thema „Glück“ spielt hier eine Rolle. „Glück hat nur der Tüchtige“ stimmt insofern, weil einfach ein Tüchtiger mehr tut – er erhöht einfach die Chance, dass das Glück ihn auch findet.

Wenn ich 500 Austern öffne ist einfach die Chance größer eine schöne Perle zu finden, als wenn es nur 50 sind. Ob es dann die 49´ste oder die 499´ste ist – DAS ist Glück. Aber sicher wird derjenige, die 499 vorher aufgemacht hat noch viele andere Dinge „auf dem Weg“ gelernt haben: so z.B. Ausdauer und sicher wird er auch die einzelne Auster schneller öffnen können, als derjenige, der nur 10 % von ihm geöffnet hat. Eventuell hat er auch festgestellt, dass die Austern ein bestimmtes Gewicht haben müssen, eine bestimmte Form haben sollten damit sich Perlen darin bilden können usw. .

Fazit: Einsatz lohnt sich immer – auch wenn es scheinbar bei dem Einen länger dauert als bei dem Anderen.

Es gibt aber 2 grundlegende Aspekte, um dauerhaft erfolgreich zu sein:

  1. Die eigene Motivation und Energie, die man investiert. Hier geht es um Begeisterung, das Wissen, WARUM man etwas tut – ob es für einen höheren Verdienst geht, ein 2. Oder größeres Auto, schönere Urlaube, Persönlichkeitsentwicklung, die Absicherung der Familie oder, oder, oder …
  2. Überzeugung und Qualität. Hier geht es darum dass das, was man vermittelt, verkauft, vertreibt oder anbietet einfach gut ist, Qualität hat (denn sonst wird Ihr Kunde nicht wiederkommen), das es Wirkung hinterlässt und die Produkte Ausschließlichkeitsmerkmale aufweisen (denn sonst geht er nur nach dem Preis). Aber auch die Qualität der eigenen Beratung, das Wissen darum, WIE man etwas macht, die eigene Kenntnis und Überzeugung, dass man hinter der Sache steht, die man vertreibt …

So kenne ich viele Leute, die zwar „die eine Seite der Medaille“ (teilweise vorzüglich) laben und abdecken – aber die andere eben nicht! Wie ist das gemeint? Also: Es gibt Menschen, die TOTAL begeistert von dem was sie tun – aber nicht wirklich dahinter stehen. Sie tun es, weil sie (z.B. finanziellen) Notstand haben und wissen, dass der Funke überspringen muss, um Käufer und neue Teammitglieder zu finden. Wenn sie alleine sind kann es aber sein dass sie vor dem Spiegel stehen und  sich fragen „Geht es mir wirklich nur darum Falten wegzuspritzen?“ oder „Will ich wirklich die Menschen dazu überreden mein Produkt zu kaufen, obwohl ich weiß, dass es woanders günstiger und sogar besser ist?“ Oder auch „WILL ich manche Dinge einfach nicht hinterfragen, weil ich dann zu einer Antwort käme, die mich an dem, was ich tue, zweifeln lassen würde?“

Und dann gibt es noch die, die begeistert sind – und eigentlich gar nicht wissen worum es geht. Die einfach nur durch einen Hype angesteckt sind aber auf einfachste Fragen auch nach Monaten keine Antwort geben können. Aber das ist Dummheit und das wollen wir hier nicht thematisieren ….

Oder ein anderer Fall: Da gibt es Menschen, die die absoluten Fachleute sind, alles erklären können, monatelang Tabellen studiert und Fachbücher gelesen haben, WISSEN, dass das, was sie haben/verkaufen/ vermitteln wirklich gut ist – aber denen es an Energie und Einsatz mangelt. Sie haben keinen (An-)Trieb sich zu motivieren, konsequent und diszipliniert zu sein – sie bereiten sich darauf vor, was sie sagen könnten wenn sie gefragt werden … . Aber ohne die Inspiration, den „Funkenflug“, den eigenen Einsatz und gelebte Freude, das man Spaß an dem was man tut ist sämtliches WIE kalt, hohl und (fast) unnütz. Klar ist es eine Befriedigung wenn ich weiß, wie ein Computer funktioniert – aber was nützt es wenn ich ihn nicht nutze oder aus meinem Wissen Kapital schlage?! Da kann ich mir nur selbst auf die Schultern klopfen …

Letztendlich werden diese 2 Punkte ausschlaggebend sein langfristig erfolgreich zu sein, denn man kann sich nicht selbst belügen! … und wie viele Menschen habe ich gesehen, die sich täglich selbst belogen haben, nur um nicht zu einer dann notwendigen Konsequenz zu kommen oder sich einzugestehen, dass man die eigene finanzielle Sicherheit höher einschätzt, als die eigene Wahrhaftigkeit/ das Leben der einen Prinzipien und der Loyalität zu sich und seinen Werten. Man verkauft seine Werte – zu einem IMMER zu geringen Preis, denn man bezahlt mit schlechtem Gewissen, dem unguten Gefühl das eigentlich Falsche zu tun – und damit dem Eingeständnis, dass man seine Werte nicht leben kann, weil …. . Aber wissen wir nicht alle, dass – egal was dann kommt – immer nur Ausreden sind, die man sich selbst versucht zu verkaufen?!

Viele Menschen verwechseln das Unternehmen mit der gesamten Branche, WÜNSCHEN sich, dass sie Produkte hätten, die … einmalig sind, ein gutes Preis-/ Leistungs- Verhältnis haben, … alle Partner gerecht bezahlt werden, die Kollegialität GELEBT und nicht nur propagiert wird … alles legal und seriös abläuft und die Produkte zugelassen sind … man WIRKLICH unterstützt wird und sich nicht nach der Bestellung scheinbar die Telefonnummer des Sponsors ändert … . Hier ist aber oft der Wunsch Vater des Gedankens und es gilt, kühl darüber nachzudenken und abzuwägen …

Hat man aber abgewägt – dann sollte man „Vollgas“ geben, nach vorne schauen, Hindernisse als Herausforderung und nicht als Mauer sehen, sich Wissen aneignen, lernen und unterstützen …

NUR der Einsatz der eigenen Energie/ Begeisterung und dem tiefen Wissen das das, was man tut gut und richtig ist IN KOMBINATION mit der eigenen Überzeugung, Wissen und Qualität bringt soliden, langfristigen Erfolg!

Wenn Sie so ein Unternehmen gefunden haben – TOLL! Wenn nicht  – dann lautet mein Rat: Suchen Sie weiter und auch wenn Sie sich sagen „dann gebe ich Summe X auf und habe 2 Jahre meines Lebens verschenkt…“ (was im übrigen nicht stimmt, denn überlegen Sie, was Sie in der Zeit alles gelernt haben und denken an mein anfänglich angeführtes Beispiel) – es wird sich lohnen.

Manche haben ihren Ehepartner schon in der ersten oder zweiten Beziehung gefunden – andere mussten „viele Frösche küssen“ um den Prinzen/ die Prinzessin zu finden. Das hat wieder was mit Glück zu tun – oder der starken Sehnsucht, die aber hier kein Thema ist …

VIEL ERFOLG – und schauen Sie nach dem Richtigen und nicht so sehr dem Bequemen …

Ihr/ Euer

Dirk (Jakob)

 

„Wie funktioniert das eigentlich was Du da machst?“

Blog4

Letzte Woche fragte mich meine Tochter – nachdem sie am Wochenende mit auf einer Veranstaltung war – „Wie funktioniert das eigentlich mit Deiner Firma – was ist eigentlich so besonders und warum sind die Leute so begeistert?“ Da musste ich dann länger überlegen, denn es ist etwas anderes mit „Profis“ über die Besonderheiten des Network/ Empfehlungsmarketing bzw. Personal Franchise zu reden als mit einem Menschen, der noch keinerlei Erfahrung hat.

