Emotionale Intelligenz


In letzter Zeit werden immer mehr  die „weichen Fakten“ betont, die für ein erfolgreiches Arbeiten wichtig sind. Das ist auch wahr, denn, glaubt man den Statistiken, so arbeiten ca. 80 % der Menschen mit einem hohen IQ (Intelligenzquotient) für Chefs, mit einem hohen EQ (Emotionalquotient). Warum ist das aber so?

Wissenschaftler der unterschiedlichsten Disziplinen haben festgestellt, dass innerhalb der Teamarbeit, in Stresssituationen, bei persönlichen Gesprächen uvm. die emotionale Intelligenz für den Erfolg wesentlich ausschlaggebender ist, als der bekannte IQ, der immer wieder in den unterschiedlichsten Fernsehshows getestet wird. Zur emotionalen Intelligenz (EI) zählen die Bereiche:

1.        Die eigenen Emotionen wahrzunehmen und zu (er-)kennen

2.        Die Kunst, die Emotionen zu steuern

3.        Die Beantwortung der Frage: Wie setzt man Emotionen in Taten um

4.        Empathie

5.        Der Umgang mit allen Arten von Beziehungen

Das emotionale Intelligenz im Bereich Network- Marketing besonders wichtig ist, wird keiner, der schon länger im Geschäft ist, bezweifeln. Was bedeuten aber genau  diese einzelnen Bereiche?

Zu 1.  Egal, ob wir uns in Einstellungsgesprächen, bei Produktdemos, in Telefonaten oder im Umgang mit unseren Kindern befinden – wir sind immer auch emotional. Und je stärker unsere Emotion ist, desto intensiver wirkt sie auf Andere. Die große Frage ist hier aber: Sind wir uns darüber bewusst? Kennen wir unsere eigenen Emotionen und können sie von denen der anderen Gesprächspartner unterscheiden? In jeder einzelnen Emotion liegt eine Botschaft, die uns etwas lehren möchte und uns bereichern will. Wir sollten in der Lage sein, unsere Emotionen zu reflektieren, denn nur so ist Führung und Erkenntnis in sämtlichen (Lebens-) Bereichen möglich.

Zu 2. Hier erlebe ich auf Trainings immer wieder, dass die meisten Menschen einem fatalen Irrtum unterliegen, indem sie annehmen, „so zu sein“. In diesem Fall stelle ich die Frage: „Hat die Emotion Dich oder hast Du die Emotion?“ Denn – weitergedacht – wenn ich die Emotion (im Griff) habe, dann kann ich sie auch „abwählen“. Egal ob Wut, Trauer oder Glücksgefühl, Begeisterung oder Ärger: keine Emotion ist an sich schlecht. Schlecht ist nur, wenn man sie nicht „im Griff“ hat, wenn man sie nicht lenken kann! Wut z.B. hat schon die größten positiven Resultate hervorgebracht, wenn man sie gezielt einsetzt. „Jetzt will ich es aber wissen“, „Dem/ Der zeige ich es jetzt aber…“.  Dieser Prozess muss natürlich geübt und kann – im Gegensatz zum IQ – antrainiert werden.

Zu 3.  Nimmt man das Wort einmal auseinander (E – Motion), so stellt man fest, dass die Übersetzung für das Wort Motion = Bewegung bedeutet. Emotionen setzen uns also wörtlich in Bewegung; aber: steuern wir diese Bewegung auch? Sind wir in der Lage diese Energie umzusetzen oder verpufft sie einfach? Da wird über die aktuelle Situation beklagt, dem Ärger Luft bereitet, der Freude Ausdruck gegeben…  Aber was nützt das alles, wenn wir diese Energie – praktisch das Benzin für unseren Motor – verschütten? Auch das können wir lernen, indem wir ein geeignetes System initiieren.

Zu 4.  Empathie ist die Fähigkeit, sich in die Gefühle des Gegenübers hineinzuversetzen. Hier wird aber sehr oft MitGefühl mit MitLeid verwechselt. Es hilft überhaupt gar nichts, mit-zu-leiden; wenn wir mit-fühlen, können wir die Beweggründe des Anderen nachvollziehen. Wir stecken praktisch in seiner Haut und wissen, was ihn in Bewegung setzt, können entsprechende Lösungen anbieten und ihn auf einer Ebene ansprechen, die er versteht. Und nur dann, wenn wir in der Lage sind unsere Gefühle von denen des Gegenübers zu unterscheiden, können wir wirklich empathisch sein.

Zu 5.  Es ist nichts besonderes, mit Menschen „des gleichen Schlages“ auszukommen. Erfolgreich werden wir dann, wenn wir die unterschiedlichsten Typen und Charaktere verstehen können. Und nur, wenn wir die Persönlichkeit des Anderen verstehen, seine Beweggründe nachvollziehen können, dann  sind wir in der Lage, ernsthaft zu führen und erhalten die entsprechende Anerkennung. Natürlich liegt uns eine bestimmte Art besonders – aber lernen können wir mehr von denen, die wir nicht sofort verstehen.

Sind Sie emotional intelligent, dann fühlen sich die unterschiedlichsten Menschen in Ihrer Gegenwart wohl – und sie werden geschäftlich und privat „expandieren“.

Herzlichst

Dirk (Jakob)

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