Aber es ist wohl so, dass es wirklich einmal gut ist, die „Basis“ zu erklären – WARUM ist das eigentlich gut was wir wie tun? Was ist das Besondere und wo liegt der Unterschied zu herkömmlichen Marketing, welche Auswirkungen hat es und wer hat die Vorteile … . Das Gespräch lief dann in etwas so ab.

„Stelle Dir einmal vor Du produzierst ein Produkt und möchtest es verkaufen. Nun gibt es verschiedene Vertriebswege, die man als Unternehmen wählen kann.

Man kann über den herkömmlichen Verkauf gehen, Werbung in Zeitungen, im Fernsehen oder anderen Medien schalten und dafür viel Geld bezahlen.

Viele bekannte Firmen gehen diesen Weg, auch die Sportmarke, die Dir gut gefällt. Um sie bekannt zu machen, werden zum Teil berühmte Personen engagiert, die dafür SEHR viel Geld bekommen.

Wusstest Du zum Beispiel, dass einer der Sportstars, der für diese Marke Werbung macht und die Kleidung trägt mehr Geld bekommt, als die 50.000 Frauen, die in Bangladesch diese Schuhe erst herstellen?“

Antwort: „Nein, natürlich nicht – aber das ist ja total ungerecht!“

„Genau – das meinen wir auch! Letztendlich unterstützen wir aber durch den Kauf dieser Produkte genau die Art und Weise wie die Firma es macht. Sicher sind sie clever und engagieren immer genau die, die angesagt sind. Sie versuchen also die Coolness desjenigen, der für sie Werbung macht, mit ihrem Image zu verbinden. Das klappt auch bei den meisten Menschen.

Außer, dass es sehr viel Geld kostet diese Art Werbung zu machen muss man natürlich noch die Anzeigen und Fernsehminuten zahlen – und das kommt dann zusätzlich noch dazu. Außerdem man kann sich immer nur interessant machen – aber nie wirklich erklären was man macht. Oder ist Dir schon mal in einem Fernsehspot oder einer Zeitungsanzeige was erklärt worden?“

Antwort: „Nein – aber man wird bei der einen oder anderen eben neugierig.“

„Das soll genau erreicht werden! Aber das ist ja nur der Anfang. Denn wenn du Werbung gemacht hast, dann muss ja das Produkt noch an Großhändler geliefert und dann von den Einzelhändlern gekauft und in den Laden gestellt werden. Da will natürlich jeder Geld für haben. Die Fernsehanstalt, derjenige der die Werbung macht, die Menschen, die die Produkte produzieren, diejenigen, die die Waren hin und her fahren, der Großhändler, die Vertreter auf der Messe, die die Produkte anbieten, der Einzelhändler und letztendlich natürlich auch die Verkäuferin. Du kannst Dir vorstellen, das da eine Menge dran hängt … . Und wer muss das letztendlich alles bezahlen?“

Antwort: „Klar, derjenige, der das Produkt dann kauft. Ist es deswegen auch so, dass in Amerika oftmals die Produkte da viel billiger sind als hier?“

„Nein, so kann man das nicht sagen. Aber bei verschiedenen Produkte wie z.B. den Nike-Sportschuhen, den Jeans und einigem mehr, wissen einfach die Firmen, dass die Europäer bereit sind mehr Geld für das gleiche Produkt auszugeben als die Amerikaner – da machen die es einfach teurer.“

„Das ist aber auch unfair…“

„Ja, da hat man dann als Käufer den kürzeren gezogen. Aber das ist eben nur ein Weg Produkte zu vertreiben. Dann gibt es noch das Franchise- Konzept. Bei dem ist es so – wie z.B. bei Obi und Mc Donalds, Burgerking, die meisten Tankstellenketten oder auch viele Optikergeschäfte die Du immer in den Städten siehst – dass die Firmen quasi ein Idee verkaufen. Von diesen Franchisefirmen gibt es auch sehr viele.

Sie liefern das fertige Konzept, wie der Laden aussieht, wie die Produkte beschaffen sind, sie machen die Werbung, trainieren diejenigen, die es gekauft haben und schreiben einem so gut wie alles vor – man kann so gut wie nichts selbst entscheiden. Man muss sich dann noch um das eigene Personal kümmern und eben noch andere Dinge erledigen.

Hier muss aber derjenige – je nachdem wie bekannt und groß das Unternehmen ist – sehr viel Geld für die Nutzung der Idee bezahlen; das können mehrere 100.000,- € sein. Außerdem muss man jeden Monat auch einen Teil vom Umsatz abgeben, damit die von dem Geld eben auch Werbung machen und selber Gewinne haben.“

„Können sich das denn viele leisten?“

„Eher nicht – die meisten nehmen sich dafür wieder Kredite auf, die dann auch mit hohen Zinsen wieder zurückgezahlt werden müssen – wenn man überhaupt den Kredit von der Bank bekommt, die es meistens auch nur dann bewilligen, wenn man das, was man hat, als Sicherheit hinterlegt. Die wollen einfach kein Risiko eingehen und deshalb ist es für viele auch schwer, so etwas zu tun. Kein Geld zu haben ist wirklich teuer… .“

„Deswegen gehen viele auch normal arbeiten – hier habe ich mich ja auch mit vielen Leuten unterhalten, die das nebenbei machen…“

„Klar – denn das ist immer noch für die meisten Menschen die scheinbar einzige Möglichkeit die sie glauben zu haben. Sie GLAUBEN, dass es sicher ist – ist es aber nicht, denn sie sind noch viel abhängiger als alle anderen.

Weißt Du, eigentlich ist JEDER MENSCH selbständig, denn jeder „verkauft“ seine Zeit. Und der Angestellte verkauft seine Zeit demjenigen für den er arbeitet. Muss der aber schließen oder wird man entlassen – ist die Sicherheit auch weg. Der Vorteil, den die Leute dann aber haben, dass sie vom Arbeitsamt Geld bekommen.“

„Bekommen denn die Anderen gar kein Geld wenn mal was schief geht?“

„Sicher – in Deutschland muss keiner verhungern! Es ist dann nur etwas anderes und hat auch mit der Rente zu tun – aber das ist ein langes Thema.“

„Bekommen denn nur die Angestellten Rente?“

„Nein – nur auch den Angestellten wird so viel wie möglich aus der Hand genommen. Die meisten die Selbständig arbeiten oder eine eigene firma haben, sorgen für sich selbst vor weil das, was ein normaler angestellter nach 40 Jahren Arbeit verdient, sowieso nicht reicht.

Deshalb wollen ja auch die meisten Eltern, dass ihre Kinder studieren, denn früher hat man mit einem abgeschlossenen Studium so gut wie sicher einen Arbeitsplatz bekommen und hat gut verdient – auch das ist heute anders. Über 50 % derjenigen, die ein Studium abgeschlossen haben, bekommen gar keine Anstellung sondern gehen in Zeitarbeitsfirmen! Aber sicher ist es als Grundlage schon einmal gut, studiert zu haben. Das Wichtigste ist heutzutage sicher das man gut ist in dem was man tut – aber die Sicherheit, die man früher – so wie bei Opa – durch große Firmen bekommen hat, die muss man sich immer mehr selbst erschaffen.“

„Und was machen diese Leute jetzt hier?“

„Also die Teampartner hier bei uns sind zum Großteil auch angestellt und noch woanders berufstätig. Es gibt aber auch einige Ärzte, Heilpraktiker und andere Unternehmer, die schon selbständig arbeiten. Die erkennt man meist daran, dass sie wissen, dass sie aktiv sein müssen um etwas zu erreichen.

Die anderen haben einfach Wünsche, die meist mit mehr Geld verbunden sind, die sie sich nicht erfüllen können – und hier bieten wir ihnen die Chance so viel zu verdienen wie sie wollen. Da sie das nebenbei machen können, kann jeder selbst bestimmen, wieviel er tut und was er verdient!“

„Und wieso verdienen dann manche Leute mehr und andere weniger?“

„Auch das ist einfach: Es hat einerseits damit zu tun WIEVIEL der Einzelne tut – und da setzt der Eine mehr Zeit ein als der Andere. Dann spielt da auch eine Rolle WAS man tut. Ich zeige ja den Menschen schon seit vielen Jahren WAS sie WIE tun sollen – aber weißt Du was: die meisten tun es nicht! Sie wollen es auf die Art machen, die sie selbst für richtig halten…“

„Wenn ich das in der Schule machen würde, dann würde ich nur schlechte Noten schreiben. Wenn mir der Lehrer doch sagt wie es richtig geht – warum sollte ich es dann anders machen?“

„Das ist eine gute Frage! Aber weißt Du – mache Menschen sind bereit für ihren Dickkopf oder dem Glauben zu wissen was richtig ist, so gut wie alles zu bezahlen. Ich habe da schon vor Jahren aufgehört mir diese Frage zu stellen…“

„Die Leute sind auch alle so nett hier – anders als in den normalen Geschäften…“

„Weil sie das tun, was sie wollen! Das machen aber nicht nur wir so, sondern einige andere Firmen auch, für die ich ja viele lange Jahre trainiert und beraten habe. Aber jede Firma macht es auf ihre eigene Art. Wir bei hajoona haben ja auch unsere Produkte. Die verkaufen wir aber nicht über Werbung oder andere Wege, sondern wir gehen einen anderen Weg: Das nennt sich Personal Franchise ist ähnlich wie das Franchise das ich Dir gerade erklärt habe, hat aber den Vorteil, dass es für denjenigen, der startet, kein Geld kostet – also er kann wenn er will mit wirklich 0,- € Einsatz anfangen – und er hat VIEL MEHR Freiheiten. Wir schreiben eben viel weniger Dinge vor.

Dann haben Menschen eben auch gesehen, dass es gut für ihre Gesundheit und Fitness ist, dass sie einfach viel gezeigt bekommen, wie sie erfolgreich sind und empfehlen es weiter – oder verkaufen es selbst, das können sie sich selbst aussuchen – und dann verdienen sie damit Geld. Wir unterstützen da unsere Teampartner in ganz vielen Bereichen. Weil sie es also nicht tun müssen und Spaß daran haben – deswegen sind die Meisten so gut drauf.“

„Und diejenigen, die am meisten verkaufen verdienen dann auch am meisten Geld, oder?“

„Nein, dass kann man nicht sagen, denn es wird noch etwas anderes sehr gut bezahlt: nämlich Anderen zu zeigen wie sie selbst mehr Geld verdienen können und sie dann ausbilden das auch erfolgreich zu machen. Das sind dann quasi selbst spielende Trainer, die anderen vormachen wie es geht. Und je mehr man das anderen gezeigt und vorgemacht hat, desto mehr verdient er dann. Wir haben hier Teampartner bei uns, die selbst so gut wie gar nichts verkaufen – aber sehr erfolgreich sind, andere zu unterstützen. Die verdienen nebenbei ein Vielfaches dessen, was sie im Hauptberuf verdienen … und das nach viel kürzerer Zeit!

Und das ganz besondere an unserem System ist nicht nur, dass sie an denjenigen, die sie selbst ausbilden mit verdienen sondern das das noch viel weiter geht. Stelle Dir das vor wie einen Stammbaum: diejenigen verdienen nicht nur an ihren Kindern, sondern Enkeln, Urenkeln, Ururenkeln – es kann bis unendlich gehen. Aber eben alles nur, wenn Du selbst gut bist. Wenn Du Quatsch machst, werden diesen Quatsch dann auch Deine Kinder machen … . Es hat auch gar nicht so viel damit zu tun, wie viel man weiß – denn Du siehst ja an Deiner Schule selbst, dass ein guter Lehrer nicht unbedingt der ist, der am meisten weiß, sondern der es am besten vermitteln kann.“

„Und wie viel verdienen die so?“

„Nochmal – das hängt davon ab wie viel und was sie tun! Aber stelle Dir doch einfach mal vor, dass wir ja als hajoona das ganze Geld sparen, was andere Firmen ausgeben müssen: Also die hohen Werbekosten, den Großhändler, den Einzelhändler und die Verkäuferin… da kommt einiges zusammen. Was glaubst Du, was alleine das für Deine Schuhe ausmacht, die Du dann anhast?“

„Wie meinst Du das?“

„Also wenn die Schuhe da 100,- € kosten – ich weiß es war mehr – aber was glaubst Du wie viel Prozent dafür alleine für die Kosten bezahlt werden, die wir gerade besprochen haben?“

„So 30 Euro?“

„Das kannst Du mal ganz locker mal 2,5 multiplizieren. Die reinen Materialkosten sind weniger als 5 % des Schuhs wert…“

„Das ist ja Wahnsinn…“

„Genau – und deswegen geben wir ungefähr 55 % von dem, was wir einnehmen an eben die zurück, die uns helfen die Produkte zu verkaufen und die Idee zu verbreiten! So hat derjenige, der verkauft über 50 % Gewinn, der Kunde hat einen persönlichen Ansprechpartner der sich viel Zeit für ihn nimmt und bekommt noch ein wirklich Preis-wertes Produkt – und wir haben mit Menschen zu tun, die das gut finden was wir tun!“

„Kann denn da Moritz auch mit machen? Der ist ja Student und kennt viele andere, die auch studieren und Geld brauchen.“

„Süße – das kann JEDER machen, der über 18 ist.“

„Und warum macht es nicht Jeder?“

„Das musst Du leider einen Anderen fragen, denn letztendlich gibt es nichts zu verlieren – außer dem Glauben, dass man der Größte ist … und es hinterher nicht klappt!“

 

…. und ewig grüßt das Murmeltier …

Ihr/ Euer

Dirk (Jakob)

 

Der Wert von „Wissenschaftlichen Studien“

Statistik

Wenn ich mir so manche „Wissenschaftliche Studie“ anschaue, dann lache ich mehr als das ich sie ernst nehmen kann. Warum?

Zum Einen ist es sicher wichtig zu sehen wer die Studie überhaupt in Auftrag gegeben hat und welche Interessen dahinter stehen. „Komischerweise“ kommen z.B. Studien, die von der Pharmaindustrie in Auftrag gegeben wurden fast ausschließlich zu dem Schluss, das Komplementärmedizin und alternative Heilmethoden kaum bis keine Wirkung haben/ zeigen. Andere Studien werden – wenn sie nicht ins Konzept passen – einfach „unter den Tisch gekehrt“, der/die Autor/en wird/ werden verleumdet oder es entsteht seitens andersdenkender Interessensvertreter ein massiver Aufschrei. Ein Beispiel?

Als im Jahr 2009 der damalige Drogenbeauftragte der Regierung, der Neuropsychopharmokologe David Nutt vom Imperial College, die „künstliche“ Aufteilung von erlaubten und verbotenen Drogen kritisierte und sagte, dass die erlaubten Drogen Alkohol und Nikotin viel gefährlicher seien als die verbotenen LSD, Ecstasy oder Cannabis musste er sofort zurücktreten Offenbar hatte er damit ein Tabu verletzt, denn die Aufteilung der Drogen ist auch eine kommerzielle, kulturelle und politische Entscheidung. (Nachzulesen unter http://bit.ly/1lGotC8 )

Spinnen wir diesen Faden einmal weiter … . Ich möchte hier betonen, dass es nur EIN BEISPIEL ist und ich sicher kein Verfechter von gefährlichen Drogen bin! Das ist mir wichtig zu betonen – zeigt aber den von mir beschriebenen Vorgang.

So sagt man auch, dass die sogenannte Einstiegsdroge Cannabis der Sprung in härtere Drogen ist. Wohl haben in Deutschland 95 Prozent der Heroinkonsumenten früher Cannabis geraucht, 95 Prozent der Cannabiskonsumenten greifen aber nicht auf härtere Drogen zu.

Mache ich nun „meine Statistik“, dann könnte ich sagen:

5 % derjenigen, die Heroinsüchtig sind, haben vorher Cannabis geraucht.

In 80 Prozent der Fälle, wenn ein Mann in Deutschland Lust auf ein alkoholisches Getränk hat, bestellt er Bier.

Die Deutschen trinken jeden Tag ein Glas Milch – zumindest statistisch gesehen, und exakt diese Menge empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Der Durchschnittsbürger verbraucht nämlich 92 Liter Milch pro Jahr, und geteilt durch 365 Tage ergibt dies rund 250 Milliliter.

Nun ist wohl die Schlussfolgerung erlaubt, dass statistisch gesehen 100 % der Heroinsüchtigen ein Glas Milch getrunken haben oder trinken.

Demzufolge ist es dann doch so, dass die Gefahr durch „Milch trinken“ heroinsüchtig zu werden 20- mal höher ist als Cannabis zu konsumieren…

Hört sich doch logisch an, oder?! Selbstverständlich meine ich das nicht im Ernst, aber genau solche Werte (die übrigens alle recherchiert und nachzulesen sind) werden dann hergenommen um „Beweise“ zu schaffen. Da wird letzte Woche z.B. in einem Spiegel Artikel darüber berichtet, welchen Wert Resveratrol hat.

Hier ein paar Auszüge:

Zwischen den Resveratrol-Werten der Teilnehmer und der Überlebensrate in den kommenden neun Jahren bestand kein Zusammenhang. Auch das Auftreten verschiedener Krankheiten schien nicht von Resveratrol beeinflusst. Die Forscher hatten Daten von 783 Menschen ausgewertet, die in der Chianti-Region in Italien leben. Aufgenommen hatten die Menschen das Resveratrol vor allem über Rotwein.“

Sagt nun der eine Professor: „Die Studie ist aus meiner Sicht sehr gut geplant und sehr viele Parameter wurden untersucht.“ sagt der andere „Die Studie kann man nicht verwenden, um die Wirkung von Resveratrol selbst zu beurteilen.“ Die Menge an Wirkstoff in einem Liter Rotwein sei rund hundertmal geringer als in üblichen Resveratrol-Produkten. Im Prinzip sei lediglich die gesundheitsfördernde Wirkung des Weintrinkens untersucht worden.

Naja, zumindest hatten die, die den Chainti getrunken haben, wohl öfters mehr Spaß 🙂 .

Aber eben nur EINE Substanz zu nehmen und sämtliche Begleitumstände außer acht zu lassen tun diejenigen, die gerne etwas „beweisen“ möchten, recht gerne. Sagt dann doch derjenige, der die Studie mit geleitet hat, dass „Nahrungsmittel komplex seien“ und dass trotz des negativen Ergebnisses seiner Untersuchung andere Studien ergeben hätten, dass der Konsum von Rotwein, dunkler Schokolade und Beeren Entzündungen entgegenwirke und das Herz schütze. Wieder lustig … Aber wie wissen mittlerweile alle, wie wichtig gesunde Nahrungsmittel sind, dass Obst und Gemüse in den letzten Jahren MASSIV an bioaktiven Substanzen, Vitaminen etc. verloren haben und wir kaum umhin können gute Nahrungsergänzungsprodukte zu uns zu nehmen. Sicher gibt es da auch wieder Studien, die versuchen das Gegenteil zu zeigen.

Hier werden insbesondere meist künstlich hergestellte, hochdosierte Einzelsubstanzen hergenommen und untersucht um dann zu sagen „funktioniert nicht…“. Wenn wir aber NATÜRLICHE Produkte im gesamten Wirkfeld – in denen ein hoher Wert an Mikronährstoffen, Vitaminen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen enthalten sind – im gleichen Test untersuchen würden, dann sieht die ganze Sache wieder ganz anders aus. Denn wir wissen sicher nicht, welche Wechselwirkung die einzelnen Substanzen innerhalb der Beere/ Pflanze haben.

Was wir aber schon sehen und ausrechnen können, ist, wie viele Tote allein durch den „Cocktail“ an pharmakologischen Produkten jährlich sterben… . Experten schätzen, dass alleine in Deutschland im letzten Jahr zwischen 25’000 – 50’000 Leute an den Wechsel- und Nebenwirkungen ihrer Pillen gestorben sind. In den USA nimmt man an, dass bis zu 100’000 – 200’000 Menschen jährlich an den Neben- oder Wechselwirkungen von Medikamenten sterben.

Wie viele sind nun an Nahrungsergänzungsmitteln gestorben? Hier gab es wohl noch keinen einzigen nachgewiesenen Todesfall …. Hier ein sehr interessantes Audiointerview, welches ich mit Dr. Petra Wenzel geführt habe:  bit.ly/1gnkXjI . Aber trotzdem wird es immer wieder „wissenschaftliche Ergebnisse“ geben, die genau das Gegenteil beweisen wollen, um Leichtgläubige deren Weißkittelgläubigkeit fast ungebrochen ist, zu stärken.

Was soll uns das sagen? Lasst und nicht alles für bare Münze nehmen, was uns versucht wird zu verkaufen.

Menschen neigen dazu Verantwortung abzugeben, freuen sich wenn andere Dinge für sie regeln – das ist ja soooo einfach! Aber dann darf sich keiner beschweren, wenn er hinterher Nahrungsmittel auf den Tisch bekommt, die er gar nicht essen will, Gebühren zahlen, Andere für ihn Regelungen treffen, Einkommensdefizite hinnehmen muss und vieles mehr. TTIP ist gerade so ein wichtiges, aktuelles Beispiel bit.ly/1tpeHdR hier als Artikel und bit.ly/1ka0Cyu hier als Fersehbeitrag (bitte ab 09.15 ansehen – wirklich wichtig und interessant)

Es geht kein Weg um die Eigenverantwortung: für die eigene Gesundheit, den persönlichen Lebensstil, die Rente, Ernähung, Fitness usw.. Deshalb sind zwar Untersuchungen und möglichst neutrale, wissenschaftliche Studien hilfreich – aber sie ersetzen sicher nicht das eigene Denken, das Hinterfragen, das bewusste Auseinandersetzen mit wichtigen Aspekten des Lebens und die eigene Erfahrung.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Recherchieren – und den richtigen Schlüssen, die jeder Einzelne ziehen muss. Denn wenn wir es nicht machen, werden wir von anderen benutzt …

Viel Erfolg dabei

Ihr/Euer

Dirk Jakob

 

 

Was WIRKT wirklich?!

intelligenz
Schon gut wenn einem die Lampen angehen …

Vor ein paar Tagen hatten wir ein Meeting und unter anderem mit einem Orthomolekularbiologen über Palceboeffekte gesprochen. Wikipedia schreibt: Ein Placebo (Lat.„ich werde gefallen“) ist im engeren Sinn ein Scheinarzneimittel, welches keinen Arzneistoff enthält und somit auch keine durch einen solchen Stoff verursachte pharmakologische Wirkung haben kann.Es sieht einem echten Medikament (z.B. einer Tablette) in der Regel zum Verwechseln ähnlich.

Unter „Placebo-Effekt“ fassen Ärzte Wirkungen zusammen, die allein durch die Verabreichung einer Arznei und den Glauben daran, sie würde helfen, entstehen. Im erweiterten Sinn werden auch andere Scheininterventionen als Placebo bezeichnet. Placeboeffekte sind positive Veränderungen des subjektiven Befindens und können objektiv und messbar nachgewiesen werden.

Nun ging es in dem Gespräch unter anderem darum, dass er am Anfang seiner Karriere auch in bestimmten Situationen ein Arzneimittel spritzen musste, von dem er gelesen und persönlich erfahren hatte, das es erhebliche Nebenwirkungen nach sich zog. So entschloss er sich (Zitat) „eine besonders große Spritze mit einer langen und imposanten Nadel“ einzusetzen und ein objektiv wirkungsloses Mittel mit dem Hinweis zu spritzen „Die Wirkung wird in 30 – spätestens 60 – Minuten einsetzen“. ALLE diese Pateinten hatten nach spätestens 60 Minuten keine Beschwerden mehr …

Wir alle haben von den vielen Studien und Versuchen gehört in denen Placebos eingesetzt und mit allopathischer oder homöopathischer Medizin verglichen wurden. Je nachdem wer die Studien in Auftrag gegeben hat (welch Wunder) können auch unterschiedliche Ergebnisse dabei herauskommen – man müsste aber konsequenterweise generell sagen: Placebos wirken!

Es geht noch viel weiter, denn es ist auch wichtig, mit welcher Einstellung und Überzeugung derjenige, der das Placebo „verabreicht“ das „Medikament“ übergibt. Ja, es gibt Untersuchungen, in denen z. B. Menschen in Privatkleidung und im Arztkittel entweder Placebos, Homöopathie oder allopathische Mittel verabreicht haben. Als eines der Ergebnisse stand fest, dass – verabreicht in „Arztkitteln“ – die Wirkung der Mittel wesentlich größer war. Verrückt, oder?!

Aber Eltern kennen das auch – wir „streicheln und pusten“ Schmerzen weg, sagen „davon wirst Du groß und stark“, sprechen Mut zu … ohne hier auf den sagenumwobenen Spinat von Popeye mit seiner Superwirkung einzugehen 🙂

Nun bin ich Geschäftsführer von 2 Unternehmen:

  1. Horizonte T. & C. GmbH, ein Trainings- und Consultingunternehmens, welches sich auf die Befähigung von Menschen spezialisiert hat und die
  2. hajoona GmbH, ein Unternehmen, welches sich auf hochwertige „Best in One“ Produkte im Bereich Gewichtsmanagement, Vitalstoffe und gesunde, funktionale und wohlschmeckende Präparate spezialisiert hat

Ich weiß also, dass einerseits die Qualität der Produkte ausschlaggebend ist, die Komposition und Zusammenstellung der Inhaltsstoffe, die Sinnhaftig- und Nachhaltigkeit, die Verarbeitung, der Geschmack, die Dareichungsform (Tabletten oder Pillen sind nun einmal eher negativ besetzt und ein Großteil der Menschen „mögen“ es nicht) etc. – andererseits aber auch die Überzeugung DAS es gut ist, denn wir wissen aus den o.a. Untersuchungen, dass auch die eigene Einstellung wichtig ist. Glaubt man „Auch das hilft sicher wieder nichts“ oder als Vertriebler/ Verkäufer „Na ob das bei der Person gut ist…“ dann hat auch das NACHGEWIESENERMASSEN seine Wirkung!

So ist natürlich die eigene Überzeugung wichtig – und das wissen wir. Wie soll ich etwas erfolgreich empfehlen oder vermarkten (wenn es mir nicht nur um das reine Verkaufen und Geld verdienen geht, sondern ich wirklich von den Vorteilen überzeugt bin), wenn ich nicht WEISS, dass es gut ist?!

Aber jetzt stellen wir uns doch einmal folgenden Fall vor: Man selbst hat ein Produkt von einer Person gekauft/ empfohlen bekommen, die sich selbst unsicher war, die mehr unter dem Motto „Probier´ mal – ich weiß nicht ob das was für Dich ist…“ agiert hat als z.B. „Das musst Du nehmen – das wird Dir wirklich gut tun!“. In dem einen Fall tut sich nichts – in dem anderen stellen sich positive Ergebnisse ein. Nochmals: Wir WISSEN, dass die Einstellung desjenigen, der „verabreicht“ auch für den Erfolg desjenigen, der das Produkt nutzt, mit ausschlaggebend ist.

Die Überschrift des ursrpünglichen Blogs hieß: „Fluch und Segen der Intelligenz“ – dann habe ich ihn aber geändert, weil es doch um mehr geht. Aber: Warum soll Intelligenz ein Fluch sein? Wie kann sie einen Menschen hindern statt zu befähigen?

Und genau hier setzt der „Fluch der Intelligenz“ ein, denn ich habe oft erlebt, dass eher rational und mit einem IQ der über dem Durchschnitt liegenden Menschen, sich selbst im Weg stehen. Sie „wollen mehr Beweise“, negieren Fakten durch Ergebnisse und wollen „wissenschaftliche Belege“, diskutieren darüber das es doch nicht sein kann, dass … . Statt einfach erst einmal anzunehmen „Das tut mir gut!“ wird „geprüft/ beobachtet/ mißtraut“ und sich gefragt „Kann das überhaupt sein?“ Ist es manchmal nicht sogar so, dass wir uns fast selbst bestätigen wollen, dass es nicht sein KANN? … und wir damit den Erfolg quasi selbst verhindern?

Ja, es können sogar „negative“ Anzeichen gefunden werden. Ich habe letztens sogar erlebt, dass eine Kundin angerufen hat um die Produkte abzubestellen, weil sie der festen Überzeugung war, dass sie davon Ausschlag bekäme. Nach einigen Gesprächen gab es keinerlei Veranlassung dazu – aber sie glaubte fest daran. 14 Tage später kam dann ein erneuter Anruf, in dem sie meinte, dass sie nun doch wieder bestellen wolle, da sie festgestellt hat, dass der Ausschlag an „der neuen Bettwäsche“ gelegen habe. Ob es stimmt? Weiß ich nicht aber wie sagt man doch „Des Menschen Wille ist sein Himmelreich“

Da ist es doch schon gut wenn man glauben kann „Ja, ich schaffe es!“ oder „Ja, das tut mir gut!“ und sich selbst in etwas hineinüberzeugt, denn mal ehrlich: Gibt es nicht zu JEDER Sache positive und negative Aspekte? Liegt es nicht an uns, die Seite herauszusuchen, an die wir auch glauben wollen?!

Der „Segen der Intelligenz“ ist sicher dann der, dass man sich nicht ein „X für ein u verkaufen“ lassen wird, auf Bauernfänger hereinfallen, die eben die Gutmütigkeit der Menschen ausnutzen … . Oder eben auch das alles von einem höheren Standpunkt aus zu betrachten, sich der Wirkungsweise bewusst zu werden und entsprechend handelt!

In diesem Blog geht es aber nicht darum hier zu unterscheiden, denn wir wollen hier diesen Aspekt aus einer anderen Ebene betrachten: Eben die, die ich hier anspreche.

Letztendlich sollte man sich dann auch noch folgende Fragen stellen lassen:

Ist es wirklich ausschlaggebend, welche Wirkung ICH (bei Produkten/ aus Trainings und Coachings etc.) habe? Verhindere ich nicht durch meine Selbstzweifel, durch die Beschäftigung mit denjenigen, die (aus welchen Gründen auch immer) negativ sind den Erfolg bei mir und Anderen?

Übertrage ich nicht meine Zweifel und negativen Einstellungen auf meine Interessenten und Kunden? Praktiziere ich dann nicht auch die „Selbsterfüllende Prophezeiung“?

Wenn dem so ist – ist es dann nicht auch so, dass ich durch meine Einstellung über Erfolg und Misserfolg bei meinen Kunden, Teampartner etc. mit verantwortlich bin?

Sollte ich nicht viel mehr darauf achten womit und mit wem ich mich beschäftige und mich entscheiden, was befähigend für mich und mein Umfeld ist?

Was bedeutet das aber für uns Alle? Wäre da nicht der Rückschluss gültig, dass auch unsere Statements, Meinungen und Vermutungen Wirkung haben und was wir nun WIRKLICH annehmen – egal auf welchem Lebensbereich?!

Dauerhaft erfolgreich wird man also durch die Kombination aus „guten Produkten“ und viel anderen wichtigen Faktoren, über die ich schon in anderen Blogs geschrieben habe – aber eben auch von der eigenen Überzeugung, WIE wir beim Gesprächspartner ankommen, selbstsicher auftreten (das ist ja auch ein Grund warum manche mit „schlechten Produkten“ ihren – zugegebenermaßen meist kurzfristigen – Erfolg haben) und welche Postulate wir setzen und überzeugend sind.

Also … ob Sie das alles „glauben“ oder nicht bleibt wie immer Ihnen überlassen.

Ihr/ Euer

Dirk Jakob

Die unendliche Macht der inneren Verpflichtung!

Konzertveranstalter weist Mitschuld am Tod von Jackson zurück

Heute Morgen war ich einmal wieder mit meinem Hund spazieren; ein sonniger, klarer Tag, und auf einmal hatte ich wieder einen Gedankenblitz … .

Geht es Ihnen auch manchmal so, dass Sie denken „Ich verstehe diesen Menschen überhaupt nicht …“ Sei es, dass er Sie persönlich enttäuscht hat, einfach „unmögliche Dinge“ tut, sich entgegen jeder Vernunft verhält, sich selbst boykottiert oder sämtliche Versprechungen und Vereinbarungen über den Haufen wirft und in einer Art und Weise agiert, die Sie nie für möglich gehalten haben. Dann fragt man sich manchmal. „Habe ich mich so getäuscht?“

Es wird vermutlich allen Menschen so gehen und ich gehöre zu der „Spezies“, die versucht, meinen Gegenüber auch zu verstehen, seine Handlungsgründe nachzuvollziehen und ihm gerecht zu werden. Sicher sieht dieses „gerecht werden“ aus den unterschiedlichen Perspektiven anders aus und ein Kind wird bezüglich der Aspekte „Sicherheit/ Disziplin/ Lernbereitschaft etc.“ etwas anders als gerecht und richtig empfinden als die Eltern. Ein Unternehmensführer wird andere Prämissen haben als der Angestellte weil er einfach wesentlich mehr und teilweise andere Belange berücksichtigen muss.

Ein Mentor sollte vor allem das Potential seines Coachees sehen und nicht so sehr die Komfortzone, sodass alleine aus diesem Grunde hier immer eine Spannung entsteht. Auch wenn sich der Gecoachte (Coachee) im Vorfeld entscheidet sich in die Hände des Coaches zu begeben, ihm zu vertrauen und sein Feld außerhalb der Komfortzone zu erkunden – es wird immer Bereiche geben, die er eben von sich selbst noch nicht kennt und vorher daher nur die Absicht äußern kann, wie er sich in solchen Situationen verhält. Sicher ist man sich als Coach aber nie und es braucht Größe zu sehen, wie sich in gewissen Situationen dann doch der Coachee in alte Verhaltensweisen zurückzieht. Es braucht Mitgefühl, das vielbeschriebene „Loslassen“ und Wissen, dass alles gut so ist, wie es ist! Je mehr ich persönlich mit diesem Gefühl gehadert habe, desto eher wusste ich im Nachhinein, dass ich persönliche Interessen hatte und glaubte zu wissen, was gut für mein Gegenüber ist.

Das mag in manchen Situationen auch gut möglich sein – aber wir wissen nicht WANN und unter welchen Umständen unser Gegenüber diese Erfahrung machen muss/ sollte.

Was wir auch nicht wissen – und das ist mir eben ganz klar geworden – ist, wie die „(unbewusste) innere Verpflichtung“ unseres Gegenübers ist. Was meine ich nun mit „innerer Verpflichtung“. Hierzu möchte ich ein Beispiel geben:

Stellen Sie sich vor, Sie haben als Kind miterlebt, wie sich Ihre Eltern ständig um das Thema Geld gestritten haben. Sie haben sich gezankt und es blieb nicht dabei – fast immer bei Stresssituationen ging es um das Thema „Geld“, ob es um den Urlaub ging, ein 2. Auto, Ihre Bildung, was sie sich erlauben konnten (und was nicht), was sie Ihnen geschenkt haben, wie unsicher sich Ihre Eltern gefühlt haben als es um das Thema „Altersversorgung“ ging, um Annehmlichkeiten usw.. Letztendlich hat das Ihre Eltern auch auseinandergebracht und Sie haben in Ihrer kindlichen Einfalt genau das als Trennungsgrund erkannt, wollten aber in keinem Fall, dass die Familie auseinander bricht. Ihr Empfinden war „Zu wenig Geld ist die Wurzel allen Übels!“ und haben dann die Entscheidung getroffen „Ich werde nie zu wenig Geld haben.“ Das ging mit der inneren Verpflichtung einher „Ich werde ALLES dafür tun immer genug Geld zu haben!“

Nun werden Sie in Ihren Folgejahren alle Ihre Handlungen und Bestrebungen danach richten, „genügend“ Geld zu haben. Sie werden Beziehungen dafür in Frage stellen, Ihre Gesundheit vernachlässigen, auf einen funktionierenden Freundeskreis verzichten – nur um „genügend Geld“ zu haben. Wann nun wirklich „genügend“ ist, dass ist sicher einerseits von der damaligen Situation abhängig und andererseits Ihrem Lebensstil (neben vielen anderen Aspekten). Darauf will ich auch hier an dieser Stelle gar nicht hinaus. Was ich meine, ist, dass Sie SÄMTLICHE Ihrer Handlungsaspekte, Ihren Zielen etc. genau dieser inneren Verpflichtung „opfern“ werden. Ja, es kann sogar zu inneren Konflikten führen, Sie können sich z.B. nach einer liebevollen Beziehung sehen – letztendlich würde aber alles dieser „inneren Verpflichtung“ geopfert. Ja Sie würden sogar IHRE EIGENE Familie verlassen und das Drama wiederholen … .

Das wirklich verrückte ist aber, dass sich die meisten Menschen ihrer „inneren Verpflichtung“ nicht klar sind – Sie KENNEN sie nicht einmal! Manchmal kann es sein, dass sie sich selbst nicht verstehen und fragen „Warum habe ich das nur getan?“ Die Antwort: Weil sie ihrer unbewussten inneren Verpflichtung Rechnung getragen haben!

Partnerschaften beruflichen und privaten Charakters funktionieren auch dann nur langfristig, wenn die „inneren Verpflichtungen“ in die gleiche Richtung gehen. Ja, es können sogar „atmosphärische Störungen“ auftreten – es spielt keine Rolle, wenn beide eine ähnliche innere Verpflichtung haben. Andererseits kann „äußerlich“ alles stimmig sein – gehen diese inneren Verpflichtungen in unterschiedliche Richtungen wird auf Dauer eine Trennung unabwendbar sein. Dies – wie geschrieben – nicht nur im privaten sondern auch im beruflichen Bereich.

Agiert also ein Mensch mit der (unbewussten) inneren Verpflichtung „Menschen beizutragen“ und stößt auf ein Unternehmen mit der Maxime „Geld und Macht“, so kann es dauerhaft nicht zu einer zufriedenen Zusammenarbeit kommen. Oder umgekehrt: Schreibt sich ein Unternehmen auf die Flagge (und hat die innere Verpflichtung) nur unter dem Aspekt des ganzheitlichen Erfolges ihren Unternehmenserfolg aufzubauen, werden sich Menschen von ihm distanzieren, die einfach nur „Ich will Geld“ als oberste Handlungsmaxime haben. Denn aus der (unbewussten) inneren Verpflichtung entsteht die oberste Handlungsprämisse! Sogar scheinbar widersprüchliche Entscheidungen werden getroffen und „durchgezogen“, wenn es darum geht, ob man seiner inneren Verpflichtung nachgeht oder nicht. So kann es sein, dass der Mensch „eigentlich“ ein harmonisches Familienleben haben möchte –sobald es mit der inneren Verpflichtung in Konkurrenz steht, wird es nicht mehr die oberste Priorität haben.

So gibt es Menschen deren innere Verpflichtung es ist Anderen zu helfen – bis zur Selbstaufgabe; oder reich zu sein – bishin dazu andere zu übervorteilen (was sie „eigentlich“ gar nicht wollen); oder für die Kinder da zu sein – bis dahin eigene Interessen völlig außer Acht zu lassen; oder „jung zu bleiben“ – bis zu dem Punkt an dem auf den natürlichen Prozess des Köpers keinerlei Rücksicht mehr genommen wird.

Wie kann man nun erkennen, welche innere Verpflichtung Menschen haben? Da glaube ich, dass wir als Basis ein altes Sprichwort hernehmen können „An den Taten sollt ihr sie erkennen!“ Wie Menschen gerade in Stress- oder Konfliktsituationen handeln, sagt sehr viel über ihre eigene innere Verpflichtung aus. Es kann sein, dass sie es selbst leugnen, denn ich bin der Meinung, dass die meisten ihre eigene innere Verpflichtung gar nicht kennen! Ob das ein Dilemma ist? ABER WAS FÜR EINES!

Wozu ist es gut zu wissen?

Einerseits ist es sicher gut zu erkennen, wie man selbst geprägt ist, welche oberste Handlungsmaxime wir in unserem Leben haben um diese gegebenenfalls zu ändern, denn das ist möglich! Wie? Durch Einsehen, Änderungen der Glaubenssätze, Paradigmen und Wahrnehmungen, Anpassung der Handlungen und BEWUSSTEM Tun! Wie können Sie sich nun selbst auf die Schliche kommen um eventuell Ihren Selbstboykottprogrammen auf die Schliche zu kommen? Beobachten Sie sich, schauen und analysieren wie, wie sie in Stresssituationen reagiert haben, welches Ihre „wichtigsten Werte“ sind – und sein Sie da vor allem weder selbstgerecht noch zu kritisch. Sich auf die Schliche zu kommen hat etwas unendlich Heilendes!

Aber auch im Umgang mit anderen Menschen ist es gut zu wissen, welche inneren Verpflichtungen Sie selbst und Ihr Gegenüber haben. Es ist hilfreich um Menschen zu verstehen, denn sie werden keinem böse sein der sie verlässt, wenn sie WISSEN, dass es nicht passt. Denn mal im Ernst: Wollen Sie IHR Ziel um JEDEN Preis erreichen? Wenn ja, dann kennen Sie jetzt ja zumindest eine Ihrer inneren Verpflichtungen: „Erfolg um jeden Preis!“ Selbstverständlich kann es sein, dass wir nicht nur eine, sondern eventuell mehrere dieser inneren Verpflichtungen haben – aber sicher keine Dutzende … . So können Sie nachvollziehen, warum sich auf einmal Menschen wieder zusammentun, die sich vorher gestritten haben als wenn es kein Morgen gibt, andere sich von Ihnen abwenden, andere wieder scheinbar irrational zu Kindern werden, lügen, keinerlei Selbstreflektion haben, über sich hinaus wachsen usw.. Denn: an den Taten sollt ihr sie erkennen …

Nehmen Sie sich also Zeit um sich besser kennen zu lernen – und wenn sie das nächste Mal Menschen nicht verstehen dann denken Sie daran „Wer kennt schon seine tiefste innere Verpflichtung?“ Eventuell (und sogar wahrscheinlich) kennt er sie selbst nicht – und dann kann man schon viel gelassener sein und verstehen.

In diesem Sinne wünsche ich klare Erkenntnisse.

Ihr/ Euer

 

Dirk (Jakob)

PS: Wahrscheinlich werden sich Einige denken können, warum ich ein Bild von Michael Jackson als Startbild genommen habe. Wir wissen zwar nicht wie seine innere Verpflichtung aussah – aber haben wir die Auswirkungen nicht alle erlebt? Und wir ALLE stehen im Schatten dieser, unserer inneren Verpflichtungen …

Resümee aus 35 Jahren Network – Teil 1

Gerüchte

„Höre ich ganz in dieser Branche auf oder mache ich verantwortlich weiter?“ … das war die Frage, die ich mir vor über knapp 9 Monaten gestellt habe. Die Erfahrungen, die ich in den letzten Jahr(zehnt)en gemacht habe, brachten mich genau an diesen Punkt nachzudennen, zu reflektieren und alles einmal unter verschiedenen Gesichtspunkten zu betrachten. Ohne hier auf alle Aspekte einzugehen, möchte ich denjenigen, die diesen Blog verfolgen und mich seit Jahren von Seminaren kennen, mitteilen, dass es mir einfach nicht gereicht hat zu sehen wie Vertriebe wuchsen – um dann aus den verschiedensten Gründen wieder fast in sich zusammen zu fallen.

Das Wichtigste vorweg: Die Branche des Direktvertriebes, Network-/ Empfelhungs-Marketing ist weder gut oder schlecht, sondern der, der es zum Leben erweckt, der, der es betreibt!

Mehrmals musste ich nun diese Erfahrung machen und auch die eindringlichsten Ermahnungen, aufgelegte Statistiken, eingetroffene Prognosen etc. sind regelmäßig auf taube Ohren gestoßen – man wollte es nicht wahr haben, dass sich etwas ändern, man genau hinsehen und managen muss. Große Firmen scheinen kein Interesse an einzelnen Märkten zu haben, denn aus deren Sicht ist es egal, ob „Deutschland“ wegbricht, wenn man doch gerade in Asien, Afrika oder sonstwo große Erfolge feiert. Es scheint zu aufwendig, zu kompliziert zu sein und gerade wenn auch kritische Fragen gestellt werden, möchte man sich allem Anschein nach nicht damit beschäftigen.

Warum AusbildungsAcademien einrichten, Führungskräfte weiterentwickeln, warum einzelne Märkte beobachten und auf sie eingehen, warum in neue Medien investieren, besseres Marketing machen etc. wenn man es auf anderen Märkten leichter hat? Aus Unternehmenssicht kurzfristig nachvollziehbar – langfristig nicht! Vor allem aber bleibt ein wichtiger Faktor unbeachtet, der meines Erachtens nach der wichtigste ist: DER EINZELNE MENSCH!

Wie viele Menschen sehen in diesem Vertriebsweg die Hoffnung auf ein selbstbestimmteres, glücklicheres Leben – und genau deswegen sind sie auch eingestiegen! Sie haben VERTRAUT, haben auf die Aussagen der Führungskräfte gebaut, die wiederum auch geglaubt haben.  Sie haben nicht gesehen was IST, sondern was versprochen wird. Da kündigen Unternehmen über viele Jahre „den Markteintritt an“, vermarkten nicht zugelassene Produkte, lassen ihre Teampartner „im Regen stehen“ – was zählt ist der Umsatz. Der einzelne Mensch ist eine Nummer: NegativNetworking, ZombieNetworking oder einfach das Ausnutzen von Hoffnungen … Dann darf man sich nicht wundern, dass die Branche so einen schlechten Ruf hat.

Ein wichtiger Punkt ist das gemeinsame, einheitliche Vorgehen – EIN Vertriebskonzept. Gerade das ist eine der Achillesfersen dieser Vertriebsart, denn sicher sind alle im rechtlichen Sinne selbständige Unternehmer (zumindest lauten so die meisten Verträge) – aber trotzdem ist gerade in dieser Vertriebsform ein gemeinsames Vorgehen (gerade dann, wenn man groß geworden ist) von maßgeblicher wenn nicht entscheidender Bedeutung. Große Führungskräfte scheinen das aber oft zu vergessen und sich auf ihre „Selbständigkeit“ zu berufen – ohne die Auswirkungen auf die große Masse derjenigen zu bedenken, die unter dieser Entscheidung zu leiden haben.

Erfolgreich zu sein heißt in dieser Branche für mich auch und insbesondere an diejenigen zu denken, die anfangen, die sich mit dieser Branche etwas aufbauen wollen, die sich an den Versprechen der Führungskräfte orientieren. Erfolgreich zu sein heißt für mich eindeutig nicht auf Kosten anderer immer wieder sein Geld zu verdienen.

In etwa so, wie mir eine große Führungskraft eines Networks – nachdem er erfahren hatte, dass einige seiner langgedientetsten Partner Einkommensverluste von über 50 % verzeichneten weil er von seinen Linien „verlangte“ von dem allgemeinen, anerkannt funktionierenden Arbeitssystem Abstand zu nehmen um ein eigenentwickeltes Konzept (in dem er selbst im Mittelpunkt stand) umzusetzen – meinte, „Für mich sind das nur 7 % Verlust – damit kann ich gut leben – da muss er selbst sehen wie er herauskommt…“ .  Das ist aberwitzig – aber keine Seltenheit. Warum das passiert? Weil kein Einhalt geboten wird und Narzissmus keine Seltenheit ist. Aber da ist nicht die Branche Schuld, sondern solche Typen finden sich in allen Wirtschaftszweigen wieder  – dramatisch ist hier nur, dass deren Downline oft ahnungslos ist und glauben/ hoffen/ wünschen, dass „die da oben“ schon wissen was sie tun. Dazu möchte ich an dieser Stelle mal nichts sagen …

Er hat die Auswirkungen SEINER Entscheidung auf das gesamte System schlichtweg geleugnet, seine Verantwortung abgelegt und in Gutsherrenmanier agiert. In der „normalen Wirtschaft“ würde er so etwas einmal tun und nicht wieder, weil er einfach „gefeuert“ würde – im Network nicht, denn Manche glauben, dass mit dem Wachstum des eigenen Schecks gleichzeitig die Kompetenzen wachsen… . Das wäre schön, ist aber nicht so! Viele sind z.B. deswegen „groß“ geworden, weil sie eine charismatische Person in der Upline hatten, die sie mitgezogen hat.

Hier sollte das „Korrektiv Unternehmen“ eingreifen – tut es aber meist nicht, um die Umsatzträger nicht zu verärgern. Ja ich habe sogar erlebt, dass manche angestellten Geschäftsführer und firmenseitig Verantwortliche – die Gutes durchsetzen wollten – von manchen „Führungskräften“ boykottiert und gemobbt wurden, um eigene Interessen durchzusetzen. Sie wundern sich – das ist fast an der Tagesordnung …

Das System ständig mit Neueinsteigern zu füllen, gleiche Sprüche immer wieder zu bringen um Hoffnung zu schüren an die man selbst nicht mehr oder kaum glaubt (und es nur tut um den Einkommensfluss weiter fließen zu lassen), ist aus meiner Sicht Verrat am Menschen, Verrat an der Branche und der Offenbarungseid des eigenen Unvermögens über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken! Als Führungskraft muss ich auch hinterfragen, denn es ist DER EIGENE RUF, der auf dem Spiel steht und es sind meine Freunde und Bekannten die teilweise nicht zugelassene Produkte vertreiben und dafür verantwortlich gemacht werden können … . SEHE WAS IST und nicht was sein könnte.

Wir, die wir länger in der Branche sind, wissen, dass Wachstum vor allem durch neue Kunden und Teampartner zustande kommt. Aber den Neueinsteiger zum Abschluß zu motivieren, der mit einem hohen Kauf verbunden ist, der z.T. ein mehrfaches des Monatsgehalt ist um ihm dann zu sagen „mache genau das Gleiche“ und wieder auf die Suche nach anderen zu gehen die man neu motivieren kann und den neugewonnen Partner alleine zu lassen, ist einfach unseriös.Es geht um Befähigung! Der Haken daran: man muss selbst fähig sein, selbst immer weiter lernen, selbst neue Kompetenzen erlangen. Welche? DIE, DIE ES BRAUCHT und nicht die, die man mag!

Ich sehe mich selbst als Menschenfreund und konnte in der Position als Trainer nur bis zu einem gewissen Punkt gehen. Da aber der Erfolg eines Networkunternehmens wie ich ihn verstehe (also der Erfolg ALLER Beteiligten, die sich committen) von SEHR vielen Faktoren abhängt und der einzelne Partner selbst nur bedingt Einfluss hat, möchte ich in den nächsten Bloggs die Punkte aufführen, die meines Erachtens nach unbedingt wichtig sind, um dieses Ziel zu erreichen.

Und das Wichtigste in einer Frage vorweg:

Welches Zahnrad darf fehlen, damit eine Uhr funktioniert?

Wir wissen es alle: KEINES!  Aus diesem Grunde sind ALLE dieser Punkte wichtig und auch wenn man persönlich nicht so viel wert auf  einen einzelnen Aspekt legt – was fehlt, das fehlt und kann das gesamte System kippen! Das habe ich in den letzten 35 Jahren mehrfach erlebt!

Was nützt es wenn das Produkt noch so toll und innovativ ist, der Plan viel auszahlt, das Management noch so „menschlich“ und kompetent, die Führungskraft authentisch und charismatisch, die Vorträge sinnig und motivierend und das Marketing noch so ausgefeilt sind – wenn man nichts verkaufen darf oder es nicht den gesetzlichen Bestimmungen entspricht?! Tauschen sie irgendeinen dieser Aspekte aus – das Ergebnis bleibt das gleiche, AUCH WENN MAN ES SELBST NICHT WAHR HABEN WILL!

Wir Menschen WOLLEN glauben das schon alles gut geht, wir WOLLEN vertrauen – und manche wissen das und nutzen es aus. Deshalb: WACHSAM SEIN!

Wie ich mich entschlossen habe? Was ich getan habe? Das haben Einige sicher schon gehört obwohl ich es noch nicht wirklich öffentlich promotet habe: Mit der Gründung des Unternehmens hajoona GmbH bin ich wieder als Geschäftsführer – und damit Verantwortlicher – in die aktive Branche des Networks zurückgekehrt; wenn auch mit einigen anderen Vorzeichen … . Ich bin mir bewusst, dass man mich an dem messen wird, was ich sage und schreibe – und das ist gut so! Ich weiß aber auch, dass es nur mit einem guten Team geht, mit Gleichgesinnten, die gemeinsam „auf einer Wellenlänge liegen“, die Feuer haben, – aber nicht verbrennen wollen; die gut sind – aber wachsen wollen, coachbar sind; die Geld verdienen wollen aber ihre Werte dabei behalten; die leben was sie sagen und Networking nicht mit Schauspielerei verwechseln ….

Es gibt weder falsch noch richtig- es gibt Entwicklung, Eigenverantwortung – Resonanz, sodass ich sicher bin, dass sich die Richtigen finden und die Anderen gehen. Und das es so ist – das hat sich in den ersten Monaten schon gezeigt.

So werde ich also noch ein paar Bloggs über dieses Thema schreiben – denn sonst wäre es ein Buch 🙂 .

Allen – egal was sie gerade tun – viel Erfolg!

Beste Grüße

Ihr/ Euer

Dirk (Jakob)